Transportkosten gehen ins Geld. Man sollte bei einem Verkauf die Summe nie vorlegen.
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Transportkosten gehen ins Geld. Man sollte bei einem Verkauf die Summe nie vorlegen.

Betrugsmasche

Betrug bei Kleinanzeigen

Beim Verkauf von Waren über Kleinanzeigen sollte man keine Transportkosten vorlegen.

Die Kleinanzeige ist gerade erst geschaltet, schon meldet sich jemand. Das freut den Verkäufer – wenn da nicht ein kleines Problem wäre: Der angeblich willige Käufer sitzt im Ausland und möchte eine Spedition beauftragen, die Ware abzuholen. Spätestens hier sollten alle Alarmglocken läuten. Denn der Weg über angebliche Speditionen ist eine beliebte Betrugsmasche bei Privatverkäufen übers Internet, warnt die Informationsplattform „Watchlist Internet“. Vor allem teure Waren, die auf Kleinanzeigenportalen inseriert werden, lockten die Betrüger an.

Diese fordern ihre Opfer dann auf, der angeblich beauftragten Spedition das Geld für den Transport zu überweisen, weil sie Kaufpreis samt Speditionskosten angeblich bereits an den Verkäufer überwiesen hätten. Tatsächlich trudeln dann auch Bestätigungen von Bezahldiensten oder Speditionen ein. Doch die sind in der Regel allesamt gefälscht; auf dem Konto des geprellten Verkäufers wird nie auch nur ein Cent eingehen.

Betroffene – ob sie nun stutzig werden oder bereits Opfer dieser Masche geworden sind – sollten den Kleinanzeigen-Portalbetreiber informieren und Betrugsfälle bei der Polizei anzeigen. (dpa)

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