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Börse heute

Angst um den Job lässt Kurse purzeln

  • Stefan Wolff
    VonStefan Wolff
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Die US-Häuserpreise geben es, das Verbrauchervertrauen nimmt es. Immer mehr Menschen fürchten um ihren Job. Die Sorge dürfte zum Leitthema der Börsen werden. Von Stefan Wolff

Die Häuserpreise haben es gegeben, das Verbrauchervertrauen hat es genommen. Obwohl der viel beachtete Case-Shiller-Index den stärksten Anstieg der US-Immobilienpreise seit mehreren Jahren verzeichnete, knickten die Aktienkurse ein. Die Konsumenten in den USA zeigten sich überraschend pessimistisch. Die Angst, den Job zu verlieren, greift sich immer mehr Raum. Diese Sorgen dürften in den kommenden Wochen zum Leitthema an den Börsen werden.

Die Tokioter Börse schließt per Saldo fast unverändert. Toyota belastete das Geschäft. Der weltgrößte Autokonzern hat die größte Rückrufaktion seiner Geschichte gestartet. Ansonsten zeigt sich die asiatische Börsenlandschaft am letzten Handelstag des dritten Quartals wietgehend frühlingshaft. Vor allem Übernahmen im Bankensektor sorgen für Furore. Die chinesische ICBC plant den Markteintritt in Thailand.

Adidas-Aktien könnten heute einen kleinen Sprint einlegen. Nach Börsenschluss in den USA legte Konkurrent Nike Quartalszahlen vor. Trotz eines Umsatzeinbruchs um zwölf Prozent fiel der Gewinn höher als erwartet aus.

Angesichts des schwach ausgefallenen Verbrauchervertrauens in den USA ist es geradezu zwingend logisch, dass sich die Marktakteure auf neueste Daten vom US-Arbeitsmarkt konzentrieren werden. Die private Arbeitsagentur ADP wird am Nachmittag ihre September-Daten präsentieren.

Morgen folgen dann die wöchentlich veröffentlichten Erstanträge auf Arbeitslosengeld, am Freitag schließlich gibt es den offiziellen Arbeitsmarktbericht. Der Bericht der Bundesagentur für Arbeit am heutigen Tag wird ebenfalls durchaus auf Interesse stoßen.

Der wöchentliche Ölbericht des US-Energieministeriums, der Einkaufsmanagerindex der Region Chicago und die EU-Verbraucherpreise runden das Bild ab.

Auf Unternehmensseite berichtet die britische Kaufhauskette Marks & Spencer ihre aktuellen Geschäftszahlen. Dies allerdings wird in Frankfurt als Randereignis erachtet, und das nicht nur, weil sich Marks & Spencer auf der Frankfurter Einkaufsmeile Zeil nicht sehr lange gehalten hat.

Hier der aktuelle Dax-Stand - die Tafel aus der Frankfurter Börse:

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