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Die Umstellung auf das Tabloid-Format hat sich gelohnt: Die Zeitung wird länger gelesen, und vor allem bei jüngeren Menschen kommt sie gut an.

Von ANDREAS TERSTIEGE

Die Zeitung: Die Frankfurter Rundschau erzielt Bestnoten bei ihren Lesern. Mehr als 90 Prozent vergeben dabei das Prädikat "seriös, glaubwürdig, sachlich, ansprechend". Die FR - um den Terminus technicus zu nennen - mache Lust zum Lesen, sei sympathisch, weltoffen, anspruchsvoll und unterhaltsam. So sagt es die Studie der Zeitung-Marketing-Gesellschaft (ZMG).

Die Größe: Das (mittlerweile nicht mehr ganz so) neue Tabloid-Format kommt ebenfalls gut bei den Lesern an. Seit Juni 2007 erscheint die FR im halbnordischen Format oder Tabloid. Diese Umstellung wird von den Lesern positiv bewertet. 88 Prozent der Befragten finden die Zeitung im neuen Format besser. Im Vergleich zu anderen überregionalen Zeitungen wird das Tabloid-Format ebenfalls deutlich positiver bewertet.

Die Nutzungsdauer: Durch das Tabloid ist außerdem die Nutzungsintensität gewachsen: Immer mehr Menschen lesen fast alle Seiten. Während 31 Prozent der Männer fast täglich die gesamte Zeitung lesen, stieg der Anteil bei den Frauen innerhalb von zwei Jahren von 19 auf 27 Prozent. Und wo wir gerade bei den Frauen sind: Es lesen zwar mehr Männer als Frauen die FR: Doch Frauen greifen mittlerweile länger zur Frankfurter Rundschau. Lag die durchschnittliche Lesedauer vor zwei Jahren noch bei 39 Minuten, sind es jetzt zwei Minuten mehr. Das mag zwar nicht nach viel klingen, doch angesichts der medialen Konkurrenz von Fernsehen, Internet, Radio und Handys ist die Steigerung beachtlich. Junge Leser im Alter zwischen 14 und 29 Jahren beschäftigen sich gar im Schnitt sechs Minuten länger mit dem täglichen Leseangebot und kommen nun auf einen täglichen Lesekonsum von im Durchschnitt 38 Minuten. Ein Beweis dafür, dass die FR gerade für jüngere Leser attraktiver geworden ist.

Die Leser: Das Medium Zeitung hat an Attraktivität nicht verloren. Der moderne Mensch greift immer wieder zur Zeitung. Dieser bildet sich, liest kritisch und ist Kosmopolit - mit dem Herzen in der Region, offen für Neues, schätzt Kultur, handelt global - und liest die FR. Woher wir das wissen? Über weitere jährlich erscheinende Studien wie der "Mediaanalyse Tageszeitungen", der Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse, der Verbraucheranalyse oder auch der Studie Communication Networks aus dem Verlag des Magazins Focus. Nennen wir den modernen Menschen also einfach mal den "FR-Leser". Doch wer ist er? Wie kann man ihn beschreiben? Seine soziodemografischen Merkmale: Er ist überwiegend zwischen 30 und 59 Jahre alt. 47,5 Jahre ist der Altersdurchschnitt der Bevölkerung in Deutschland. Der FR-Leser ist mit 46,8 Jahren jünger. Er arbeitet in attraktiven Berufen und verdient gut. So knapp, so allgemein. Dieser Leser hebt sich von den Lesern regionaler Tageszeitungen deutlich ab. Er zählt sich zum Klub der Leser überregionaler Tageszeitungen wie der Süddeutschen Zeitung, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung oder der Welt und dem Handelsblatt. 77 Prozent der Leser konsumieren exklusiv die FR. Das sind 239000 Menschen, die ausschließlich die FR lesen und nicht einen der genannten Titel. Das Einkommen der FR-Leser liegt über dem Durchschnittseinkommen in Deutschland von 2442 Euro pro Monat. Er ist entweder berufstätig oder absolviert seine Ausbildung. Er hat mindestens das Abitur in der Tasche und studiert. Der FR-Leser schätzt Berufe, in denen er sich entfalten und selbstbestimmt handeln kann. Sein Berufsprofil: Er ist Angestellter oder Beamter, selbstständig oder Freiberufler. Im Vergleich mit den Lesern von SZ, FAZ und Welt kommen diese Berufsgruppen bei der FR sogar häufiger vor. Mit dieser Leserschaft hat er aber auch gemein, dass er in leitenden Funktionen angestellt ist oder als Beamter sein Geld verdient.

Die Kunden: Zeitung ist ein Wirtschaftsfaktor. Zeitung garantiert nicht nur die Verbreitung von Nachrichten, Reportagen und Kommentaren. Zeitung transportiert auch Werbung und ist somit ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Insofern freut es uns einmal mehr, dass wir mit dem Tabloid, unserem sogenannten halbnordischen Format laut der schon zitierten ZMG-Studie ebenfalls punkten können. Die Ergebnisse bestätigen noch einmal die erfolgreiche Umstellung auf das handlichere Tabloid. Die Werbewirkung von Anzeigen hat sich im Vergleich zum nordischen Format deutlich verbessert. So hat die Junior Page (das ist eine besondere Eckfeldanzeige) eine höhere Wirkung als im nordischen Format. Deutlich mehr Leser nehmen die Anzeigen nun wahr und können sich auch an Firmennamen erinnern. Panorama-Anzeigen, die über den Bund gehen (Skyliner) erzielen mit 68 Prozent sechs Prozent höhere Aufmerksamkeit als Vergleichsanzeigen. Höchste Beachtungswerte erzielte die Premium-Platzierung - Streifenanzeige auf der Titelseite.

Gesamtnote: Und wir versprechen Ihnen: Die insgesamt guten Noten, Einschätzungen und Ergebnisse beflügeln uns weiter, attraktive Inhalte für Sie als Leser anzubieten und gleichzeitig auch ein wirksames Werbeumfeld für unsere Anzeigenkunden zu schaffen.

Die Zeichnung stammt von dem Illustrator Philip Waecher und hat den Titel "Guter Tag". Sie ist dem Buch "Sohntage" (Verlag Beltz & Gelberg) entnommen.

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