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Verbrennungen und andere Verletzungen an Silvester: So hilft man richtig

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Von: Kilian Bäuml

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Feuerwerk an Silvester ist nicht nur schön anzuschauen, sondern kann auch sehr gefährlich sein. Verletzungen müssen unbedingt richtig behandelt werden.

Frankfurt – In diesem Jahr wird Silvester von vielen wieder mit Feuerwerk gefeiert. Doch die hellen Lichter um Punkt Mitternacht sorgen nicht nur für Freude, sie bringen auch Gefahren mit sich. Viele Personen verletzen sich auch, deshalb rechnen Kliniken an Silvester immer mit vollen Notaufnahmen.

„Der Umgang mit Feuerwerkskörpern führt leider immer wieder zu teilweise schweren Verletzungen, und an Silvester herrscht jedes Jahr aufs Neue Hochbetrieb in den Notaufnahmen“, sagte Bernd Böttiger, Bundesarzt beim Deutschen Roten Kreuz in einer Pressemitteilung. Falls es in der Silvesternacht zu Verletzungen kommt, sollte man auf jeden Fall wissen, was zu tun ist. Vor allem sei es wichtig, schnell zu handeln, sagte der Bundesarzt. So verhalten sie sich richtig:

Silvester-Feuerwerk
Durch das Silvester-Feuerwerk können verschiedene Verletzungen ausgelöst werden. (Symbolbild) © Paul Zinken/dpa

Verletzungen durch Feuerwerk an Silvester: Wie leistet man richtig Hilfe?

Als Beispiele für typische Verletzungen an Silvester nennt der Bundesarzt Verbrennungen, Hand- oder Augenverletzungen, Alkoholvergiftungen und Unterkühlungen. Bei diesen Verletzungen sollte man schnellstmöglich helfen und unter Umständen medizinische Hilfe rufen:

Doch nicht immer muss ärztliche Hilfe aufgesucht werden. Bleibt nach Silvester beispielsweise ein Tinnitus zurück, sind die Ohren meist nur vom lauten Feuerwerk überlastet. In der Regel geht es nach ein paar Tagen Ruhe bereits von selbst wieder besser, berichtet die Apotheken Umschau.

Nicht alle Verletzungen an Silvester kommen von Feuerwerk – Alkohol nicht unterschätzen

An Silvester werden viele Verletzungen durch das Feuerwerk ausgelöst, aber nicht alle. Man sollte Personen im Alkoholrausch nicht sich selbst überlassen, regelmäßig nach den Betrunkenen schauen und sicherheitshalber in die stabile Seitenlage legen, um die Atmung sicherzustellen. Da man im betrunkenen Zustand zu Unterkühlungen neigt, sollte man die betroffene Person zudecken.

Hat die betrunkene Person allerdings bereits Orientierungs- oder Gleichgewichtsstörungen, liegt wahrscheinlich eine schwere Alkoholvergiftung vor. Alkohol kann gravierende Folgen für den Körper haben und sollte auf keinem Fall unterschätzt werden. In solchen Fällen, spätestens jedoch sobald eine Person das Bewusstsein verliert, sollte unbedingt ein Krankenwagen gerufen werden, schreibt die Kampagne „Kenn dein Limit“ von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). (kiba)

Hinweis der Redaktion

Die in diesem Artikel genannten Informationen ersetzen nicht den Gang zu einem Arzt oder einer Ärztin. Nur Fachleute können die richtige Diagnose erstellen und eine geeignete Therapie einleiten. Die Einnahme von Medikamenten oder auch Nahrungsergänzungsmitteln sollte vorher mit einem Arzt oder einer Ärztin abgesprochen werden.

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