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Kohlemeiler dürfen weiter qualmen.
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Kohlemeiler dürfen weiter qualmen.

Energiegipfel

Artenschutz für Kohlestrom

  • Joachim Wille
    VonJoachim Wille
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Die Grünstrom-Bremser in der Politik haben sich durchgesetzt, auf dem Energiegipfel ist die Chance zu einer echten Energiewende 2.0 verpasst worden.

Klimagipfel in Paris. War da was? Was wurde im Dezember noch einmal beschlossen? Sich ein halbes Jahr zurückzuerinnern ist ja so schwer in dieser kurzlebigen Zeit.

Ein Durchbruch für mehr, viel mehr Klimaschutz? Kann nicht sein, denn dann hätte jetzt der Energiegipfel bei „Klimakanzlerin“ Merkel ein anderes Ergebnis haben müssen. Was bei dem Treffen herauskam, bedeutet eine Drosselung des Ökostromausbaus. Dabei wäre eigentlich eine Beschleunigung notwendig. Gewinner des Deals zwischen Bund und Bundesländern sind die Länder mit viel Kohlestrom und die Stromkonzerne, die die Energiewende verschlafen haben. Die besonders klimaschädlichen Kohlemeiler, die die Netze verstopfen und wegen mangelnder Flexibilität nicht zu einem Erneuerbaren-System passen, werden unter Artenschutz gestellt.

Die Grünstrom-Bremser, neben Wirtschaftsminister Gabriel vor allem die Energiepolitiker der Unionsfraktion, haben sich durchgesetzt. Das ist fatal, denn die Chance zu einer echten Energiewende 2.0 wurde verpasst. Nötig wäre, das Stromsystem durch Reaktivierung flexibler Gaskraftwerke aufnahmefähiger für Ökostrom zu machen, die Kohle beschleunigt herunterzufahren und das Speicherproblem ernsthaft anzugehen. Das alles liegt nun auf der langen Bank. Wie „Paris“.

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