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Kryptowährungen

Deshalb könnte der Bitcoin langfristig die 100.000er Marke knacken

  • Moritz Serif
    VonMoritz Serif
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Trotz des Kurseinbruches sollten Anleger ruhig bleiben. Der Bitcoin-Kurs wird sich wieder erholen - das hat er bislang immer getan. 

Frankfurt – Kryptowährungen legen aktuell einen bislang nicht dagewesenen Run hin. So konnte der Bitcoin vor knapp einer Woche einen Preis von knapp 54.000 Dollar erreichen. Auch der Preis von Ethereum ist langfristig angestiegen. Daran ändern die jüngsten Kurseinbrüche nichts. Wann das Ende der Fahnenstange erreicht sein wird, weiß niemand. Sehr wahrscheinlich hingegen ist, dass der Bitcoin schon bald die 100.000er Marke knacken wird.

Dafür, dass dieses Szenario tatsächlich eintreten könnte, gibt es mehrere Gründe. Grund Numero eins: Immer mehr Unternehmen akzeptieren den Bitcoin als Zahlungsmittel. Dadurch steigt seine Akzeptanz. In den USA können Paypal-Kunden bei Onlinehändlern mit Kryptowährungen, darunter auch Ethereum, Bitcoin Cash und Litecoin, bezahlen. Laut dem Unternehmen soll das ähnlich wie bei Kredit- oder Debitkarten funktionieren. Nach der Ankündigung von Paypal stiegen die Aktienkurse an.

Bitcoin: Tesla, Paypal und Apple haben Kryptowährungen bereits akzeptiert

Auch der US-Elektroautohersteller Tesla akzeptiert die Kryptowährung als Zahlungsmittel. „Man kann jetzt auch einen Tesla mit Bitcoin kaufen“, twitterte Unternehmenschefchef Elon Musk am 24. März. An Tesla gezahlte Bitcoin würden als Kryptowährung einbehalten und nicht in Fiatwährungen umgetauscht. Damit ist Musks Unternehmen nicht alleine. Apple-User können nämlich ebenfalls mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen über Apple Pay zahlen, wie der Anbieter BitPay ankündigte.

Der Bitcoin könnte Gold als Wertaufbewahrungsmittel verdrängen.

Zweiter Grund: Bitcoin könnte Gold als Wertaufbewahrungsmittel schlagen. Gold ist ein solch klassisches Mittel, da es als Edelmetall nicht verfällt - im Gegensatz beispielsweise zu einem Auto, dass sofort an Wert verliert, sobald man es beim Händler vom Parkplatz fährt. Bitcoin verfällt ebenfalls nicht, zumindest nicht in der digitalen Welt, da er auf einer Blockchain dezentral gespeichert wird.

Bitcoin könnte Gold als Wertaufbewahrungsmittel verdrängen

Wie Gold ist Bitcoin durch eine künstliche Mengenverknappung, 21 Millionen Einheiten sind es, begrenzt. Das heißt, beide können in Krisenzeiten als „sicherer Hafen“ dienen. Jetzt zu den Unterschieden: Kryptowährungen lassen sich einfacher und günstiger als Gold transferieren und aufbewahren.

Andererseits haben Kryptowährungen keinen verkörperten Eigenwert und können starken Schwankungen in ihrem Kurs unterliegen. Sollte sich allerdings die Akzeptanz erhöhen, ist es sehr wahrscheinlich, dass sich dieser momentane Nachteil wieder in Luft auflösen wird. Langfristig gesehen könnte Bitcoin also Gold als Wertaufbewahrungsmittel schlagen.

Künstlich verknappte Angebotsmenge wird Bitcoin-Preis hochtreiben

Abschließend der dritte Grund: das Gesetz von Angebot und Nachfrage. Gibt es eine hohe Nachfrage und wenig Angebot, steigt der Preis. Das könnte sich auch auf die Kryptowährung auswirken. Die Menge an Bitcoins ist nämlich künstlich auf 21 Millionen Einheiten verknappt. Alle vier Jahre findet daher das Halving statt, bei dem Miner für einen Block weniger Coins bekommen. Es wird unrentabler, neue Blöcke zu schürfen. Der Bitcoin könnte also durchaus die 100.000er Marke knacken - die Frage ist nur wann. (Moritz Serif)

Rubriklistenbild: © Jens Kalaene/dpa

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