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Dr. med. Dennis Wincheringer 

Orthopaedicum Wiesbaden – der Schulterspezialist

Schulter & Co – Diagnostik, Therapie und Nachbehandlung

Das Orthopädicum Wiesbaden bietet sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich das gesamte Spektrum der Orthopädie und Unfallchirurgie auf höchstem Niveau.

Herr Dr. Wincheringer, im Orthopaedicum Wiesbaden decken Sie das komplette Spektrum der Orthopädie und Unfallchirurgie ab. Was sind Ihre Schwerpunkte und wie viele Patienten behandeln Sie pro Jahr? 

Das Orthopaedicum Wiesbaden bietet seinen Patienten ein weites Spektrum der konservativen und operativen Therapie, ambulant und stationär. Schwerpunkte sind die Behandlung von akuten oder chronischen Gelenkerkrankungen, Sportverletzungen sowie die Knochenbruchtherapie. Der Fokus liegt hierbei auf der Behandlung von Verletzungen und Erkrankungen der Schulter, des Ellenbogens, des Knies, des Sprunggelenks und der Füße. Zudem ist die Praxis für die Behandlung von Arbeits-, Schul- und Wegeunfällen zugelassen. In unserer Praxis finden pro Jahr zirka 25.000 Arzt-Patienten-Kontakte statt.

Nimmt der Bedarf zu? Wie sieht es insbesondere in der Schulterchirurgie aus? 

Tatsächlich ist die Tendenz steigend. Die Ursachen hierfür sind natürlich vielfältig. Zum einen sind es junge, aktive Patienten, die den Weg zu uns finden. Ursächlich für die Beschwerden sind häufig Überlastungen, aber natürlich auch Unfälle. 

Zum anderen sehe ich viele Patienten, die an typischen verschleißbedingten Schultererkrankungen wie Sehnenrissen oder Arthrose leiden. Insgesamt gilt für alle Altersgruppen, dass der funktionelle Anspruch extrem gestiegen ist. Als aktiver Golfer begegne ich zunehmend auch über 80-jährigen Spielern auf dem Grün, die sich eine intakte Schulter wünschen.

Das Schultergelenk ist sehr komplex aufgebaut

Warum ist gerade die Schulter so gefährdet? 

Das Schultergelenk trägt zwar nicht das Körpergewicht, dafür ist es sehr komplex aufgebaut. Es ist das mit Abstand beweglichste Gelenk des menschlichen Körpers, die Stabilisierung erfolgt fast ausschließlich über die Bänder, Sehnen und Muskeln. Es ist daher besonders anfällig für Verletzungen und reagiert sehr sensibel auf jede Störung. 

Was sind die typischen Auslöser für eine Überlastung der Schulter? 

Ursachen können häufig bei beruflicher oder sportlicher Überlastung gefunden werden. Es sind aber eben nicht nur schwere körperliche Tätigkeiten, die das Risiko von Schultererkrankungen erhöhen, sondern beispielsweise auch einseitige Belastungen. 

Im Sport sind nicht nur Gelegenheits-, ambitionierte Freizeit- und Leistungssportler gleichsam betroffen. Probleme können mangelndes Aufwärmen, technische Fehler in Bewegungsabläufen, aber auch durch nicht individuell abgestimmte Sportgeräte entstehen. 

Wenn es nun doch schmerzt: wann sollte man einen Arzt aufsuchen? 

Wenn die Schmerzen nicht in kurzer Zeit verschwinden oder die Schulterbeweglichkeit beeinträchtigt ist, sollte man nicht warten, einen Arzt aufzusuchen. Eine frühzeitige Therapie ist essentiell, da sonst recht schnell eine Bewegungseinschränkung entstehen kann, die nur mit viel Aufwand zu beheben ist. Nach einer umfassenden Untersuchung und bildgebenden Untersuchungen kann dann eine Diagnose gestellt und eine gezielte Therapie eingeleitet werden.

Nicht alle Erkrankungen des Schultergelenks müssen operiert werden.

Muss man immer gleich mit einem operativen Eingriff rechnen? 

Nein, es gibt eine Vielzahl von Erkrankungen, die konservativ behandelt werden können – z.B. die Kalkschulter, das Engpasssyndrom oder diverse entzündliche Erkrankungen. 

Eine OP steht immer erst an zweiter Stelle und nur dann, wenn die konservative Therapie fehlschlägt und der Leidensdruck entsprechend hoch ist. Erste Wahl sind zunächst entzündungshemmende Medikamente, lokale Infiltrationen, Physiotherapie. Auch die Stoßwellentherapie und moderne Injektionsbehandlungen mit körpereigenen Wachstumsfaktoren (PRP) spielen zunehmend eine wichtige Rolle in der gezielten Behandlung.

Abhängig vom Ausgangsbefund kann die Therapie jedoch einige Zeit in Anspruch nehmen. In dieser Zeit sollte der Patient auf jeden Fall seine Schulter unter fachkundiger Aufsicht in gezielter Bewegung halten, sonst droht eine langwierige Bewegungseinschränkung. 

Bei welchen Erkrankungen bzw. Verletzungen der Schulter ist eine Operation unumgänglich? 

Das kann z.B. bei Sehnenrissen, Instabilitäten, Verletzungen der Gelenklippe, chronischen Kalkablagerungen, Brüchen oder fortgeschrittener Arthrose der Fall sein. Früher wurde auch das Engpassyndrom (Impingement-Syndrom) zügig operiert, hier ist man heutzutage zum Glück deutlich zurückhaltender. 

Wann sollte man an eine Endoprothese denken, wie sind die Erfolgsaussichten? 

Bei fortgeschrittener Arthrose wie auch einem komplizierten Bruch des Oberarmkopfes. Die Erfolgsaussichten sind mit den modernen Methoden und Implantaten sehr gut. Man muss nur mit etwa 10–12 Wochen Rehabilitationsphase rechnen, aber dann kann man häufig bereits wieder Golf und Tennis spielen. Minimal-invasive, weichteilschonende Verfahren können die OP-Risiken reduzieren und die Heilung beschleunigen. Derartige Eingriffe sollten jedoch nur erfahrenen Operateuren vorbehalten sein. 

Könnten Sie uns bitte noch etwas zum Leistungsspektrum des Orthopaedicums Wiesbaden sagen? 

Wir drei Partner des Orthopaedicums decken annähernd das komplette Portfolio des Bewegungsapparates ab, konservativ wie auch operativ, jeder hat seine eigenen Spezialisierungen. Im Falle einer OP können wir diese meist ambulant in unserem praxiseigenen OP durchführen. 

Vor allem so kann sich der Patient sicher sein: Alles erfolgt aus „einer Hand“ – eine Besonderheit unserer Praxis – Untersuchung, Diagnosefindung, Behandlung und ggf. Operation sowie Nachbehandlung erfolgen durch denselben Arzt.

Dr. med. Dennis Wincheringer 
Orthopaedicum Wiesbaden
- Praxis für Orthopädie, Unfallchirurgie & Sportmedizin -
Friedrichstraße 29 · 65185 Wiesbaden 

Telefon (06 11) 99 27 20 
info@orthopaedicum-wiesbaden.de 
www.orthopaedicum-wiesbaden.de

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