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Karl-Heinz Körbel (vorne), der Schirmherr der Schlappekicker-Aktion, führt die Eintracht-Traditionsmannschaft beim Benefizspiel 2019 in Sachsenhausen auf das Spielfeld.
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Karl-Heinz Körbel (vorne), der Schirmherr der Schlappekicker-Aktion, führt die Eintracht-Traditionsmannschaft beim Benefizspiel 2019 in Sachsenhausen auf das Spielfeld.

Schlappekicker

Zahlen und Fakten zur Schlappekicker-Aktion anno 2021

Seit 1951 hilft die Schlappekicker-Aktion der Frankfurter Rundschau unverschuldet in Not geratenen Sportler/innen und unterstützt Sportvereine und -initiativen, die sich in besonderer Weise gesellschaftlich engagieren.

Die Spendensumme der Weihnachtssammlung in nunmehr 70 Schlappekicker-Jahren liegt bei ca. 2,5 Millionen Euro. Sicher keine gigantische Summe im Vergleich zu heutigen TV-Spendengalas – und trotzdem ein beachtliches Ergebnis. 

Denn die Schlappekicker-Aktion versteht sich von jeher als eine regionale Sammlung im Rhein-Main-Gebiet, die laut Satzung „unverschuldet in Not geratenen Sportler/innen hilft und Sportvereine und -initiativen unterstützt, die sich in besonderer Weise gesellschaftlich engagieren.“

Es war einmal: Der ehemalige Schlappkicker-Schirmherr Fritz Walter überreicht mit den 59er-Eintracht-Idolen Alfred Pfaff (links) und Richard Kress (rechts) den Drumbo-Pokal-Scheck der Dresdner Bank an Schlappekicker-Vorstandsmitglied Erich Reiter.

Viele Jahre gezielt unterstützt wurde die 2017 im Alter von 61 Jahren verstorbene Kunstturnerin Christel Müller, die 1979 beim Training bei einem Überschlag mit Salto vorwärts beim Pferdsprung so unglücklich stürzte, dass sie zunächst einen Atemstillstand hatte. Seitdem war die mehrfache Hessenmeisterin des TV Vorwärts Frankfurt vom Hals abwärts gelähmt und musste permanent künstlich beatmet werden.

Die 2017 verstorbene Christel Müller bei ihrem letzten Besuch bei der Schlappekicker-Preis-Verleihung im Römer.

In den 90er Jahren verlor Rüdiger Böhm einen Tag vor seinem 27. Geburtstag beide Beine bei einem Verkehrsunfall in der Darmstädter Innenstadt, als ein Lastwagen den Radfahrer anfuhr. 

Böhm, damals Jugendtrainer bei den „Lilien“, lag danach 30 Tage im Koma und im Krankenhaus. Ein Beitrag der Schlappekicker-Aktion: Nach Kontakten mit dem DFB konnte er seine Fußballlehrer-Prüfung an der Deutschen Sporthochschule in Köln abschließen. Anschließend war Böhm, der Prothesen an beiden Beinen trägt, Nachwuchs-Trainer beim Karlsruher SC und in der Schweiz. Heute ist er Motivations-Coach und Buchautor.

Mittlerweile seit mehr als zehn Jahren wird Johannes Hablik, der ehemalige Kunstturn-Hessenmeister und zweifache deutsche Mehrkampf-Meister, von der Schlappekicker-Aktion unterstützt. Seit einem Sturz im Jahr 2002 beim Salto am Boden bei einem Landesliga-Wettkampf in Eppertshausen ist Hablik querschnittgelähmt.

Ursprünglich 2020 und nach neuen Corona-Regeln für Fan-Besuche nun hoffentlich 2021 soll er bei einem Bundesligaspiel der Eintracht interessierter Stadiongast sein. Das Geschenk für Hablik war eine spontane Idee von Fredi Bobic bei seinem Besuch beim Abend der Schlappekicker-Freunde im Eintracht-Museum. Nach der Premiere dieser Veranstaltung 2018 sorgte ein lockeres und interessantes 60-Minuten-Interview mit dem Eintracht-Sportvorstand für großen Andrang im Oktober 2019.

Fredi Bobic lädt den seit 2002 querschnittgelähmten Johannes Hablik, als talentierter Turner einst auch bei der Eintracht-Showtruppe „Feuerteufel“ aktiv und von jeher bekennender Fan der Eintracht-Fußballer, zu einem Bundesliga-Heimspiel anlässlich seines Besuchs beim Abend der Schlappekicker-Freunde im Oktober 2019 im Eintracht-Museum ein. Mit dem Sohn freut sich auch Vater Hans.

