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Agentur für Arbeit.
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Agentur für Arbeit.

Arbeitsmarkt

Beschäftigung bleibt robust

  • Daniel Baumann
    VonDaniel Baumann
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Saisonbedingt steigt die Zahl der Arbeitslosen von Juni auf Juli leicht. Dennoch hat sich der Arbeitsmarkt gut entwickelt.

Schulabgänger melden sich vorübergehend arbeitslos und in den Betrieben wird mit Neueinstellungen bis nach den Sommerferien gewartet: Vor allem aus diesen saisonbedingten Gründen ist die Zahl der Arbeitslosen von Juni auf Juli gestiegen. 2,661 Millionen Menschen waren zum Stichtag bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) als arbeitslos gemeldet, das waren 47 000 mehr als im Vormonat. Dass sich die Arbeitslosigkeit gleichwohl in eine positive Richtung entwickelt, also sinkt, zeigt der Vergleich mit dem Juli des Vorjahres. Damals gab es 112 000 Arbeitslose mehr. „Der Arbeitsmarkt hat sich im Juli gut entwickelt“, sagte BA-Chef Frank-Jürgen Weise.

Die Zahlen für die Erwerbstätigkeit, die aktuell erst für Juni vorliegen, zeigen ebenfalls nach oben. Mehr als eine halbe Million Menschen mehr als vor einem Jahr gingen einer bezahlten Tätigkeit nach, total 43,67 Millionen. Auch die Daten für sozialversicherungspflichtige Jobs, die erst für Mai vorliegen, zeigen eine positive Tendenz.

Dennoch gibt es am Arbeitsmarkt noch große Defizite. Das zeigt der FR-Arbeitsmarktindex (FRAX), der den Arbeitsmarkt anhand von 18 Faktoren bewertet. Demnach war die Situation zum Jahresbeginn zwar so gut wie noch nie in einem ersten Quartal seit Beginn der Berechnungen 2007. Doch Ältere und Langzeitarbeitslose profitieren weniger stark oder gar nicht vom Beschäftigungsaufschwung. Zufriedenstellen kann auch die Ausbildungssituation nicht: Obwohl die Zahl neu abgeschlossener Azubi-Verträge bereits auf dem niedrigste Niveau seit der Wiedervereinigung lag, zeigte der Trend zum Jahresanfang weiter nach unten.

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