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Dr. med. Mic Reith, Prof. Dr. med. Michael Booke, Prof. Dr. med. Uwe Horas

„Nur im Team können wir den Rücken stärken“

Für jeden Patienten die passende Versorgung finden

Wirbelsäulenprobleme nehmen zu. Im interdisziplinären Fachbereich „Wirbelsäule“ in den Kliniken des Main-Taunus-Kreises wird gemeinsam im Team entschieden, welche Behandlungsmethode die individuell beste für den Patienten ist. Mit hochmodernen Verfahren und Operationstechniken kann das OP-Risiko gesenkt werden. Patienten mit chronischen Rückenschmerzen oder Implantaten können in kürzester Zeit ihre Mobilität wiedererlangen.

Was macht Ihre Klinik für Wirbelsäulenpatienten so wertvoll? 

Prof. Horas: Seit fünf Jahren beobachten wir einen deutlichen Zuwachs an Patienten, die sich mit Wirbelsäulenproblemen an uns wenden. Um den unterschiedlichen Problemen gerecht zu werden, haben wir einen interdisziplinären Fachbereich „Wirbelsäule“ gegründet. Gerade Wirbelsäulenprobleme, ob verschleißbedingt oder als Unfallfolge, sind nur im Expertenteam gemeinsam, konservativ oder operativ, zu behandeln. Daher stimmen wir generell sowohl die Befundlage als auch die Diagnose und die daraus abzuleitende Therapie im Team ab.

Was erreichen Sie mit konservativer und operativer Therapie für den Patienten? 

Dr. Reith: Generell ist es wichtig, jeweils das individuelle Konzept einer optimalen Versorgung für jeden Patienten zu finden. Dabei berücksichtigen wir auch den Anspruch des Patienten an die eigene Mobilität. Operativ können wir sowohl Verschlei߬erscheinungen als auch alle unfallbedingten Verletzungen der Wirbel¬säule behandeln. Hierfür stehen uns modernste Verfahren und Operationstechnik zur Verfügung, die das OP-Risiko senken und das Ergebnis verbessern. So erlaubt uns die Computernavigation, die Wirbelsäule während der OP dreidimensional darzustellen und damit Implantate mit größtmöglicher Präzision einzusetzen. Das geschieht routinemäßig bei jedem Patienten. Mit dem Ultraschallskalpell können wir OPs außerdem mit deutlich geringerem Blutverlust durchführen. Mein Kollege Dr. Mathias Pippan und ich sind seit 15 Jahren auf die orthopädische Wirbelsäulenchirurgie spezialisiert. Wir verfügen daher über eine hohe Expertise. Mit unserem Know-how in allen operativen Verfahren, technischen Innovationen sowie bei Implantaten können wir unseren Patienten in kürzester Zeit ihre Mobilität zurückgeben. 

Prof. Booke: Nicht jedes chronische Wirbelsäulenleiden muss operiert werden! Man darf nicht vergessen: Eine OP ist für den Patienten immer ein einschneidendes Ereignis. Gerade Patienten mit chronischen Rückenschmerzen können von einer stationären Schmerztherapie sehr profitieren.

Kontakt: 

Kliniken des Main-Taunus-Kreises GmbH
Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie / Wirbelsäulenchirurgie
Krankenhaus Bad Soden · Telefon (0 61 96) 65-7 77 05 · sgross@kliniken-mtk.de
Interdisziplinäre Schmerzklinik · Krankenhaus Hofheim
Telefon (0 61 92) 98-45 70 · mgoethe@kliniken-mtk.de
www.wirbelsaeulenchirurgie-mtk.de · www.schmerzklinik-mtk.de

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