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Testen wie die Europameister
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Testen wie die Europameister

EM 2021

Tagebuch zur EM 2021: Testen wie die Europameister

  • Jan Christian Müller
    VonJan Christian Müller
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Jan Christian Müller hat sich auf den Weg zur EM 2021 gemacht. In seinem Tagebuch berichtet er über die Ereignisse vor Ort.

Tag 22 - Als akkreditierter Journalist hat unsereiner bei der EM 2021 einige Rechte, vor allem aber: Pflichten. Die Pflicht zum täglichen Test zu allererst. In angemessener Entfernung zum Pressezentrum in Herzogenaurach steht deshalb ein Container mit Leuten in weißen Schutzanzügen drin. Täglich gibt es dort ein Stäbchen in die Nase, und immerhin: Es wird vorher freundlich nach dem „Lieblingsnasenloch“ gefragt. „Gestern war es links, nehmen wir heute rechts.“ Ein bisschen Ruhe für das linke Loch, ist schon ganz gereizt. Es wird ausgiebig und tief bis zum Anschlag darin herumgerührt, nicht so zärtlich wie bei uns zu Hause auf dem Schlossplatz. Man spürt sehr präzise, was Hals-Nasen-Ohren-Ärzte im ersten Semester lernen. Es gibt da eine direkte Verbindung zwischen Nasenhöhle und Rachenraum.

Am Eingang das immer gleiche Prozedere, damit es ja keine Verwechslungen gibt: „Die letzten Ziffern Ihrer Handynummer sind 622?“ – „Ja, stimmt genau“ – „Dann haben wir den richtigen Müller, hahahaha.“ Der Drucker springt an. Schwupps, mit zwei Laufzetteln in der Hand weiter durch, rechts oder links ins Kabuff, Maske runter, Lieblingsnasenloch aussuchen, Stäbchen rein, „dankeschön, das war es schon“, raus aus der Bude – und erstmal niesen.

Kurzer Fußweg zum Media Center, Laufzettel abgeben, höchstens eine halbe Stunde warten. Negativ, puuuh. Einlass gewährt. Wir wissen jetzt, wie es den Profis ergangen ist seit viel mehr als einem Jahr schon. Und fühlen mit. Mit beiden Nasenlöchern.

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