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Börsenhändler in Chicago
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Börsenwoche

Alte Probleme

  • VonRobert v. Heusinger
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Nach zwei Wochen Dämmerschlaf steht den Finanzmärkten wieder eine turbulente Woche bevor. Zum einen gibt es viele frische Konjunkturdaten, zum anderen werden die alten Probleme mit neuer Ernsthaftigkeit gewälzt werden.

An erster Stelle steht die Euro-Krise. In den Jahresschlussgesängen ist etwas untergegangen, dass die Risiko-Aufschläge auf die Euro-Wackelkandidaten jüngst weiter gestiegen sind.

Der erste Höhepunkt wird Mittwoch erreicht, wenn das Ergebnis der Auktion zehnjähriger Bundesanleihen feststehen wird. Sollte die Versteigerung schleppend verlaufen, droht Frankreich, Italien und Co. Ungemach. Im Januar rollt nämlich eine Lawine von europäischen Staatsanleihen auf die Investoren zu, inklusive der neuen Rettungsfonds-Anleihen.

Gespannter Blick auf den US-Arbeitsmarkt

Der zweite Höhepunkt steht den Anlegern am Freitag bevor, wenn die US-Arbeitsmarktdaten für Dezember veröffentlicht werden. Diese werden zeigen, ob der frische Optimismus für die kurzfristige Entwicklung in der größten Volkswirtschaft der Welt gerechtfertigt ist oder nicht. Eine Stunde später wird dann US-Notenbankchef Ben Bernanke vor dem Senat Zeugnis über den Zustand der Wirtschaft ablegen und seine hochumstrittene Lockerungspolitik verteidigen.

Da beides für die jeweilige Währung unvorteilhaft ist, wird sich am Wechselkurs zwischen Euro und Dollar ablesen lassen, welche Katastrophe als wahrscheinlicher eingeschätzt wird – hier der Zerfall der Eurozone, dort die Rückkehr der großen Inflation. Zum Jahresende machte übrigens der Euro Boden gut!

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