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Susanne Serke (CDU) ist Ortsvorsteherin im Ortsbeirat 6. Bild: Monika Müller
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Susanne Serke (CDU) ist Ortsvorsteherin im Ortsbeirat 6. Bild: Monika Müller

Kommunalwahl in Frankfurt

Ortsbeirat 6: Bahnhof Griesheim barrierefrei gestalten

  • Fabian Böker
    VonFabian Böker
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Die FR hat die Fraktionen und Wählergruppen im Ortsbeirat 6 nach ihren Schwerpunkten für die kommende Wahlperiode gefragt. Das Gremium kümmert sich um die Belange in den Stadtteilen Goldstein, Griesheim, Höchst, Nied, Schwanheim, Sindlingen, Sossenheim, Unterliederbach und Zeilsheim.

Am 14. März sind Kommunalwahlen in Frankfurt. Auch die Ortsbeiräte werden neu gewählt. Die FR stellt alle 16 Stadtteilparlamente mit ihren amtierenden Fraktionen vor, erläutert, mit welchen Themen sie in den Wahlkampf ziehen und welche Parteien neu ins Parlament nachrücken wollen.

Der Ortsbeirat 6 ist für viele Stadtteile zuständig, nämlich für Goldstein, Griesheim, Höchst, Nied, Schwanheim, Sindlingen, Sossenheim, Unterliederbach und Zeilsheim. Dort leben rund 135 600 Menschen auf etwa 49,6 Quadratkilometern.

Stärkste Fraktion ist die CDU mit sechs Mandaten, die SPD hat fünf, Grüne und Linke jeweils zwei. Auch die Bürger für Frankfurt haben zwei Sitze, nachdem der Vertreter der Republikaner 2018 zur BFF gewechselt ist. Jeweils einen Sitz haben FDP und die Freien Wähler. Ortsvorsteherin ist Susanne Serke (CDU).

Für die SPD und ihren Spitzenkandidaten Jürgen Storjohann ist das wichtigste Anliegen der Kampf für bezahlbare Wohnungen. Überdies geht es der Partei um die Stärkung und Wiederherstellung sämtlicher öffentlicher Infrastruktur, die Verbesserung der Klimabilanz durch mehr ÖPNV, Carsharing und Radwege sowie die Stärkung des Einzelhandels und Gewerbes.

Die CDU möchte sich für den Bau der Bahnunterführung in Nied einsetzen, wo sich erneut Verzögerungen andeuteten. Auch für den barrierefreien Umbau des Bahnhofs Griesheim will sich die Fraktion stark machen und den Fortschritt begleiten. Mit der Einführung von neuen Quartiers-Hausmeistern will die CDU gegen die wilden Müllablagerungen vorgehen. Spitzenkandidatin ist Ortsvorsteherin Susanne Serke.

Die Grünen , mit Hanneke Heinemann an der Spitze, fordern mehr Bäume in den Straßen, mehr Grün auf Dächern, breitere und sichere Fußwege, mehr Sicherheit beim Radfahren. Zudem sollen der ÖPNV verbessert, der Sperrmüll verringert und die Schulen besser ausgestattet werden. Für Insekten und Vögel soll es mehr Wildwiesen geben.

Die FDP will mit Claudius Swietek an der Spitze sich für mehr Schulvielfalt einsetzen, um die Auswahl für Eltern und Schüler:innen zu verbessern. Wichtig ist den Liberalen eine Verkehrspolitik, die für einen fließenden Verkehr sorgt. Zudem will sie die Angebote für Kinder und Jugendliche ausbauen.

Die Bürger für Frankfurt (BFF) wollen sich für die Sicherheit der schwächsten Verkehrsteilnehmer einsetzen. Das umfasst das ungefährdete Wegerecht von Passanten, Barrierefreiheit für Behinderte und alte Menschen, die Verhinderung von halbseitigem Parken auf engen Gehwegen und eine deutliche Trennung von Rad- und Gehwegen. Spitzenkandidat ist Bernd Irrgang.

Die Linke hat Dominike Pauli an die Spitze ihrer Liste gewählt. Im Wahlprogramm geht es um das Verkehrskonzept für die Höchster Innenstadt, das vorangetrieben werden soll, um den öffentlichen Personennahverkehr, der Taxen und „Busse on demand“ einbinden soll, sowie um eine weiterführende Schule für Nied.

Insgesamt gibt es zwölf Wahlvorschläge für den Ortsbezirk 6. Dazu gehören die Freien Wähler mit Spitzenkandidat Rahul Kumar. Neu in den Ortsbeirat wollen die Partei „Die Partei“ (Spitzenkandidat Jan Steffen), die paneuropäische Partei Volt (Sven Damm), das Bündnis für Innovation und Gerechtigkeit (BIG) (Osman Danli), die Wählerinitiative „FrankfurtWest“ (Torsten Bartels) und die AfD (Oliver Wurtz).

Mehr zum Thema: CDU-Ortsvorsteherin Susanne Serke im FR-Interview über Lebensqualität, wilde Müllablagerungen und Verkehrsplanung im Frankfurter Westen.

Erstellt von Fabian Böker

So ging die Wahl 2016 aus.

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