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Wie lädt das Ding?
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Wie lädt das Ding?

Europameisterschaft

Tagebuch zur EM 2021: Wie lädt das Ding?

  • Jan Christian Müller
    VonJan Christian Müller
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Jan Christian Müller hat sich auf den Weg zur EM 2021 gemacht. In seinem Tagebuch berichtet er über die Ereignisse vor Ort.

Tag 26 - Zur Fahrt zum Spiel gegen Portugal hat der ehrenwerte Kollege Sebastian Weßling sich ein vollständig elektronisch betriebenes Auto besorgt. Fast 400 Kilometer sollte man damit fahren können laut Anzeige, also mit Glück von Erlangen nach München und zurück. Mit Pech allerdings nicht. Ein mehr als einstündiger Stau auf der Hinfahrt bei Ingolstadt kostete Körner.

Aber dafür gibt es ja im schönen München Parkplätze, an denen man so ein Elektroauto aufladen kann. Also hat Sebastian das Navigationsgerät gefragt, wo sich in der Nähe des Englischen Gartens eine solche Ladestelle befindet. Die Antwort kam prompt, schlappe zehn Minuten strammer Fußmarsch. Kein Problem.

Nach einer zünftigen Brotzeit sollten anderthalb Stunden Ladezeit doch wohl reichen, um genug Power unter die Haube für die gesamte Rückfahrt aufzuladen. Aber, oh weh: Nur knapp 20 Kilometer mehr Restlaufzeit zeigte die digitale Anzeige im Auto. 173 Kilometer statt zuvor 155. Nicht genug, um es sicher zurück nach Erlangen zu schaffen. Das Ganze, genau fünf Kilowattstunden, für 1,93 Euro laut Abrechnung, alles über eine App gesteuert, die Sebastian sich erst noch runterladen musste. Ohne aufgeladenes Handy wäre er aufgeschmissen gewesen. Sollten künftige E-Auto-Besitzer wissen.

Auf der Rückfahrt war also noch ein Boxenstopp angesagt. Diesmal an der Schnellladestation an der Autobahnraststätte, nicht so ein lahmes Teil wie in München. Wieder über eine App, die bedauerlicherweise nicht funktionierte, obwohl es sich bei Sebastian um einen ausgewiesenen App-Experten handelt. Freundlicherweise wurde ihm von einem erfahrenen E-Auto-Besitzer aus dem schönen Ingolstadt geholfen. Der gute Mann schenkte Sebastian um kurz vor Mitternacht mal eben 40 Kilowattstunden über seine E-Auto-Karte. Gegenwert: zirka zehn Euro, Ladedauer ungefähr 20 Minuten, zusätzliche Fahrstrecke: fast 150 Kilometer. Die Kollegen mit Benzinern und Diesel waren allerdings nicht mehr einzuholen.

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