Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Es gibt Bitcoin-ETFs, in die man investieren kann.
+
Es gibt Bitcoin-ETFs, in die man investieren kann.

Kryptowährungen

Günstig und sicher – ETFs und ETNs machen Bitcoin-Investitionen möglich

  • Moritz Serif
    VonMoritz Serif
    schließen

Anlegerinnen und Anleger können Bitcoins aktiv an Börsen erwerben. Es ist aber auch möglich passiv zu investieren.

Frankfurt - Kryptowährungen wie Bitcoins und Ether kann man online kaufen - völlig klar. Doch es muss nicht zwangsläufig eine aktive Anlageform sein. Wie wäre es stattdessen, passiv in Kryptos zu investieren - beispielsweise mit einem ETF? Doch was versteht man unter dieser Anlageform überhaupt? Und was ist das eigentlich?

Wer aktiv investiert, sucht sich in der Regel Einzelwerte, beispielsweise Aktien heraus und hofft darauf, dass diese die Marktrendite übertreffen. Oftmals werden Assets nur kurz gehalten und dann wieder verkauft. Das bedeutet, man spekuliert. Diese Form der Anlageform ist daher vor allem für risikobereite Menschen geeignet. Im Gegensatz dazu verfolgt passives Investieren via ETF einen Buy-and-hold-Ansatz. Heißt: kaufen und halten - unabhängig von der Marktlage.

ETF: Was ist das eigentlich? Auch für Bitcoins geeignet?

Passive Investorinnen und Investoren legten daher lange an, ignorieren kurzfristige Kursschwankungen und Trends. Jüngstes Beispiel war der Run um Gamestop-Aktien. Dogecoin könnte man analog dazu im Kryptomarkt sehen. Kommen wir nun zu ETFs. Ein ETF ist nichts anderes als ein börsengehandelter Indexfonds - das bedeutet, er bildet die Entwicklung eines Marktes so genau wie möglich ab - beispielsweise den MSCI World oder den DAX. Dadurch erwerben Anlegerinnen und Anleger Anteile an Unternehmen, die sich im Dax bzw. dem Aktienindex befinden.

Wer passiv investiert, bekommt die Marktrendite und streut sein Investment in eine Vielzahl an Einzelwerten. Das Geld fließt also in alle im Index enthaltenen Unternehmen. Dadurch lässt sich das Risiko eines Crashs verringern. Weitere Vorteile: Wer passiv investiert, spart Zeit und Geld, da es oftmals günstiger ist, ETFs in Sparplänen zu besparen, als Einzelaktien zu erwerben. Doch welche Indexfonds bieten sich für Kryptowährungen an?

Bitcoins: Welche ETFs und ETNs bieten sich an?

Laut dem Portal „justETF“ ist die Wertentwicklung zu einem Stichtag sowie die Entwicklung im Zeitverlauf entscheidend. Neben ETFs kann man auch in ETNs investieren - das sind Schuldverschreibungen, die an der Börse wie Aktien gehandelt werden. Dennoch gibt es einiges zu beachten - besonders wichtig ist die physische Hinterlegung.

„Das heißt, dass der ETF zu 100 Prozent durch Bitcoin besichert ist und die Werte am besten im Cold-Storage bei einem regulierten Kryptoverwahrer mit Kryptoversicherung lagert“, sagte Thomas Neumann von der Vermögensverwaltung Bestadvice dem „Manager Magazin“. Gold-Storage meint, dass die Währung „offline“ aufbewahrt wird. „Zudem sollte er auf Xetra handelbar sein, auch aus Kostengründen bei An- und Verkauf“, so Neumann. Außerdem solle der ETF auf Xetra handelbar sein.

In Bitcoin-ETFs nur investieren, wenn man das Konzept verstanden hat

Übrigens: Investieren sollte man nur, wenn man das Konzept (Blockchain, Mining, Halving) hinter dem Bitcoin verstanden hat. Zudem unterliegen Kryptowährungen teilweise großen kurzfristigen Kursschwankungen. Der Handel mit ihnen ist daher spekulativ, auch wenn sich mit ETFs das Risiko breiter streuen lässt. (Moritz Serif)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare