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Das Schild der Agentur für Arbeit in der Charlottenstraße in Kreuzberg.
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Der Gang zur Agentur für Arbeit lohnt sich: Auch die Zeit der Arbeitslosigkeit kann in die Mindestversicherungszeit für die Rente einberechnet werden.

Rente

Rente: Auch Arbeitslosigkeit zählt für Anspruch

  • Alexander Seipp
    VonAlexander Seipp
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Die Rente ist an das Einkommen gekoppelt. Doch selbst Zeiten der Arbeitslosigkeit zählen für die spätere Rente. Worauf es sich zu achten lohnt.

Berlin – Wer seinen Job verliert, sollte sich immer arbeitslos melden. Denn selbst wenn kein Anspruch auf Arbeitslosengeld besteht, kann sich das am Ende auszahlen. So heißt es im „Finanztest Spezial - Ihre Rente“ der Stiftung Warentest. Denn nur wenn sich die Person zuvor arbeitslos gemeldet hat, zählt diese Zeit auch für die spätere Rente.

Wenn zum Beispiel jemand früher in Rente gehen will, muss eine bestimmte Mindestversicherungszeit erreicht werden. Bei langjährig Versicherten der gesetzlichen Rentenversicherung liegt diese beispielsweise bei 35 Jahren. Bei besonders langjährig Versicherten ist manchmal sogar eine Mindestversicherungszeit von 45 Jahren nötig. Zuvor ist eine Frühverrentung nicht möglich. Bei der Frühverrentung können Personen früher in Rente gehen, oft müssen diese dafür Abschläge in der Rente in Kauf nehmen.

Arbeitslosigkeit: Nur wer sich meldet, bekommt die Zeit in die Mindestversicherungszeit der Rente einberechnet

Nur wenn eine Person sich im Falle der Arbeitslosigkeit auch arbeitslos meldet, wird diese Zeit auch für die Mindestversicherungszeit der Rente miteinberechnet. Ebenfalls nützlich zu wissen: Wenn Arbeitslosengeld 1 gezahlt wird, übernimmt die Bundesagentur für Arbeit auch die Rentenbeiträge – allerdings nur bis zu einem Maximum von 24 Monaten. Die Beiträge werden dann auf Grundlage von 80 Prozent des letzten Bruttogehalts gezahlt.

Keinen Rentenanspruch gibt es beim Arbeitslosengeld 2, welches sich dem Arbeitslosengeld 1 anschließt. Aber auch diese Zeit zählt für die Mindestversicherungszeit. Außerdem haben Arbeitslose auch Anspruch auf Reha-Leistungen, die möglicherweise beim Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt helfen können. (dpa/als)

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