Kontaktloses Zahlen

Bezahldienst von Samsung

Südkoreaner machen Apple Konkurrenz.

Samsung steigt in das boomende Geschäft mit kontaktlosem Bezahlen ein. Der Service mit dem Namen Samsung Pay werde am 28. Oktober hierzulande starten, kündigte der südkoreanische Konzern an. Dabei kooperiert der Smartphone-Hersteller nicht wie Apple oder Google mit mehreren Banken, sondern wickelt sämtliche Zahlungen über virtuelle Visa-Debitkarten der Solarisbank ab. Die Beträge werden dann durch die Solarisbank von den Bankkonten der Kunden abgebucht. Der neue Dienst lasse sich mit nahezu jedem deutschen Bankkonto verknüpfen, sagte Samsung-Manager Thorsten Böker.

Samsung tritt mit seinem Bezahldienst vor allem gegen Google Pay an, weil der Bezahlservice des Konzerns auch auf Smartphones von Samsung verfügbar ist. Der größere Smartphone-Bezahldienst, Apple Pay, läuft dagegen nur auf Apple-Geräten. Google kooperiert hierzulande mit einigen Banken, bietet aber auch Paypal als Abrechnungsmethode an, so dass quasi alle Bankkunden den Dienst nutzen können. Bei Samsung Pay übernimmt die Solarisbank diese Funktion.

Um Samsung Pay mit einem persönlichen Bankkonto zu verbinden, verwende die Solarisbank ein neuartiges Kunden-Identifizierungsverfahren, das ohne Videoidentifikation oder einen Filialbesuch auskomme, hieß es.

Samsung und die Solarisbank führen mit Samsung Pay auch den Ratenzahlungsdienst „Splitpay“ ein. Für Zahlungsbeträge von 100 Euro oder mehr können Kunden diese mit Laufzeiten zwischen drei und 24 Monaten in Raten finanzieren lassen. (dpa)

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