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Alcoa legt nach US-Börsenschluss Zahlen vor.

Börse heute

Alcoa liefert wie versprochen

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Unter Führung von Klaus Kleinfeld konnte der Aluminiumkonzern Alcoa sich kräftig steigern. Der Ex-Siemens Manager blickt zuversichtlich in die Zukunft.

Portugal steckt zwischen Baum und Borke. Auf der einen Seite muss das Land die Sparauflagen der Troika erfüllen, auf der anderen Seite haben die Verfassungsrichter einen Teil der Spargesetze kassiert. Die Entscheidung hat für Unruhe an den Finanzmärkten gesorgt. Portugals Wirtschaft ist mit Spaniens eng verzahnt.

Doch insgesamt herrscht Zuversicht, dass Portugal die Krise meistern und wie geplant an die Kapitalmärkte zurückkehren kann. Die wachsende Unzufriedenheit der portugiesischen Bevölkerung macht das Unterfangen aber nicht eben leichter. Dennoch hält sich die Gemeinschaftswährung wacker. Der Euro etabliert sich weiter deutlich oberhalb der Marke von 1,30 Dollar.

Yen sackt ab

Allerdings könnte der Höhenflug auch eine Auswirkung des Abwertungswettlaufs der Währungen sein, den viele Marktbeobachter fürchten. Dank der massiven Maßnahmen der Bank of Japan (BoJ) sackt der Yen gegenüber Dollar und Euro kräftig ab. Und die Aktienkurse in Tokio steigen stetig. Auch heute sackt der Nikkei ein kleines Plus ein. In China fiel die Inflationsrate gemäßigter aus als erwartet. Die Verbraucherpreise verteuerten sich im vergangenen Monat um 2,1 Prozent. Das gibt der Regierung Spielraum, die Wirtschaft anzukurbeln. Das Land steuert in diesem Jahr eine Teuerungsrate um 3,5 Prozent an. Die chinesischen Festlandbörsen lagen am Morgen im Plus. Asiens Börsen profitieren dabei auch vom Auftakt der Bilanzsaison.

Nach Börsenschluss in den USA legte der Aluminiumkonzern Alcoa Zahlen vor. Trotz sinkender Rohstoffpreise konnte das vom Deutschen Klaus Kleinfeld geführte Unternehmen Umsatz und Gewinn kräftig steigern. Der ehemalige Siemens-Manager bekräftigte zudem die Prognose, der zufolge die Aluminium-Nachfrage im Jahresverlauf um sieben Prozent steigen soll. Alcoa setzt dabei vor allem auf den wachsenden Bedarf der Autoindustrie und der Flugzeughersteller.

Dow Jones im Plus

In den USA hat der Dow Jones die Sitzung mit einem Plus von 0,3 Prozent beendet, sodass das Börsenumfeld für den Deutschen Aktienindex (Dax) grundsätzlich erst einmal positiv ist. Dabei trübt sich die wirtschaftliche Lage ein. Im Februar sanken die Ausfuhren deutscher Exporteure um 1,5 Prozent. Zum Jahresauftakt waren die Exporte noch um 1,3 Prozent gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt meldete, waren vor allem die Lieferungen innerhalb des Euroraums rückläufig. Aufs Jahr gerechnet gaben die Exporte um 2,8 Prozent nach.

Im weiteren Tagesverlauf veröffentlicht der US-Großhandel seine Lagerbestände. Ansonsten herrscht weitgehend Ruhe, auch auf Unternehmensseite. Lediglich der Haushaltswartenhersteller Leifheit legt Zahlen vor. Die Fluggesellschaft Air France kommt mit aktuellen Verkehrszahlen.

DAX-Kamera von der Börse Frankfurt

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