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Udo Schneider (r), früherer Freund und Geschäftspartner des ehemaligenInfineon-Chefs Ulrich Schumacher hat ihn im Strafprozess als Zeuge schwer belastet.
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Udo Schneider (r), früherer Freund und Geschäftspartner des ehemaligenInfineon-Chefs Ulrich Schumacher hat ihn im Strafprozess als Zeuge schwer belastet.

Infineon-Prozess

Aussage gegen Aussage

In dem Schmiergeldprozess gegen den früheren Infineon-Vorstandsvorsitzenden Ulrich Schumacher hat der wichtigste Zeuge die Vorwürfe der Anklage weitgehend bestätigt.

München. Im Schmiergeldprozess gegen Ex-Infineon-Chef Ulrich Schumacher ist dieser vom Hauptzeugen der Anklage schwer belastet worden. Er habe dem 51-Jährigen einmal rund 150.000 Dollar und über mehrere Jahre hinweg 20.000 bis 25.000 Euro per annum jeweils in bar zugesteckt, um im Gegenzug an Infineon-Aufträge zu kommen, sagte Marketingberater Udo Schneider. Mit dem Geld habe Schumacher die Teilnahme an kostspieligen Autorennen finanziert.

Zugleich verstrickte sich der wegen Bestechung bereits verurteilte Schneider in Widersprüche. Zudem wurde eine Vereinbarung zwischen Infineon und Schneider verlesen, wonach Infineon auf Schadenersatzansprüche gegen Schneider verzichtet. Dieser sagt dafür gegen Schumacher aus, was Infineon in die Lage versetzt sollte, Regress von Schumacher zu fordern. Der Darstellung Schumachers, das Geld sei für den gemeinsamen Kauf historischer Sportwagen verwendet worden, widersprach Schneider. (tma)

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