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Was sich im August für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ändert

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Von: Ares Abasi

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Ab dem 1. August sollen neue Arbeitsverträge in Kraft gesetzt werden. Diese werden zum Schutz der Arbeitnehmer:innen mehr Informationen enthalten.

Frankfurt – Zum Schutz der Mitarbeiter:innen sollen ab dem 1. August Arbeitsverträge transparenter gemacht werden. Diese müssen viel mehr Informationen erhalten, als das zuvor der Fall war. Das garantiert eine neue EU-Richtlinie.

Das Nachweisgesetz (NachwG) regelt bislang in § 2 Abs. 1 S. 1 , dass Arbeitgeber die wichtigsten Vertragsbedingungen binnen eines Monats nach Beginn des Arbeitsverhältnisses dem Arbeitnehmer mitzuteilen haben. Arbeitgeber:innen müssen in ihrem Arbeitsvertrag die wichtigsten Informationen wie Arbeitszeit, Kündigungsfrist und Gehalt angeben.

Änderung ab 1. August: Neue Arbeitsverträge werden transparenter

Laut der Industrie- und Handelskammer (IHK) sah das Nachweisgesetz vor, dass Arbeitgeber die wichtigsten Bedingungen schriftlich festhalten und den Arbeitnehmer:innen aushändigen müssen. Bisher galt eine Frist von einem Monat ab Beginn des Arbeitsverhältnisses. Dies bezog sich auf folgende Punkte:

Änderung bei Arbeitsvertrag
Ab dem 1. August gibt es Änderungen bei Arbeitsverträgen. (Symbolfoto) © Jan-Philipp Strobel / doa

Neue Arbeitsverträge ab 1. August: Das gilt künftig

Zusätzliche Punkte müssen ab dem 1. August 2022 im Arbeitsvertrag dokumentiert werden:

Neue Arbeitsverträge ab 1. August: Das gilt bei bereits bestehenden Verträgen

Laut der IHK müssen vor dem 1. August 2022 eingestellte Arbeitnehmer:innen nur dann schriftlich über die grundlegenden Arbeitsbedingungen informiert werden, wenn sie dies von ihrem Arbeitgeber verlangen.

Alle Änderungen im Überblick

Was sich ab dem 1. August in Deutschland und der EU verändert

Ändern sich die wesentlichen Arbeitsbedingungen eines bestehenden Arbeitsverhältnisses, muss der Arbeitgeber dies dem Arbeitnehmer spätestens zum Zeitpunkt der Änderung (schriftlich) mitteilen. Gesetzesänderungen, Tarifverträge, Betriebs- oder Dienstvertragsänderungen müssen nicht schriftlich gemeldet werden. (Ares Abasi)

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