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Überragte alle:
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Überragte alle: Robin Gosens

Nationalspieler in der Einzelkritik

EM 2021: Gosens, der Primus gegen Portugal - DFB-Elf in der Einzelkritik

  • VonManuel Bonke
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Die deutsche Nationalmannschaft überzeugt beim 4:2-Erfolg über Europameister Portugal. Das Klassenbuch.

München - Die DFB-Elf wahrt sich mit einem Sieg gegen Portugal die Chance auf das Achtelfinale bei der EM 2021. Beim Auftritt in München ragt ein Akteur besonders hervor.

EM 2021: Primus

Robin Gosens: Bester Spieler auf dem Platz. Sein Tor in der ersten Halbzeit wurde noch wegen Abseits von Gnabry aberkannt. Dafür durfte der Linksverteidiger in der 60. Minute über seinen Kopfball-Treffer jubeln. Dazu bereitete er noch das 1:1 von Havertz per Direktabnahme vor. Immer wieder strahlte er offensiv Torgefahr aus, auch defensiv gut. Nach seiner Auswechslung gab es Sprechchöre für den Antreiber auf der linken Seite. Zu Recht!

EM 2021: Gut dabei

Thomas Müller: Unermüdlicher Antreiber, der Doppelpacker Kai Havertz sogar während dessen Torjubel taktische Anweisungen mit auf den Weg gab. Thomas Müller zeigte erneut eine unglaubliche Laufleistung und ging in den Zweikämpfen bis an die Schmerzgrenze – und darüber hinaus. Das zweite Tor von Havertz leitet er mit einer Grätsche ein, den Treffer von Robin Gosens mit einem feinen Doppelpass.

Kai Havertz: Mit seinem Doppelpack avancierte Kai Havertz zum Matchwinner der Partie. Von seiner Nervosität aus dem ersten Spiel gegen Frankreich war nichts mehr zu spüren. Der Offensivspieler sorgte stets für Unruhe im portugiesischen Strafraum und stand bei seinen Toren goldrichtig. Sein sehr passives Defensiv-Verhalten beim zwischenzeitlichen Führungstreffer von Cristiano Ronaldo interessierte nach seinen Toren freilich niemanden mehr.

Joshua Kimmich: Bundestrainer Löw blieb stur, und so musste der Antreiber wieder rechts hinten ran. Auffällig oft mit guten Flanken auf die andere Seite zu Gosens, so wie vor dem 1:1. Mit zwei Torvorlagen.

EM 2021: Ganz okay

Manuel Neuer: Bei den Gegentoren war Manuel Neuer ohne Chance. Ansonsten hatte er wenig zu tun.

Matthias Ginter: Unauffällig, aber ohne Fehler. Ein solides Spiel des Gladbach-Profis Matthias Ginter.

Mats Hummels: Hatte Cristiano Ronaldo im Griff. Für das 0:1 konnte er nichts, weil er bei der Ecke zuvor im gegnerischen Strafraum gebraucht wurde. War auch vorne gefährlich: Eine Flanke von Serge Gnabry erwischte er haarscharf nicht (25.). Musste angeschlagen raus.

Antonio Rüdiger: Gut per Grätsche gerettet bei einem Vorstoß von Pepe. Dafür gab es Sprechchöre von den Fans. für Antonio Rüdiger. Aggressiv, gallig.

Toni Kroos: Sein erster Eckstoß leitete die Führung der Portugiesen ein, weil der Ball nicht über den ersten Pfosten hinaus kam. Ansonsten dirigierte Toni Kroos das Spiel ruhig und unaufgeregt. Ein unauffälliger, aber ordentlicher Auftritt von Kroos.

Ilkay Gündogan: Im Vergleich zum Auftakt gegen Frankreich fand er wieder zu seiner Passstärke zurück und leistete sich keine gravierenden Fehlpässe. Das Spiel konnte der Edeltechniker trotzdem nicht wirklich an sich reißen. Bei seinem Seitenwechseln war der Ball häufig zu hoch gespielt und dementsprechend zu lange in der Luft, sodass die Portugiesen die Flugbahn in Ruhe einschätzen konnten.

Serge Gnabry: Auf dem offiziellen Spielberichtsberichtsbogen wurde Gnabry als Sturmspitze aufgeführt. In der Praxis war der Wirbelwind mit Kochlöffel-Jubel überall in der Offensive zu finden. Wenn Thomas Müller oder Kai Havertz in die Spitze stießen, wechselte er auf den Flügel. Seine Dribblings waren wieder dynamisch und zielorientiert. Im Torabschluss fehlte jedoch seine gefürchtete Vollstrecker-Qualität. Wie kurz vor der Pause, als Gnabry alleine auf Portugals Torwart Rui Patricio zulief, mit seinem Schuss aus 13 Metern jedoch scheiterte.

EM 2021: So lala

Emre Can: Kam erst für Hummels als Innenverteidiger rein. Nach der Einwechslung von Süle rückte er ins defensive Mittelfeld vor. Unauffällig.

Marcel Halstenberg: Der Leipziger wurde für Gosens eingewechselt und sah beim 2:4 nicht gut aus.

EM 2021: Zu spät gekommen

Leon Goretzka, Niklas Süle, Leroy Sané (Manuel Bonke)

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