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Chronik der FR

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Die "Frankfurter Rundschau" (FR) ist die zweite deutsche Tageszeitung, die nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet wurde.

Hamburg (dpa) - Die "Frankfurter Rundschau" (FR) ist die zweite deutsche Tageszeitung, die nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet wurde.

1. August 1945: Die "FR" erscheint zum ersten Mal.

15. April 1946: Karl Gerold (SPD) steigt bei der Zeitung ein. Er schärft ihr linkes Profil. Von 1954 bis zu seinem Tod 1973 leitet Gerold die Zeitung als Verleger, Herausgeber und Chefredakteur.

1949: Die Lizenzpflicht wird aufgehoben. Ende 1949 erscheint erstmals die "FAZ" als weiteres großes bürgerliches Blatt Frankfurts.

1973: Die Karl-Gerold-Stiftung wird gegründet. Sie wird alleinige Eigentümerin des Druck- und Verlagshauses Frankfurt, in dem die "FR" erscheint.

März 2002: Der Verlag mit seinen rund 1500 Beschäftigten kündigt drastische Einsparungen zur Sanierung des finanziell angeschlagenen Hauses an.

15. Oktober: Im Rahmen des Sanierungskonzeptes wird Wolfgang Storz neuer Chefredakteur.

15. April 2003: Hessen übernimmt eine Bürgschaft für die "FR".

30. September: Das Blatt will die Leser wieder mehr für sich begeistern und erscheint mit einem neugestalteten Layout.

12. Mai 2004: Die SPD-Medienholding DDVG übernimmt 90 Prozent der Anteile am Druck- und Verlagshaus Frankfurt.

3. August: Auf der Titelseite der "FR" wird ein Fehler bemerkt, statt "unabhängige" steht dort "abhängige" Tageszeitung. Die Geschäftsführung betont, es handle sich um einen technischen Fehler.

3. November 2005: Die SPD-Medienholding DDVG beginnt mit Gesprächen über den Verkauf der Zeitung.

16. Mai 2006: Die Gesellschafterversammlung des Druck- und Verlagshauses Frankfurt gibt bekannt, dass sie sich mit sofortiger Wirkung von Chefredakteur Wolfgang Storz trennt.

19. Juni: Uwe Vorkötter, der bisher an der Spitze der "Berliner Zeitung" stand, wird neuer Chefredakteur.

18. Juli: Der Kölner Zeitungsverlag M.DuMont Schauberg teilt mit, dass er von der DDVG am Vortag die Mehrheit an der "FR" erworben hat. Das Geschäft muss noch vom Bundeskartellamt genehmigt werden.