Schlappekicker-Preis 1998 erstmals verliehen

Erstmals 1998 verliehen wurde der Schlappekicker-Preis, er ging damals an den TV 1860 Frankfurt für ein Mitternachts-Basketball-Projekt. Ein Meilenstein war die Preisverleihung 2017 an den FC Gudesding, dessen erste Mannschaft in der Fußball-Kreisliga A aktiv ist und ihre Heimspiele im Frankfurter Ostpark austrägt. Die Jury würdigte das Engagement des Vereins gegen Antisemitismus und sexuellen Missbrauch im Sport.

Erster Schlappekicker-Preisträger 1998: das Mitternachts-Basketball-Projekt des TV 1860 Frankfurt.

Es waren so viele Prominente und Schlappekicker-Freunde bei der Ehrung im Römer mit von der Partie, dass Oberbürgermeister Peter Feldmann die Gäste nicht wie sonst im Limpurgsaal, sondern erstmals im Kaisersaal begrüßte.

Frankfurts OB Peter Feldmann (rechts) sowie Schlappekicker-Vorsitzender Arnd Festerling und Schlappekicker-Schirmherr Karl-Heinz Körbel (beide links) ehren im Kaisersaal des Römers den FC Gudesding, den Schlappekicker-Preisträger 2017.

Mit dem Schlappekicker-Preis 2018 wurde, wiederum in Anwesenheit von vielen Prominenten aus dem Frankfurter Sport, der Judo-Verein Kim Chi Wiesbaden im Römer ausgezeichnet. Dank der Kooperation mit 24 Grundschulen und 15 Kindertagesstätten in Wiesbaden erhalten zwischen 1500 und 2000 Kindern die Möglichkeit, ohne großen finanziellen und logistischen Aufwand an Judokursen teilzunehmen. Besonders Kinder aus sozial benachteiligten Familien sowie Kinder mit Migrationshintergrund, die u. a. durch die aktuelle Flüchtlings-Situation auf der Suche nach neuen sozialen Kontakten sind, werden von dem Kim Chi-Angebot angesprochen.

Schlappekicker-Preisträger 2018: Kim-Chi Wiesbaden. Überreicht wurde der Preis von Stadtrat Claus Möbius, Karl-Heinz Körbel, Arnd Festerling und Danny da Costa (hintere Reihe, von links).

Der Schlappekicker-Preis 2019 ging an die Turnerschaft Klein-Krotzenburg. Der Verein wurde für vielfältige innovative Ideen ausgezeichnet. Dadurch stieg die Zahl der Mitglieder in kurzer Zeit um 23 Prozent auf 1300, gleichzeitig sank der Altersdurchschnitt von 61 auf 38 Jahre. Unter dem Motto „Gib uns Dein Talent!" wurden besonders viele junge Frauen zuletzt für eine Mitarbeit im Vereinsalltag gewonnen, unter anderem als Trainerinnen. Bei Themen wie Digitalisierung, soziale Medien oder Messenger-Dienste tun die Klein-Krotzenburger ebenfalls alles dafür, um jüngere Menschen gezielt anzusprechen. 

In nunmehr 23 Jahren profitieren vom jährlich mit 5000 Euro dotierten Schlappekicker-Preis unterschiedlichste Vereine und Einzelpersonen, die sich im Turnen, Handball, Boxen, Fußball, Schwimmen, Basketball oder bei einem Selbstverteidigungs-Projekt, der Fitness-Initiative „Frauen in Bewegung“ und einem Angebot für Menschen mit psychomotorischer Störung engagierten. Der Schlappekicker-Jury gehören u.a. die Olympiateilnehmer Cornelia Hanisch, Sylvia Schenk und Harald Schmid als Vorsitzender an.

Schlappekicker-Preisträger 2019: Die stolzen Gewinnerinnen der Turnerschaft Klein-Krotzenburg hatten eigens einen Bus gechartert, um nach Frankfurt zu kommen.

Keine Gäste waren leider bei der Ehrung des Gewinners des Schlappekicker-Preises 2020 im Kaisersaal des Römers. Auf Grund der Corona-Einschränkungen konnte nur eine kurze und kleine Feier stattfinden. Roland Herzberger, der Vorsitzende des TSV Lämmerspiel, nahm den Preis aus den Händen von Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann im Beisein des Schlappekicker-Vorsitzenden Arnd Festerling in Empfang. Die Lämmerspieler wurden dafür geehrt, dass sie trotz Corona-Krise mit einem exakt eingeteilten Arbeitsplan ihren Sportplatz umgestalteten. Rund 70 Vereinsmitglieder aller Altersgruppen packten an. Ein zuvor ausgeklügeltes Hygiene-Konzept ermöglichte den Einsatz in zehn Wochen in zwei Gruppen à 15 Personen. Je ein neuer Natur- und Kunstrasenplatz plus neue Kabinen mit modernen Duschräumen und neu gestaltete Stehränge sind dabei entstanden. OB Feldmann lobte die Gäste aus dem Kreis Offenbach: „Das ist ein hervorragendes Musterbeispiel für engagiertes Vereinsleben in Pandemiezeiten.“  

