Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Weizenernte in Münster: Einbußen von 50 bis 70 Prozent seien für viele Betriebe existenzbedrohend, sagt Bauernpräsident Joachim Rukwied.
+
Weizenernte in Münster: Einbußen von 50 bis 70 Prozent seien für viele Betriebe existenzbedrohend, sagt Bauernpräsident Joachim Rukwied.

Dürre

Bauern fordern eine Milliarde Euro Hilfe

Angesichts der durch die andauernde Trockenheit bedingten Ernteausfälle fordert Bauernpräsident Joachim Rukwied finanzielle Unterstützung von Bund und Ländern. Eine Entscheidung wird es aber so schnell nicht geben.

Bauernpräsident Joachim Rukwied fordert angesichts der dürrebedingten Ernteausfälle finanzielle Unterstützung von Bund und Ländern in Höhe von einer Milliarde Euro. „Eine Milliarde wäre wünschenswert, um die Ausfälle auszugleichen“, sagte Rukwied den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Montag.

In einem ersten Schritt müsse der Notstand erklärt und so die gesetzliche Grundlage geschaffen werden, forderte Rukwied. In einem zweiten Schritt müssten Bund und Länder ein Budget zur Verfügung stellen.

Julia Klöckner lässt Hilfen prüfen

Geholfen werden soll nach der Vorstellung des Bauernverbands den landwirtschaftlichen Betrieben, deren Ernten mehr als 30 Prozent unter dem Schnitt der letzten Jahre liegen. Zudem fordert der Verbandspräsident eine steuerfreie „Risikoausgleichsrücklage“, mit der die Bauern für schwierige Jahre vorsorgen könnten. Es sei „zwingend erforderlich, dass Deutschland stabile ländliche Räume mit stabilen Betrieben“ habe, sagte Rukwied. Einbußen von 50 bis 70 Prozent seien für viele Betriebe existenzbedrohend.

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) lässt derzeit Hilfen des Bundes für die von der Dürre betroffenen Bauern prüfen. Am Dienstag gibt es in ihrem Ministerium ein Treffen mit den Ländern auf Arbeitsebene, am Mittwoch will Klöckner dann dem Bundeskabinett Bericht über die aktuelle Lage erstatten. Eine Entscheidung über Hilfen des Bundes soll allerdings erst nach Vorlage des Ernteberichts Ende August getroffen werden. (afp)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare