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Führerschein 2023 nicht mehr gültig? Wer ihn jetzt umtauschen muss

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Von: Kilian Bäuml

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Für einige Autofahrende gibt es 2023 eine große Änderung: ein neuer Führerschein. Wer den Führerschein umtauschen muss und bis wann – ein Überblick.

Frankfurt – In Deutschland müssen circa 42 Millionen Führerscheine umgetauscht werden, berichtet das Bundesverkehrsministerium BMDV. Ein Aufwand, der sich über mehrere Jahre zieht. 2023 müssen wieder Hunderttausende Personen ihren Führerschein wechseln.

Die Frist für den Führerschein-Umtausch ist unterschiedlich aufgeteilt, nach Geburtsjahr des Führerscheininhabenden oder Ausstellung des Führerscheins. Die erste Frist zum Führerschein-Umtausch ist bereits 2022 abgelaufen - sie galt für Personen der Geburtsjahrgänge 1953 bis 1958.

Führerschein umtauschen: Nächste Frist im Januar 2023

Im Jahr 2023 müssen die geburtenstarken Jahrgänge ihre Führerscheine umtauschen. Betroffen sind die Personen aus den Jahrgängen 1959 bis 1964. Die Umtauschfrist ist bis zum 19. Januar 2023. Personen, die ihren Führerschein nicht umtauschen, riskieren ein Verwarngeld in Höhe von zehn Euro, schreibt der ADAC.

alter und neuer Führerschein
Papierführerscheine soll es bald nicht mehr geben. (Symbolfoto) © K. Schmitt/Imago

Zum Umtausch des Führerscheins in Papierform ist der Geburtsjahrgang des Inhabenden entscheidend. Man beginnt mit der Umstellung der Papier-Führerscheine, da sich diese einfacher fälschen lassen. Folgende Fristen gelten laut dem BMDV für die Führerscheine auf Papier:

JahrgangUmtauschdatum
1959 – 196419. Januar 2023
1965 – 197019. Januar 2024
1971 oder später19. Januar 2025

Für Karten-Führerscheine gilt hingegen das Ausstellungsdatum des Führerscheins:

AusstellungsdatumUmtauschdatum
1999 bis 200119. Januar 2026
2002 bis 200419. Januar 2027
2005 bis 2007bis 19. Januar 2028

Von der neuen Regelung ausgenommen sind alle Führerscheine, die erst nach 2013 ausgestellt wurden.

Führerschein umtauschen: Das muss beachtet werden

Den alten Führerschein kann man bei der jeweiligen Fahrerlaubnisbehörde gegen den neuen umtauschen. Zum Umtausch mitbringen muss man den bisherigen Führerschein, sowie einen Ausweis und ein Passfoto. Die Fahrerlaubnis bleibt bestehen, es muss nur das Dokument der Fahrerlaubnis geändert werden. Auch die Fahrklassen werden aus dem bisherigen Führerschein übernommen. Nach dem Umtausch hat der neue Führerschein eine Gültigkeit von 15 Jahren, berichtet der ADAC. Beim Umtausch wird jedem Fahrenden ein Scheckkartenführerschein ausgestellt.

Führerschein-Umtausch: Das ist der Grund für die Umstellung

Der Grund für die Umstellung der Führerscheine ist, dass man die Führerscheine in der EU einheitlich gestalten möchte. Das soll sie sicherer vor Fälschung machen. Alle Mitgliedsstaaten der EU müssen demnach sicherstellen, dass bis zum 19. Januar 2033 alle Führerscheine, die sich in ihrem Land im Umlauf befinden, die neuen Anforderungen erfüllen. Wie bis 2033 die Umstellung gehandhabt wird, bleibt den Ländern selbst überlassen, berichtet das BMDV.

Doch auch fernab der Straßen gibt es einige Änderungen im Jahr 2023. (kiba)

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