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Betrug

Aus die Maus

  • VonEckhard Stengel
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Vodafone kündigt einer Beraterin wegen eines untergeschobenen Internetvertrags für einen Kater - und entschuldigt sich bei der Kundin.

Der Mobilfunkkonzern Vodafone Deutschland hat sich von einer Kundenberaterin getrennt, die einer Bremerin einen Internet-, Telefon- und Fernsehvertrag für ihren Kater untergeschoben hatte. Die Verbraucherzentrale Bremen hatte den Fall kürzlich publik gemacht.

Inzwischen hat die Vodafone-Pressestelle den Vorgang rekonstruiert und schreibt dazu: „Wir bedauern es sehr, dass unsere Kundin im Jahre 2019 Opfer einer unseriös agierenden Beraterin geworden ist, und haben die betrügerisch abgeschlossenen Verträge gelöscht, das Mahnverfahren eingestellt und bei unserer Kundin für den entstanden Aufwand und Ärger um Entschuldigung gebeten. Der Beraterin wurde damals fristlos gekündigt. Vodafone duldet keinen Betrug, und wir gehen rigoros dagegen vor und arbeiten täglich daran, dass so etwas nicht wieder passieren kann.“ Bei der Beraterin habe es sich um eine selbstständige Vertreterin gehandelt.

Laut Verbraucherzentrale hatte sich die geschädigte Bremerin zunächst mehrfach vergeblich an Vodafone gewandt, um gegen den untergeschobenen Vertrag und die folgenden Kontoabbuchungen zu protestieren.

Verbraucherberater Parsya Baschiri äußerte sein Bedauern, dass Haustürgeschäfte überhaupt erlaubt sind. Immerhin gebe es dann ein 14-tägiges Widerrufsrecht. Das greife aber zu kurz, wenn Vertriebsleute „wahrheitswidrig Verträge generieren und im Kundenservice auf Kundenbeschwerden dann nicht reagiert wird“.

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