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Cristiano Ronaldo auf einer PK bei der EM 2021
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Cristiano Ronaldo (Portugal): Auf einer PK bei der EM 2021 zeigt „CR7“, was er von Coca-Cola hält.

EM 2021

Cristiano Ronaldo stellt Coca-Cola bloß - Jetzt droht die UEFA mit Konsequenzen

  • Nico Scheck
    VonNico Scheck
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Cristiano Ronaldo düpiert auf einer Pressekonferenz EM-Sponsor Coca-Cola. Nun hat die UEFA reagiert - und droht mit Strafen.

Update vom Freitag, 18.06.2021, 11.01 Uhr: Nach der PK-Aktion von Cristiano Ronaldo hat die UEFA reagiert. „Wir haben mit den Teams gesprochen, das ist wichtig, weil die Einnahmen durch die Sponsoren wichtig für das Turnier und den europäischen Fußball sind“, betonte Turnierdirektor Martin Kallen. Die UEFA sei nicht direkt auf die Spieler zugegangen, bei wiederholtem Fehlverhalten drohe den nationalen Verbänden jedoch eine Strafe, erklärte Kallen weiter.

Ronaldo hatte zu Beginn einer Pressekonferenz zwei Flaschen des EM-Sponsors Coca-Cola beiseite geschoben und mit den Worten „Coca-Cola, bah“ durch eine Flasche Wasser ersetzt. Frankreichs Paul Pogba geriet durch eine ähnliche Aktion ins Rampenlicht. Er hatte bei einer PK eine Flasche alkoholfreies Bier des EM-Sponsors Heineken aus dem Sichtfeld der Kameras geschoben. Allerdings ist bekannt, dass Pogba gläubiger Moslem ist. Kallen betonte, die UEFA habe damit kein Problem, wenn eine solche Aktion aus religiösen Gründen geschehe.

Cristiano Ronaldo stellt Coca-Cola bloß - Binnen Minuten verliert der Konzern Milliarden

Erstmeldung vom Donnerstag, 17.06.2021, 09.41 Uhr: Budapest – Cristiano Ronaldo hat es wieder getan. Getroffen. Mit seinen zwei Treffern bei der EM 2021 mit der portugiesischen Nationalmannschaft gegen Ungarn ist CR7 mit nun elf Treffern in fünf Groß-Turnieren an Michel Platini vorbeigezogen – und offiziell die neue Nummer eins.

Dass Ronaldo auch noch mit seinen 36 Jahren einen Rekord nach dem anderen bricht, liegt nicht zuletzt an seiner gesunden Ernährung. Um so lange wie möglich auf Weltklasse-Niveau spielen zu können, verzichtet der Stürmer-Star von Juventus Turin auf zuckerhaltige Lebensmittel. Stattdessen schwört er auf Proteine und Kohlenhydrate. Hinzu kommt sein privates Fitnessstudio in seinen eigenen vier Wänden in Turin. Die ehemalige 200-Meter-Sprinterin Samantha Clayton steht ihm als Personal-Trainerin mit Rat und Tat zur Seite.

EM 2021: Cristiano Ronaldo hält nichts von Coca-Cola

Es ist also nicht weiter verwunderlich, dass Ronaldo in der Fußball-Welt als Gesundheits-Freak gilt. Ein Umstand, der nun ausgerechnet EM-Sponsor Coca-Cola am eigenen Leib zu spüren bekam. Denn: Bei der Pressekonferenz vor der Partie Portugals gegen Ungarn hatte Ronaldo verdeutlicht, was er von Cola hält. Spoiler: nichts.

Cristiano Ronaldo: Der portugiesische Superstar hat Coca-Cola gerade einen schweren Schlag versetzt.

Das war passiert: Als Ronaldo auf dem Podium zur PK Platz genommen hatte, standen zwei Flaschen Coca-Cola vor ihm. Nach einem kurzen skeptischen Blick schob der Portugiese die Flaschen weit von sich weg und knallte stattdessen eine mitgebrachte Wasserflasche vor sich auf den Tisch. Seine Worte: „Agua“, also Wasser. Mehr noch, als der portugiesische Pressesprecher die PK eröffnete, schob Ronaldo noch hinterher: „Coca-Cola, bah.“ Viel deutlicher kann eine Botschaft nicht sein. Eine Botschaft, die Coca-Cola prompt teuer bezahlte.

EM 2021: Ronaldo-Aktion kostet Coca-Cola Milliarden

Denn: Die Aktion Ronaldos entpuppte sich für den Brausekonzern als Super-Gau. Binnen Minuten krachte der Kurs der Coca-Cola-Aktie an der Börse um 1,6 Prozent ein. Klingt nach nicht viel? Und ob! Wie der Telegraph vorrechnete, sind das insgesamt satte vier Milliarden US-Dollar an Börsenwert. Einfach weg. Innerhalb von Minuten. Ronaldo sei Dank.

Coca-Cola selbst war umgehend um Schadensbegrenzung bemüht. Jeder habe „das Recht auf seine Getränke-Präferenzen mit unterschiedlichen Geschmäckern und Bedürfnissen“, betonte das Unternehmen noch am Dienstag. Auch die UEFA reagierte sofort. Ein Sprecher des Fußball-Verbands beteuerte, die Spieler würden bei der Ankunft zur Pressekonferenz „neben Coca-Cola und Coca-Cola Zero Sugar auch Wasser“ angeboten bekommen. Blöd nur, dass dies ausgerechnet bei der Ronaldo-PK offensichtlich nicht der Fall war. (nc)

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