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Blick ins Frankfurter Bankenviertel.

Mein Frankfurt

Zahlen sollte man schon mögen

Ausbildung bei der Frankfurter Sparkasse.

Von Ornella Agbetse, Till Behringer, Liam Flasdick, Matilda Geiger, Bella Makhlin, Sophie Rücker, Vincent Rühle, Daria Schenk UND Emilia Schichtel

Wir haben wir einen der beiden Hauptsitze der Frankfurter Sparkasse, die sich an der Neuen Mainzer Straße 47-53 in Frankfurt befindet, besucht, um mit der Pressesprecherin Julia Droege-Knaup und der Ausbilderin Frau Müller zu sprechen und sie über die Ausbildung und das Duale Studium dort zu befragen.

Innerhalb einer Aufgabe im Deutschunterricht, ein Interview zu führen und anschließend eine Reportage über das Erlebte zu schreiben, wurde uns nach der Inspektion der Themen relativ schnell klar, wir würden unser Interview bei der Sparkasse durchführen. Wir fanden uns also auf dem Parkplatz der Frankfurter Sparkasse ein. Währenddessen konnten wir das gewaltige Gebäude betrachten, in dem sich der Hauptsitz der Sparkasse befindet.

Als wir von Frau Müller und Frau Droege-Knaup abgeholt wurden, herrschte eine angespannte Stimmung, die jedoch verschwand, als wir von den beiden Damen in den Konferenzraum geführt wurden. Anschließend konnten wir das Interview über die Ausbildung bei der Frankfurter Sparkasse beginnen.

Die Frankfurter Sparkasse ist in mehreren Bereichen tätig, unter anderen gibt es eine große Social Media Abteilung. Das Hauptgeschäft findet in den Filialen statt, durch die auch die Ausbildung zur Bankkauffrau oder zum Bankkaufmann erfolgt. Dabei arbeiten sie einerseits im Service-Bereich und als persönlicher Berater.

Für die Arbeit als Bankkaufmann/-frau sollte man gewisse Eigenschaften besitzen. In Mathematik muss keine 1 auf dem Zeugnis stehen, jedoch sollte man keine Abneigung gegen Zahlen haben. Außerdem sollte man kontaktfähig und kommunikativ sein sowie sehr offen mit verschiedenen Arten von Persönlichkeiten umgehen können. Voraussetzung für die Bewerbung ist ein Realschulabschluss oder ein Abitur.

Als Azubi kann man sich im Internet bewerben. Das Zeugnis wird dann manuell eingegeben. Es ist zu beobachten, dass es immer mehr Bewerber für eine Azubistelle bei der Sparkasse gibt. Das Ausbildungsjahr startet immer im Juli/August. Die Auszubildenden werden eine Woche von bereits erfahreneren Azubis begleitet. Wenn man volljährig ist, arbeitet man 39 Stunden pro Woche.

Die Ausbildung nach dem Abitur bringt Vorteile. Sie beinhaltet die Verknüpfung von Theorie und Praxis, man sammelt früh Erfahrungen und verdient dabei auch Geld. Ein Studium an einer Universität ist auch an einer Abenduni möglich oder natürlich auch nach der Ausbildung. Ein anschließendes Studium nach der Ausbildung ist in Form eines Abendstudiums möglich. 

Jedes Jahr organisiert die Sparkasse das „Projekt Azubifiliale“. Dort werden acht Azubis ausgewählt, die drei Wochen lang eine Filiale ganz alleine führen. Jeder Azubi kann sich hierfür bewerben, diejenigen, die sich am besten dafür eignen, werden ausgewählt. Während des Projekts wechseln sich die Azubis mit den Positionen ab.

Die Autorinnen und Autoren sind Schülerinnen und Schüler der Klasse 9c des Lessing-Gymnasiums in Frankfurt.

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