Im Corona-Jahr 2020 fielen alle Schlappekicker-Veranstaltungen aus. Bei der Ehrung des TSV Lämmerspiel, der mit dem Schlappekicker-Preis 2020 ausgezeichnet wurde, gab es wenigstens einen Fototermin im Kaisersaal. Vorsitzender Roland Herzberger wird von Frankfurts OB Peter Feldmann und dem Schlappekicker-Vorsitzenden Arnd Festerling stellvertretend für seinen Verein ausgezeichnet.

Alljährlich ein weiterer Höhepunkt ist am ersten Novembersonntag das Spiel-und Sportfest der Stadt Frankfurt, bei dem drei Preisträger mit jeweils 3000 Euro ausgezeichnet werden, die Vorbildliches unter dem Stichwort „Inklusion“ leisten. Die Vielfalt der ausgezeichneten Initiativen ist beachtlich: Geehrt wurden bisher u.a. die Kletter-Gruppe „Hoch hinaus“ der Sektion Wiesbaden des Deutschen Alpensportvereins, die Darmstädter Tauchsport-Initiative „Die Wasserflöhe“ für geistig Behinderte, die Organisatoren des Triathlons der SG Nied für Kinder mit einem Handicap und die TG Schwalbach, die Menschen mit Behinderung die Möglichkeit gibt, das Deutsche Sportabzeichen abzulegen oder beim Volkslauf „Sport gegen Armut“ mitzumachen.

Interessante Förderpreise

Seit 2017 werden vom Schlappekicker mit maximal 2000 Euro auch ausgewählte, interessante Förderprojekte ausgezeichnet. Bis Ende 2020 wurden dafür insgesamt 14.000 Euro zur finanziellen Unterstützung der Basisarbeit im sportlichen Vereinsalltag ausgezahlt.

So wurden Behinderten des kirchlichen Zentrums „Aumühle Wixhausen“ die Teilnahme an einem Fußball-Turnier finanziert, weil sie sich sonst Reise und Aufenthalt nicht leisten hätten können. Ebenfalls unterstützt wurden die Obdachlosen-Mannschaft der „Lilien-Kicker“ aus Wiesbaden, die vielfältige Brennpunkt-Arbeit des FC Heisenrath in Frankfurt-Goldstein, das Blindenfußball-Team „team united“ von Teutonia Köppern, die Bolzplatzliga Frankfurt, das Behinderten-Projekt „Wildcats“ des Golfclubs Oberursel und zuletzt 2020 ein Projekt der Diakonie Hessen, bei dem geflüchtete Frauen in Kranichstein das Radfahren lernen konnten, um somit in ihrem Alltag mobiler zu sein.

Ein Projekt, das der Schlappekicker 2018 förderte: Das Brennpunkt-Angebot des FC Heisenrath im Frankfurter Stadtteil Goldstein.

Erfolgreiches Pilotprojekt

Ein aktuelles Pilotprojekt ist außerdem die Förderung der Jung-Schiedsrichter/innen der Fußballkreise Frankfurt und Offenbach in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Fußball-Verband. Bei der Premiere 2018 waren beim Seminar in der Sportschule des LSB Hessen der ehemalige Bundesliga-Schiedsrichter Lutz Wagner, heute DFB-Bundeslehrwart, ein Spezialist für Körpersprache und Ex-Eintracht-Nationalspieler Ronald Borchers prominente Besucher. Als Überraschungsgäste brachte Wagner 2019 den Fifa- und DFB-Schiedsrichter Daniel Siebert und seinen Assistenten Lasse Kosloswki mit. 39 Jungschiedsrichter und eine Jungschiedsrichterin waren begeistert vom Frage-und-Antwort-Spiel mit Siebert und Koslowski sowie den aktuellen Videosequenzen, die Wagner einspielte.

Nachwuchs trifft Profis: Lutz Wagner (von links), Daniel Siebert, Lasse Koslowski, HFV-Geschäftsführer Gerhart Hilgers inmitten der Jungschiedsrichter.

Schlappekicker-Benefizspiele

Fredi Bobic war der Überraschungs-Gast am 9. Mai 2018 beim vom Gastgeber SV Gronau perfekt organisierten Schlappekicker-Benefizspiel der von Charly Körbel angeführten Eintracht-Traditionsmannschaft gegen ein Journalisten-Team, das sich aus Spielern der Frankfurter Rundschau und von Hitradio FFH zusammensetzte.

