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Für Künstler & Co.: So sparen Selbstständige und Freelancer bei Sozialversicherungen

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Eine erwachsene Frau sitzt vor einem Gemälde und malt.
Künstlern und Publizisten können sich als Selbstständige von einer Sozialkasse unterstützen lassen. (Symbolbild) © Cavan Images / Imago

Selbstständige müssen ihre Versicherungen in der Regel zu 100 Prozent selbst zahlen. Eine Kasse gibt für Künstler und Publizisten aber die Hälfte dazu.

Hamburg – Wer selbstständig ist, muss Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung selbst bezahlen. Im Gegensatz zu Arbeitnehmern gibt es für Freiberufler und Selbstständige keinen Arbeitgeber, der 50 Prozent zu den Beiträgen dazuzahlt. Zur finanziellen Unterstützung können sich aber einige Freischaffende bei einer Sozialkasse bewerben. Wer von der Künstlersozialkasse profitiert und wie die Kasse funktioniert, verrät 24hamburg.de hier.

Zu den Berufsgruppen, die von der Künstlersozialkasse (KSK) abgedeckt sind, gehören darstellende Künste, Kunst und Design, Wort und Musik. Zu diesen Berufen gehören zum Beispiel Maler, Zeichner, Medienkünstler, Fotografen, Grafikdesigner, Game-Designer, Autoren, Journalisten, Publizisten, Musiker, Dirigenten, Sänger, Musiklehrer, Schauspieler, Tänzer, Sprecher, Dramaturgen und noch viele mehr.

Diese Künstler und Publizisten können einen Antrag bei der KSK stellen und werden im Falle einer Aufnahme in die Sozialkasse fortan finanziell unterstützt. Das bedeutet, dass die KSK – ähnlich wie ein Arbeitgeber – 50 Prozent der Versicherungsbeiträge für Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung übernimmt. Der Monatsbeitrag an die KSK wird anhand von Schätzungen zum Jahreseinkommen berechnet. Die Künstlersozialkasse finanziert sich durch Zuschüsse des Bundes und aus einer Abgabe von Unternehmen, die künstlerische und publizistische Leistungen verwerten, wie Verlage, Theater, Rundfunk und Fernsehen oder Museen.

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