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Die Altenhilfe der Frankfurter Rundschau

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Die Altenhilfe lädt immer wieder zur Schifffahrt auf dem Main ein.
Die Altenhilfe lädt immer wieder zur Schifffahrt auf dem Main ein. © Christoph Boeckheler

Oft bedrücken Armut und Krankheit Senioren in unserer direkten Nachbarschaft. Die FR hilft mit Spenden unserer Leserinnen und Leser.

Albert Schweitzer hat einmal gesagt: „Wer zum Glück der Welt beitragen möchte, der sorge zunächst in seinem eigenen Haus.“ Der FR-Verein „Not gemeinsam lindern“ hat diese Ermahnung Schweitzers ernst genommen: Seit mehr als 65 Jahren unterstützt die Alten- und Weihnachtshilfe der Frankfurter Rundschau sozial schwache ältere Menschen in unserer unmittelbaren Nachbarschaft. 

Unter dem Motto „Not gemeinsam lindern“ sammeln wir Spenden und verteilen sie an ältere Bedürftige. Der Verein hilft mit kleineren und größeren Geldbeträgen, damit arme alte Menschen sich damit das Notwendigste kaufen können, wir geben Beihilfen vor Weihnachten und Ostern, wenn Einsamkeit und Not verstärkt bedrücken; Zuschüsse zu Urlauben, Ausflügen und Veranstaltungen, um den Ausschluss vom gesellschaftlichen Leben zu verhindern; finanzielle Hilfe in Notsituationen, wenn Waschmaschine oder Fernseher defekt sind, eine Brille, ein Hörgerät oder Zahnersatz vonnöten sind, ein warmer Wintermantel, ein Paar Schuhe, Heiz- und Stromrechnung oder Medikamentenkosten den Etat überfordern.

Wie erhalten wir Namen und Daten von Betroffenen?

Das Geld sammelt die Frankfurter Rundschau bei ihren Leserinnen und Lesern vor allem zur Vorweihnachtszeit durch Schilderung von Einzelschicksalen und gibt die Spenden direkt weiter an notleidende Senior/innen, deren Bedürftigkeit genau geprüft wurde. Die Betroffenen werden überwiegend über Mitarbeiterinnen der Sozialrathäuser, Betreuer, Pflegedienste, städtische, soziale und caritative Institutionen aber auch Privatleute an die Altenhilfe gemeldet. 

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der FR-Altenhilfe.

Es gibt einen „Stamm“ von über 1.000 Seniorinnen und Senioren, die die Altenhilfe in ihrer Kartei führt, und deren Einkommensunterlagen regelmäßig aktualisiert werden, um die Bedürftigkeit und somit Berechtigung zum Empfang von Beihilfen belegen zu können. Denn Grundlage zum Erhalt einer Beihilfe ist die Vorlage eines gültigen Grundsicherungsbescheids, damit wird die Bedürftigkeit sozusagen hoheitlich abgesichert. 

Entsprechend werden seitens der Altenhilfe Anträge geprüft und Beihilfen bewilligt. Andere vom Verein intern festgelegte Kriterien wie Altersgrenze (ab 65 Jahren, noch Selbstversorger etc.) werden ebenfalls bei der Beihilfenbewilligung berücksichtigt.

Seit 1949 mehr als 30 Millionen Euro verteilt

Im Dezember 1949 veröffentlichte die Frankfurter Rundschau den Spendenaufruf zum ersten Mal, mehr als 30 Millionen Euro hat die Aktion bis heute verteilt, inzwischen jedes Jahr rund eine Million Euro Spendengelder. In der Frankfurter Rundschau erscheinen begleitend Berichte über die Aktionen. 

Inzwischen hat die Aktion viele Freunde und Unterstützer. Bürger und Unternehmen vor Ort sind der Altenhilfe in Sympathie verbunden. Mit Spenden und Engagement zeigen sie Solidarität mit älteren Menschen und ermöglichen ihnen ein Leben in Würde. Längst gilt die FR-Altenhilfe in der Stadt als Tradition – auf ihre Geschichte und ihre Erfolge kann sie mit Zufriedenheit blicken.

Die Altenhilfe in Zahlen 

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