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Ein Haufen Bitcoins. (Symbolbildsammlung)
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Bitcoins werden von einigen Investoren auch als „digitales Gold“ gesehen. (Symbolbild)

Kryptowährung

Rasante Kurssteigerung in wenigen Tagen: Bitcoin peilt Wert von 30.000 US-Dollar an

  • Matthis Pechtold
    vonMatthis Pechtold
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Über die Weihnachtsfeiertage zieht der Kurs von Bitcoins nach einem erfolgreichen Jahr noch mal kräftig an – und kommt der Marke von 30.000 US-Dollar schnell näher.

  • Bitcoins sind die bekannteste Digitalwährung, sie kann gehandelt, aber auch mit hohem Aufwand „geschürft“ werden.
  • 2018 war der Kurs schon mal stark gestiegen. Nach einem zwischenzeitlichen Absturz bricht er 2020 neue Rekorde.
  • Allein seit Ende November haben Investoren und Spekulanten den Wert von einem Bitcoin um 37 Prozent in die Höhe getrieben. Bald könnte er 30.000 US-Dollar wert sein.

Frankfurt – Die Kryptowährung Bitcoin steigt derzeit rasend schnell im Wert. Nach einem insgesamt sehr erfolgreichen Jahr zog der Wert eines Bitcoins über die Weihnachtsfeiertage noch mal blitzartig an und liegt am Montag (28.12.2020) bei etwas mehr als 27.000 US-Dollar. Allein im Lauf des langen Weihnachtswochenendes nahm der Wert um 4000 Dollar zu. Experten sehen verschiedene Gründe für die explosionsartige Kursentwicklung, so soll die Corona-Pandemie das Interesse an stabilen Kapitalanlagen gesteigert haben. Auch der Kurs von Gold ist im Verlauf des Jahres deutlich gestiegen.

Anfang 2020 bezifferte sich der Wert des Bitcoins auf rund 7100 Dollar, nach Beginn der Corona-Pandemie fiel er Mitte März allerdings auf einen Wert von 5000 Dollar, seinen Jahrestiefstand. Seitdem geht es stetig aufwärts, von kleineren Schwankungen und einem deutlicheren Ausbruch nach oben mit anschließendem Kursfall im August und September abgesehen. Die Kursentwicklung schwankt dabei zwischen den Handelsplätzen, zentral geregelt ist der Handel nämlich nicht.

Bitcoins werden weiter populär – zunehmend auch bei den Großunternehmen

Der Erfolg des Bitcoins wird unter anderem auf seine steigende Anerkennung in der Finanzwirtschaft zurückgeführt. So gab PayPal im Oktober bekannt, es Kunden in Zukunft ermöglichen zu wollen, die Kryptowährung via Paypal für Transaktionen zu verwenden. Und Ende November gab der kapitalstarke Investor Guggenheim Partners bekannt, im größeren Stil in Bitcoins investieren zu wollen.

Wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet, habe auch die mit der Corona-Pandemie zum Teil stark gestiegene Staatsverschuldung der Digitalwährung weiter Auftrieb verliehen. Um sich gegen Inflation abzusichern würden Anleger vermehrt in alternative Anlagen wie Bitcoins investieren. Dem Portal „Coinmarketcap“ zufolge erreichen alle Digitalwährungen zusammengenommen derzeit eine Marktkapitalisierung von 700 Milliarden US-Dollar.

Beliebte Anlagen im Jahr 2020: Bitcoins und Gold

Der Preis von Gold – seit je her als Krisenwährung geschätzt – stieg dieses Jahr ebenfalls deutlich im Wert verglichen mit den Jahren zuvor. Im Juli erreichte er erstmals die Marke von 2000 US-Dollar pro Feinunze (31,1035 Gramm). Am Montag (28.12.2020) liegt der Wert bei rund 1.875 Dollar. Damit wird deutlich, dass sich Anleger derzeit gerne in sichere oder vermeintlich sichere Investitionen flüchten. Sowohl Gold als auch Bitcoin ist schließlich gemein, dass sie nicht beliebig vermehr werden können.

Bitcoins sind auf eine Anzahl von 21 Millionen begrenzt. Mit dem sogenannten Halving wird das Angebot zur Verhinderung einer Inflation künstlich verknappt, Miner bekommen ab dann jeweils halb so wenige Bitcoins als Entlohnung für die Verifikation von Transaktionen wie zuvor. Im Mai dieses Jahres kam es zuletzt zu einem Halving der dezentralen Währung – mit anschließender Kurssteigerung. (Matthis Pechtold)

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