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Amazon beendet ein Lieferdienst-Angebot – Kunden müssen schnell reagieren

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Von: Victoria Maiwald

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Amazon stampft ein Angebot ein. Kund:innen, die es eh abbestellen wollten, haben dazu noch bis Mitte Januar Zeit. Eine Alternative gibt es bereits.

Dortmund – So umstritten der Onlinehändler Amazon auch ist, genauso praktisch ist er wohl. Fehlt etwas im Haushalt, ist es bei dem Händler schnell gefunden und landet noch schneller im Warenkorb. Bei einem Service müssen Kund:innen nicht einmal selbst tätig werden – die Waren kommen wie von Zauberhand nach Hause. Doch damit ist jetzt Schluss.

Amazon streicht Lieferdienst – der Service ist ein Überbleibsel der „Dash Buttons“

Die Amazon „Dash Buttons“ wurden bereits im Jahr 2019 abgeschafft. Mit den physischen Schaltern konnten Kund:innen mit einem Knopfdruck Waren wie Waschmittel oder Toilettenpapier nachbestellen – ohne überhaupt die Amazon-Homepage öffnen zu müssen.

Doch nicht nur, dass das bei den Kund:innen nicht gut ankam. Nach einer Klage der Verbraucherzentrale hat sich zudem herausgestellt, dass das Prozedere gar illegal ist, da zum Zeitpunkt der Bestellung die Preise nicht ersichtlich waren. Ein Überbleibsel der „Dash Buttons“ ist der „Dash Replenishment Service“ von Amazon. Doch auch hier hat das letzte Stündchen geschlagen.

Der „Dash Replenishment Service“ von Amazon ist quasi eine Schnittstelle von smarten Geräten zum Online-Händler. Geräte wie Drucker können mit diesem Service selbst Verbrauchsartikel automatisch nachbestellen, wenn sie merken, dass etwa die Druckertinte knapp wird. Doch das ändert sich bald, berichtet RUHR24.

Amazon beendet Service zum 31. März – in Deutschland gab es ohnehin kaum Abnehmer

Laut Techbook hat auch dieser Service zumindest in Deutschland kaum Anklang gefunden. So gibt es kaum Hersteller:innen, deren Geräte diese Amazon-Funktion unterstützen. Auf der deutschen Seite des Onlinehändlers sind es überwiegend Drucker, die mit „Dash Replenishment Service“ automatisch Tinte bestellen können. Auf Amazon.com hingegen sind es unter anderem auch elektrische Zahnbürsten und Luftfilter.

In Deutschland wird dieser Amazon-Service nun endgültig gestrichen. Wie Inside Digital berichtet, wird der „Dash Replenishment Service“ ab dem 31. März 2023 eingestellt. Kund:innen, die den Amazon-Service nutzen, würden bereits informiert werden.

Die „Dash Buttons“ von Amazon wurden bereits abgeschafft.
Die „Dash Buttons“ von Amazon wurden bereits abgeschafft. © STPP/Imago

Amazon streicht Lieferdienst – doch eine Nachfolge gibt es bereits

Dem Bericht zufolge sollen Kund:innen zudem nur noch bis zum 11. Januar 2023 Zeit haben, etwas an den entsprechenden Einstellungen ändern können. Futurezone berichtet, dass mit Verstreichen des Datums das Abonnement nicht mehr gekündigt werden kann und automatische Bestellungen bis zum 31. März getätigt werden.

Kund:innen, die automatische Bestellungen nicht missen wollen, müssen jedoch nicht verzagen. Denn ganz auf die Auto-Bestellungen verzichtet Amazon nicht – sondern verlagert sie zu Alexa. Laut Inside Digital muss das smarte Gerät, welches automatische Bestellungen aufgeben soll, mit Alexa verbunden werden. Folgende Schritte sind dafür nötig:

Amazon-Kund:innen müssen also nicht gänzlich auf die bequeme Funktion verzichten. Sie müssen lediglich Alexa dazu einrichten.

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