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Unterwegs in München.
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Unterwegs in München.

Jan Christian Müller berichtet

Tagebuch zur EM 2021: Unterwegs in München

  • Jan Christian Müller
    VonJan Christian Müller
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Jan Christian Müller hat sich auf den Weg zur EM 2021 gemacht. In seinem Tagebuch berichtet er über die Ereignisse vor Ort.

Tag 21 - Um ein wenig EM 2021-Gefühl zu erhaschen und knallhart zu recherchieren, haben wir es am Spieltag auf uns genommen, uns in den Englischen Garten zu begeben. Es gibt dort zwei schöne Biergärten, den einen am Chinesischen Turm, den anderen am Seehaus. Auch die deutsche Mannschaft hatte ganz in der Nähe Quartier bezogen, aber wir haben uns eine unmittelbare Annäherung an die Herberge erspart. Ohnehin kein Rankommen an Jogis Jungs. Lieber ab ins Seehaus, wo auch das heutige Tagebuch-Foto mit den herzallerliebsten Kollegen Marco Seliger aus Stuttgart und Sebastian Weßling aus Essen entstand. Auch Kai Schiller aus Hamburg war anfangs noch dabei, hatte sich allerdings mit seiner 91-jährigen Patentante verabredet und deshalb nur kurz Zeit. 

Derweil haben wir drei Verbliebenen uns auf die Suche nach EM-Feeling begeben, und siehe da: Wir trafen auf Fans aus Köln, wir sahen einige Menschen in Deutschland-Trikots, sogar Leute mit französischen Hemden saßen im Seehaus. Es schien Vorfreude auf die deutsche Auftaktpartie zu herrschen. Dazu 28 Grad. Sommermärchen im Zwergenformat, immerhin! 

Zur Arena haben wir uns dann zeitig aufgemacht. Die Erfahrung lehrt: Aller Anfang ist schwer, das Ordnungspersonal und die Polizei kennen die Wege noch nicht so genau, und tatsächlich mussten wir eine Ehrenrunde einmal ganz ums Stadion drehen, weil die Ordner unser Auto in die falsche Lane geschickt hatten. Zudem wurden wir von der Polizei seeeehr genau überprüft, inklusive Spiegelkontolle unter dem Fahrzeugboden. Wie damals an der Grenze zur DDR, als ich noch klein war. 

In der Arena herrschte Maskenpflicht auf allen Plätzen, etwas strenger hier als etwa beim Kollegen Frank Hellmann, der in einer picke-packe-vollen Bude in Budapest hockte.  Der Einlass verlief weitestgehend komplikationslos, die Organisation war gut. Schon früh konnten die Fans ihre Testergebnisse oder Impfpässe bei Volunteers vorzeigen, erhielten ein Bändchen um den Arm und konnten dann fix ins Stadion. Viele waren schon um 18 Uhr, also drei Stunden vor Anpfiff, am Stadion, um ja nicht zu spät auf die Plätze zu kommen. Dort saßen sie dann um 18.05 Uhr.   

Inzwischen, da ich diese Zeilen schreibe, nachts, ist es halb zwei Uhr nachts. Wir sind auf der A 9 bei Ingolstadt. Hat nicht ganz gereicht für das DFB-Team gegen den Weltmeister. Zwar kämpferisch, aber zu harmlos nach vorn. Und von der Bank kam nix.    

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