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Die Abendsonne reicht nicht: Der BER muss aus Sicherheitsgründen beleuchtet werden. Und das kostet Geld. Viel Geld.

Flughafen BER Berlin Brandenburg

BER-Stromrechnung so hoch wie in Tegel

Es ist zwar noch nichts los am BER, aber das Licht muss trotzdem brennen. Das kostet Geld, und zwar nicht zu knapp. Laut einem Medienbericht ist die Stromrechnung mit 5,1 Millionen Euro für den neuen Flughafen genauso hoch wie die für Tegel.

Zu den Kosten für die geplatzte Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens zählt auch eine millionenschwere Stromrechnung. Im vergangenen Jahr verbrauchte der Neubau Strom für 5,1 Millionen Euro und damit in etwa so viel wie der Flughafen Tegel, wie die „Bild“-Zeitung (Dienstag) berichtete. Flughafensprecher Ralf Kunkel wollte die Zahl nicht kommentieren. Die Größenordnungen ähneln aber denen anderer Flughäfen.

Der Flughafen Düsseldorf mit jährlich 21 Millionen Passagieren verbrauchte 2012 etwa 130 Gigawattstunden Strom, München mit 38 Millionen Fluggästen 200 Gigawattstunden. Die Betreibersprecher machten am Dienstag keine Angaben zu Kosten. An der Leipziger Strombörse hätte Düsseldorf zum Jahreswechsel theoretisch etwa 6,5 Millionen Euro bezahlen müssen, München rund 10 Millionen Euro.

Der Neubau in Schönefeld ist für 27 Millionen Passagiere konzipiert. Dort muss aus Sicherheitsgründen das Licht brennen. Die Klimaanlage verbraucht ebenso Strom wie der regelmäßige Betrieb von Gepäckanlage, Automatiktüren und Fluggastbrücken, der Defekte an den Anlagen verhindern soll. Mit Betriebsbeginn dürfte der Verbrauch steigen.

Der Flughafen hat die monatlichen Kosten für die verschobene Eröffnung auf insgesamt 15 Millionen Euro beziffert, das Bundesverkehrsministerium spricht sogar von 35 bis 40 Millionen Euro.

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