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Bitcoin ist die derzeit weltweit führende Kryptowährung (Symbolbild).

Halving

Bitcoin: Von Blockchain bis Mining - Alles, was zur Kryptowährung wichtig ist

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Die Kryptowährung Bitcoin ist mittlerweile sehr verbreitet. Alles zur Blockchain, Mining und Halving lesen Sie in diesem Artikel.

  • Bitcoin ist eine Kryptowährung.
  • Die Blockchain ist eine dezentralisierte Datenbank, auf der Transaktionen ablaufen.
  • Wichtig sind auch die Vorgänge des „Minings“ und „Halvings

Der Bitcoin ist eine weltweit führende Kryptowährung. Jegliche Zahlungen werden kryptografisch, also verschlüsselt legitimiert und über ein Netz gleichwertiger Computer abgewickelt. Das Eigentum am Bitcoin wird in persönlichen digitalen Brieftaschen gespeichert. Der Kurs eines Bitcoin in Relation zu den gesetzlichen Zahlungsmitteln bemisst sich am Prinzip der Preisbildung an der Börse. Deshalb unterliegt der Kurs für einen Bitcoin wie Aktien an Finanzmärkten Schwankungen. 

Bitcoin: Ein Blick auf die Geschichte der Kryptowährung

Die sogenannte Cypherpunk-Bewegung versuchte seit den 90er Jahren mit kryptografischen Verfahren eine digitale Alternative zum Bargeld zu entwickeln. Doch sämtliche Projekte, beispielsweise eCash von David Chaum scheiterten. Bewegung in die Geschichte sollte im Jahr 2008 kommen. Damals wurde das Konzept von Bitcoin nämlich erstmals in einem White Paper auf einer Mailingliste über Kryptografie vorgeschlagen. Autor des White Papers war Satoshi Nakamoto. Bis heute ist unklar, ob es sich bei Nakamoto um eine real existierende Person, ein Pseudonym oder sogar ein Sammelpseudonym für eine Gruppe von Personen handelt. Endgültig entstand das Bitcoin-Netzwerk am 3. Januar 2009 mit der Schöpfung von 50 Coins und dem „Block 0“, dem sogenannten Genesis-Block seiner „Chain“. 

Bitcoin: Wie viele Coins gibt es und was kostete ein Bitcoin am Anfang?

Einige Tage später veröffentliche Satoshi Nakamoto die erste Version der Bitcoin-Referenzsoftware Bitcoin Core. Der erste Wechselkurs für Bitcoin lag bei 0, 08 Cent (Dollar). Demnach hätte man mit einem Dollar rund 1310 Bitcoins kaufen können. Insgesamt sollen maximal 21 Millionen Bitcoins im Umlauf sein - Stand jetzt (März 2020) sind bereits über 80 Prozent erreicht.

Bitcoin: So funktioniert die Kryptowährung 

Mit Bitcoin-Zahlungen können Anleger schnell, sicher und kostengünstig Peer-to-Peer Zahlungen autorisieren. Eine Bank, ein Zentralrechner und Bargeld, Kreditkarte und so weiter sind dazu nicht notwendig. Jegliche Transaktionen finden zwischen einer digitalen Brieftasche der an der Zahlung beteiligten Parteien statt. Verifiziert werden die Zahlungen durch die Blockchain. Die Blockchain wird einzigartig mit einem privaten Schlüssel, vergleichbar mit einem Schlüssel-Schloss-Prinzip abgesichert, die den digitalen Geldbeutel der Parteien verifiziert. 

Bitcoin: Das versteht man unter einer Blockchain

Eine Blockchain ist eine dezentralisierte Datenbank. Sämtliche Transaktionen von Kryptowährungen, auch diese mit Bitcoins laufen über sie ab. Ein „Block“ ist eine bestimmte Anzahl an Transaktionen. Einzelne Blöcke speichern Informationen über den vorausgehenden Block und jede Transaktion speichert Informationen über die vorherige Transaktion auf der Chain ab. Dadurch sind sämtliche Zahlungen in der Blockchain transparent. 

Die Entwicklung an der Blockchain-Infrastruktur ist durch gemeinsame Entwicklung (Open Source) entstanden und gehört keiner einzigen Person oder einem Unternehmen. Aufrechterhalten wird die Blockchain durch Millionen von Computern, die gemeinsam weltweit Transaktionen verifiziert und sie den Blöcken hinzufügt. Transaktionen können nachträglich nicht geändert oder gelöscht werden. 

Bitcoin: Das Prinzip des Minings und Halvings

Das Wort „Mining“ leitet sich vom englischen Wort für „Bergbau“ ab und bezieht sich auf den gemeinsamen Einsatz der Rechenleistung eines Netzwerks. Hintergrund: Sobald ein neuer Block in der Blockchain erstellt wird, wird dieser mit 12,5 Bitcoins entlohnt. Derzeit findet das alle 10 Minuten statt. Benutzer und Unternehmen sind am Mining involviert und stellen ihre Rechenleistung zur Verfügung. Dadurch schafft das System automatisch neue Bitcoins. Dadurch wird die Geschwindigkeit der Prozesse geregelt. 

Mit einher geht damit eine Investition in leistungsfähige Hardware. Außerdem müssen Miner mit hohen Stromkosten rechnen, die zum Betrieb des Systems notwendig sind. Regelmäßig findet außerdem das sogenannte „Halving“ statt. Dabei bekommen Miner für einen Block weniger Bitcoins. Solche „Halvings“ gab es bereits im Jahr 2012 und 2016. Das nächste Halving erfolgt am 12.05.2020 - es findet alle vier Jahre statt.

Wo kauft man Bitcoins? Ist der Handel legal?

Die Kryptowährung kann über eine Bitcoin-Börse gekauft werden. Im Unterschied zu anderen Marktplätzen läuft der Handel automatisiert ab. Binance, Kraken, Bitstamp und Paymium sind die bekanntesten Bitcoin-Börsen, die auch andere Kryptowährungen wie Ethereum verkaufen. Der Handel mit Bitcoins ist legal.

Von Moritz Serif

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