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Italien

Abwrack, die zweite

Ministerpräsident Berlusconi erwägt, Italiens Abwrackprämie zu verlängern. Wenn das nötig oder hilfreich sei, werde die Regierung nicht davor zurückschrecken.

Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi hat eine Verlängerung der Abwrackprämie in Aussicht gestellt. Wenn eine Fortsetzung des Programms Ende des Jahres notwendig oder hilfreich sei, werde die Regierung nicht davor zurückschrecken.

Zuvor hatte Fiat-Chef Sergio Marchionne gewarnt, es wäre desaströs, wenn Italien den Kaufanreiz über 1500 Euro für Neuwagen nicht verlängern würde. Ähnlich hatte sich Ford geäußert. Ein abruptes Ende der Abwrackprämie könne zu einem erneuten Einbruch der Nachfrage führen, warnte der US-Autobauer.

In Deutschland ist der staatliche Topf für die Abwrackprämie in Höhe von fünf Milliarden Euro seit Anfang September aufgebraucht. Eine Fortsetzung des Programms ist auch nach dem Regierungswechsel in der Bundesrepublik nicht geplant.

Erst kürzlich hatten Großbritannien und Frankreich eine Verlängerung der Abwrackprämie beschlossen. Paris will für die Verschrottung von Altautos und den Kauf neuer abgasärmerer Fahrzeuge auch 2010 eine allerdings geringere Prämie zahlen. Die britische Regierung weitete die Prämie für die Verschrottung von Altwagen auf zusätzliche 100 000 Autos aus.

Dank der staatlichen Abwrackprämien erholen sich die Autoverkäufe in Europa nach einem 14 Monate anhaltenden Abschwung seit Juni allmählich. Fiat-Chef Marchionne rechnet für 2009 mit Absatzeinbußen branchenweit in Europa von 7,5 Prozent auf 13,5 Millionen Autos. Für kommendes Jahr prognostiziert er Verkäufe von 12,5 Millionen Autos. (dpa)

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