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Digitale Finanzwirtschaft

Ab in die Zukunft

  • Nina Luttmer
    vonNina Luttmer
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Die Bundesbank stellt das Innovationslabor vor.

Zentralbanken haftet ein eher staubiges Image an. Der Beruf Zentralbanker:in klingt bürokratisch, ein wenig langweilig. Dass das nicht so ist – und auch nicht mehr so sein darf – will die Bundesbank in Kooperation mit der französischen Zentralbank Banque de France nun mit der Gründung des „Innowerk“ in Frankfurt demonstrieren.

Im zehnten Stock des Hochhauses Trianon im Frankfurter Westend soll im Frühjahr das gemeinsame Innovationslabor für alle Zentralbanken der Eurozone entstehen. „Wir wollen zeigen, dass wir uns im digitalen Aufbruch befinden, dass wir uns öffnen für Innovationen“, sagte Bundesbank-Vorstand Joachim Wuermeling am Freitag vor Journalist:innen. Auf 1200 Quadratmetern sollen 70 moderne High-Tech-Arbeitsplätze entstehen.

Die Beschäftigten werden sich etwa mit Fragen auseinandersetzen wie: Wie kann man Künstliche Intelligenz besser nutzen, um Risiken im Finanzsystem zu erkennen? Wie kann die Finanzaufsicht effizienter gemacht werden – etwa, indem nicht mehr die Banken ihre Daten bei ihr abliefern müssen, sondern sie sich die Informationen automatisch aus den Systemen der Kreditinstitute abrufen kann? Wie gestaltet man digitale Bezahlsysteme sicher?

Dazu sollen im Innowerk Mitarbeiter:innen der Bundesbank, der Europäischen Zentralbank, der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich und anderer interessierter Zentralbanken der Eurozone zusammenkommen und an neuen Technologien arbeiten. Auch externe Hilfe, etwa durch Start-ups, soll in Anspruch genommen werden.

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