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So sparen Verbraucher bis zu 500 Euro Strom – einfache Tricks zum Nachmachen

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Von: Stella Henrich

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Kosten runter, ab sofort wird gespart. Was einfach klingt, ist für viele Verbraucher aber nicht so leicht. Doch stimmt das generell eigentlich? Experten zeigen, wie mit einfachen Tricks bis zu 500 Euro Strom jährlich gespart werden können.

München ‒ Das neue Jahr fängt – wie jedes Jahr – direkt mit guten Vorsätzen an. Angesichts steigender Preise für Lebensmittel, Energie und Sprit haben die Verbraucher hierzulande bereits zum Ende des alten Jahres den Gürtel enger geschnallt. Sie sparten sogar an Geschenken, das Weihnachtsessen fiel weniger üppig aus als sonst und der ein und andere Haushalt verzichtete sogar auf den Christbaum. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov.

Aufgrund der weiterhin hohen Energiepreise heizten viele Verbraucher ihre Wohnungen bis Ende November sogar weniger als früher. Es geht also: Wer sparen will, tut es konsequent. Und zwar dort, wo es individuell für jeden Verbraucher offenbar Sinn macht. Einige Maßnahmen davon können auch in 2023 weitergeführt werden. Wir zeigen Ihnen darüber hinaus, wie Sie mit ein paar einfachen Tricks weitere bis zu 500 Euro für Strom sparen können. Geld, das viele Verbraucher vielleicht lieber zum künftigen Verreisen zurücklegen wollen. Denn die Reiselust der Deutschen ist weiterhin ungebremst.

So sparen Verbraucher bares Geld für Strom:

Neujahrsvorsätze 2023: Austausch von Glühlampen spart über 120 Euro und Herdplatten effektiv nutzen

LED-Leuchten sind eine gute Möglichkeit, um effektiv Strom zu sparen. Diese stromsparenden Leuchtmittel gibt es in verschiedenen Formen und Lichtfarben, beispielsweise in Warmweiß oder einem kühleren, hellen Weiß. Mit LED-Lampen können Verbraucher ordentlich Geld sparen. Denn eine LED-Lampe verbraucht im Gegensatz zu einer gewöhnlichen Glühbirne mit 60 Watt nur acht Watt für den gleichen Lichtstrom. Damit hat eine solche Lampe nur etwa ein Siebtel des herkömmlichen Stromverbrauchs einer Glüh- oder Halogenlampe. Werte, die Energieberater Marco Schnorbus für RTL News, errechnet hat. Der Berater spart so beim Thema Leuchtmittel-Einsatz über 120 Euro, berichtet der Nachrichtensender.

Bild zeigt eine LED-Lampe.
LED-Lampen helfen beim Stromsparen und schonen die Energierechnung von Verbrauchern. (Symbolbild) © Anton Starikov/imago

Wer diesen Tipp konsequent befolgt, spart weiteres Geld: Legen Sie beim Kochen einen Deckel auf den Topf oder die Pfanne. Besonders sparsam soll ein Schnellkochtopf sein, weil er die Garzeit deutlich verkürzt und so den Stromverbrauch um bis zu 50 Prozent verringert. Da ein Herd ja meist mehrere Platten hat, achten Sie darauf, Topf oder Pfanne auf der passenden Platte steht. Diese sollte niemals größer sein als Topf bzw. Pfanne. Daraus ergibt sich laut Energieberater Schnorbus ein Sparpotential von 20 Euro jährlich, berichtet merkur.de.

Neujahrsvorsätze 2023: Nicht vorheizen und weniger heiß waschen bringen Verbrauchern bares Geld

Den Fehler machen die meisten Verbraucher. Doch keine Sorge. Er lässt sich spielend leicht abstellen. Heizen Sie den Backofen nicht vor – es ist reine Energieverschwendung. Außerdem können Sie den Ofen auch schon einige Minuten, bevor das Essen fertig ist, ausschalten. Meistens reicht die Restwärme des Küchengeräts aus, um das Gericht fertig zu garen oder zu backen. Mit diesem Trick spart Marco Schnorbus rund 20 Euro pro Jahr.

Diese Maßnahmen helfen ebenfalls beim Sparen:

Maßnahmejährliches Sparpotenzial
Kühlschranke nur mit Energieeffizienz-Siegel kaufenrund 70 Euro
Kühlschrank nicht zu kühl einstellen120 Euro
Heizung ein Grad runterdrehen75 Euro
Technische Geräte nachts komplett ausschalten61 Euro

Im Grunde ist es keine Neuigkeit, doch es hilft, sich immer mal wieder daran zu erinnern. Waschen Sie Ihre Wäsche am besten nur mit 20, 30 oder 40 Grad. Auch durch die Eco-Einstellung an der Maschine lässt sich Strom sparen. Bis zu 17 Euro im Jahr lassen sich einsparen, wenn man mit 30 statt mit 60 Grad seine Bettwäsche reinigt. Mit dem Eco-Sparprogramm sind bis zu 33 Euro jährlich möglich.

Auch das ist gut zu wissen: Denn je mehr Zoll ein Fernsehgerät misst, desto größer ist auch der Stromverbrauch. Dabei sind Altgeräte wahre Stromfresser. Moderne Geräte bieten auch die Möglichkeit, die Bildschirmhelligkeit der Umgebung anzupassen. Denn je heller das Bild, desto größer der Strombedarf. Falls die Funktion in den Einstellungen vorhanden ist, sollte man den Standby-Modus abschalten. Nach Focus-Informationen verbraucht ein Fernseher im Standby-Modus rund 35 Euro Stromkosten im Jahr. Wenn sich die Funktion allerdings nicht abschalten lässt, kann man stattdessen auch eine abschaltbare Steckdosenleiste nutzen.

Im Grunde sind die guten Neujahrsvorsätze einfach umzusetzen. Und sie lohnen sich für Verbraucher. Denn eines steht zum jetzigen Zeitpunkt bereits fest. Auch wenn der Strompreis in diesem Jahr ins Minus rutscht, für die deutschen Verbraucher bleibt er nach Schätzungen von Experten dennoch teuer.

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