Die Eintracht, für die neben Kapitän Körbel und dem zweifachen Torschützen Bobic auch die Ex-Profis Borchers, Binz, Schur, Bindewald, Preuß, Nachtweih, Sippel, Lasser, Tobollik und Komljenovic am Ball waren, gewann vor 600 Zuschauern mit 10:3. Und am Ende klingelten 3500 Euro als Erlös in der Schlappekicker-Kasse. Charly Körbel, der als Nachfolger von Fritz Walter mittlerweile Schlappekicker-Schirmherr ist, freute sich danach: „Das war ein Benefizspiel, wie man es sich vorstellt.“

Ein genauso großer Erfolg war das Schlappekicker-Benefizspiel 2019 beim SV Sachsenhausen 1894. Die Eintracht, bei der Bobic einen Tag nach dem Euro League-Halbfinale in Chelsea nicht dabei war und dafür Ex-Nationalspieler Rudi Bommer auflief, trat erneut in Bestbesetzung an und gewann 11:3 gegen das FFH- und FR-Team. Als Erlös für die Schlappekicker-Aktion klingelten 2500 Euro in der Kasse. Besonders begrüßt wurde. Eintacht-Vorstandsberater Rainer Falkenhain, der am Donnerstagabend noch in London weilte und dann mit dem aus Frankfurt eingeflogenen Karl-Heinz Körbel am Freitagmorgen schon wieder in Berlin präsent war, als der Bundesliga-Rekordspieler beim sogenannten „Cup handover“ den DFB-Pokal für Finale am 25. Mai offiziell übergab. Am Freitagabend stand dann Körbel auf dem Platz am Mainwasen und Falkenhain weilte unter den Zuschauern. 

Für den guten Zweck: Die Eintracht-Traditionmannschaft, Journalisten von Hitradio FFH und der FR sowie Spieler des SV 1894 Sachsenhausen.

Ein besonders Erlebnis war das Schlappekicker-Benefizspiel auch für Daniel Riczu, der einer der vier Spieler des SV 1894 Sachsenhausen im Journalisten-Team war, ein Tor erzielte und danach schwärmte: „Das war ein obergeiles Gefühl.“ Doch nicht nur deshalb fiel die Bilanz des Gastgebers, der ganz im Sinne der Schlappekicker-Aktion in der Vereinsarbeit das Engagement für Inklusion groß schreibt und u.a. mit seiner Sondermannschaft unter Beteiligung von Spielern mit Handicap im Liga-Alltag aktiv ist, positiv aus. Für alle zog Karl-Heinz Körbel als Fazit: „Wichtig ist, dass bei diesem Spiel heute wieder ein schöner Betrag für die gute Sache des Schlappekickers rumgekommen ist.“

Vorstand und Mitglieder

Seit dem 26. April 2017 ist der frühere FR-Chefredakteur Arnd Festerling neuer Vorsitzender. Als stellvertretende Vorsitzende gewählt wurden Harald Stenger, in seiner FR-Zeit von 1996 bis 2001 schon mal Schlappekicker-Vorsitzender, und Roland Frischkorn, Vorsitzender des Sportkreises Frankfurt. Beisitzer sind die DOSB-Pressesprecherin Ulrike Spitz, FR-Sportchef Jörg Hanau und sein Vorgänger Thomas Vögele sowie „Urgestein“ Erich Reiter, seit 35 Jahren Schlappekicker-Vorstandsmitglied und damit dienstältester Mitstreiter im Team. Schlappekicker-Geschäftsführer ist Christian Stör.

Der Schlappekicker-Vorstand.

Viele neue Mitglieder sind der Schlappekicker-Aktion in den vergangenen Monaten beigetreten, u. a. gehören jetzt ganz offiziell zur tradionsreichen Schlappekicker-Gemeinschaft: Steffi Jones, Nia Künzer, Peter Fischer, Axel Hellmann, Philip Holzer, Bernd Reisig, Bernd Moos-Achenbach, Helmer Hein-Boelsen, Bianka Schreiber-Rietig, Stefan Kiefer (DFL-Stiftung), Stefan Reuß, Gerhard Hilgers (Präsident und Geschäftsführer Hessischer Fußball-Verband), Dietrich Stein (stellvertretender Vorsitzender Fußballkreis Frankfurt), Peter Völker (Vorsitzender TG Bornheim), Jens-Uwe Münker (Abteilungsleiter Sport im Hessischen Innenministerium).

Seit vielen Jahren gehören u. a. Jürgen Grabowski, Frank Lehmann, Erich Stör und Dieter Hochgesand zu den derzeit 50 Schlappekicker-Mitgliedern.

Jürgen Grabowski (links) ist seit langem Schlappekicker-Mitglied. Hier im Interview von TV-Moderator Holger Obermann bei einer der legendären Weihnachtsfeiern auf dem Henniger-Turm mit Helmut Schön und Fritz Walter (beide rechts).

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