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Kommunalwahl: Die Wählerinnen und Wähler entscheiden, wer in die nächste Stadtverordnetenversammlung in Frankfurt einzieht - hier coronabedingt im Kasino der Stadtwerke.
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Kommunalwahl: Die Wählerinnen und Wähler entscheiden, wer in die nächste Stadtverordnetenversammlung in Frankfurt einzieht - hier coronabedingt im Kasino der Stadtwerke.

Hessen

Kommunalwahl in Frankfurt: Wie Sie fehlerfrei wählen gehen

  • Florian Leclerc
    VonFlorian Leclerc
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Wie geht Kumulieren und Panaschieren? Was Wählerinnen und Wähler bei der Kommunalwahl in Frankfurt beim Ankreuzen beachten müssen.

Frankfurt – Der Wahlzettel für die Kommunalwahl in Frankfurt ist riesig und kompliziert. Ein falsches Kreuz – und schon kann die Wahl ungültig sein. Damit das nicht unwissentlich passiert, haben wir Fragen und Antworten zur Kommunalwahl am 14. März in Frankfurt zusammengestellt.

Wer darf wählen?

Frankfurterinnen und Frankfurter sowie EU-Bürgerinnen und -Bürger dürfen die Stadtverordneten und die Ortsbeiräte wählen. Zur Wahl sind rund 516 000 Personen aufgerufen. Menschen aus Nicht-EU-Ländern dürfen die kommunale Ausländervertretung (KAV) wählen. Rund 201 000 Menschen können dafür ihre Stimme abgeben.

Wer tritt an?

Bei der Stadtverordnetenversammlung treten 28 Listen mit mehr als 1100 Kandidatinnen und Kandidaten an – das reicht von den großen Parteien wie CDU, SPD und Grüne bis zu kleinen lokalen Listen wie Bulgarische Gemeinschaft Frankfurt und Polnische Dialoginitiative für Frankfurt. Außerdem werden 16 Ortsbeiräte und 37 Ausländer:innenvertreter gewählt. Der Stimmzettel zur Wahl des Stadtparlaments ist 125 Zentimeter mal 60 Zentimeter groß.

Wie viele Stimmen habe ich?

Für die Stadtverordnetenversammlung stehen 93 Stimmen für 93 Sitze zur Verfügung. Für die Ortsbeiräte sind es in der Regel 19, in den kleinen Ortsbeiräten 9 Stimmen.

Wie geht Kumulieren und Panaschieren?

Kumulieren (vom Lateinischen „cumulare“, häufen) bedeutet, das man jedem Kandidaten und jeder Kandidatin bis zu drei Stimmen geben kann. Panaschieren (vom Französischen „panacher“, mischen, wie das Biermixgetränk Panaché) meint, dass man seine Stimmen quer über den Wahlzettel auf verschiedene Listen verteilen darf. Außerdem, und dafür gibt es keinen Fachbegriff, kann man missliebige Kandidatinnen und Kandidaten auf der Liste, bei der man oben ein Kreuz gemacht hat, streichen.

Wie wähle ich richtig?

Möglichkeit 1: Man kreuzt eine Liste an. Die Stimmen werden, wie von den Parteien festgelegt, von oben nach unten gezählt. Wer zwei oder mehrere Listen ankreuzt, wählt ungültig.

Möglichkeit 2: Man kreuzt eine Liste an und gibt einzelnen Kandidatinnen und Kandidaten auf der Liste mehrere Stimmen – bis zu drei (kumulieren). Die verteilten Einzelstimmen werden zuerst gezählt. Damit können die Kandidatinnen und Kandidaten auf ihrer Liste weiter nach vorne rutschen.

Möglichkeit 3: Man kreuzt eine Liste an, häuft Stimmen an, und streicht einzelne Namen auf der Liste durch. Die bekommen dann keine Stimmen.

Möglichkeit 4: Man kreuzt eine Liste an, verteilt seine Stimmen aber auch auf eine oder mehrere andere Listen (panaschieren). Die verteilten Stimmen werden zuerst gezählt, anschließend die Stimmen der angekreuzten Liste. Wichtig: Wer mehr als 93 Stimmen verteilt, wählt ungültig.

Möglichkeit 5: Man kreuzt keine Liste an und häuft seine Stimmen (kumulieren) auf mehrere Kandidaten auf einer oder verschiedenen Listen (panaschieren) an. Auch dabei ist es wichtig, die Gesamtstimmenzahl nicht zu überschreiten.

Was muss ich sonst noch beachten?

Die Wahllokale sind am Sonntag, 14. März, von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Bitte die Wahlbenachrichtigung und den Ausweis mitbringen. In den Wahllokalen herrscht Maskenpflicht.

Kann ich noch per Brief wählen?

Gewählt werden kann bis Freitag, 13 Uhr, in den Briefwahllokalen Lange Straße 24-26 sowie Dalbergstraße 14 in Höchst mit vorheriger Terminvereinbarung, Telefon 069/212–40400. (Zusammengestellt von Florian Leclerc)

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