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Der Bionade-Umsatz erreichte seinen Höhepunkt vor rund zehn Jahren. Nun wurde die Marke nach Hessen verkauft.
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Der Bionade-Umsatz erreichte seinen Höhepunkt vor rund zehn Jahren. Nun wurde die Marke nach Hessen verkauft.

Verkauf an die Hassia-Gruppe

Die Bionade wird hessisch

  • Götz Nawroth-Rapp
    VonGötz Nawroth-Rapp
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Dem hessischen Getränkehersteller Hassia ist ein Coup gelungen: Die Gruppe übernimmt die Marken Bionade und Ti Erfrischungstee.

Dem  hessischen Getränkehersteller Hassia ist ein echter Coup gelungen: Die Gruppe übernimmt die Marken Bionade und Ti Erfrischungstee.

Nach Angaben von Hassia, bekannt vor allem für Mineralwasser, trennt sich die Radeberger-Gruppe von den beiden alkoholfreien Marken. Bei Hassia mit Sitz in Bad Vilbel ist man hoch erfreut über die Neuzugänge: „Sie besitzen glaubwürdige, moderne, sehr gefragte und zukunftsorientierte Produktkonzepte“, betont Stefan Müller, der Marketing-Geschäftsführer von Hassia.

Das Marketing und der Vertrieb werden ab Januar 2018 von Hessen aus gesteuert. Bei der Bionade ändert sich sonst nichts. Der Standort im fränkischen Ostheim soll erhalten bleiben. Die Tees von Ti sollen künftig in Karben gebrüht und abgefüllt werden. Bisher werden sie im Allgäu produziert.

Die Radeberger Gruppe will ihre Marken neu aufstellen und sich dabei voll auf „das Kerngeschäft Bier“ konzentrieren, wie ein Sprecher der Geschäftsführung sagt. Details zu dem Geschäft, etwa ein Verkaufspreis, wurden nicht genannt.

Bionade wurde zum Verkaufshit

Mit Bionade glückte der darbenden Peter Brauerei 1995 ein Überraschungshit. Die Brauerei in Ostheim an der Rhön stand kurz vor der Zahlungsunfähigkeit, als Braumeister Dieter Leipold auf die Idee kam, eine Limonade mithilfe von Fermentation herzustellen.

Dem Getränk mit dem Biosiegel gelang ein fast beispielloser Siegeszug, der es von den Szene-Bars der Großstädte bis in die Speisewagen der Deutschen Bahn und die Cafés von McDonalds führte. Vor zehn Jahren wurden bis zu 200 Millionen Flaschen pro Jahr abgesetzt, seit diesem Boom ging der Absatz dann wieder merklich zurück. Zuletzt versuchte man, der Marke mit einer eigenen Cola zu neuem Schwung zu verhelfen.

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