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Löw und Sorg gegen Frankreich
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Bundestrainer Joachim Löw (r.) mit seinem Assistenten Marcus Sorg (l.) am Spielfeldrand.

„Natürlich enttäuscht“

EM 2021: Trotz Müller-Ausfall – Jogi Löw ignoriert DFB-Star

  • Nico Scheck
    VonNico Scheck
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Thomas Müller wird beim EM-Spiel gegen Ungarn voraussichtlich ausfallen. Sein potenzieller Ersatz, ein Bayern-Star, wird von Jogi Löw jedoch gekonnt ignoriert.

München – Das Gruppenfinale, es steht an! Für die deutsche Nationalmannschaft geht es gegen Ungarn noch um den Einzug ins Achtelfinale der EM 2021. Nach dem 4:2-Sieg gegen Europameister Portugal hat das DFB-Team die Trümpfe selbst in der Hand. Doch ausgerechnet vor dem letzten Vorrundenspiel droht ein Ausfall von Thomas Müller.

Der Bayern-Stürmer hatte sich gegen Portugal eine Kapselverletzung im linken Knie zugezogen. Montags verpasste er das Training komplett, dienstags stand das Fitnesszelt und Laufübungen auf dem Programm. „Er wird sich morgen früh einem Test unterziehen. Dann wird man entscheiden, ob er einsatzfähig sein wird“, erklärte Bundestrainer Joachim Löw auf der Pressekonferenz am Dienstagabend. Doch wer spielt für Müller, sollte er tatsächlich ausfallen? Eine naheliegende Lösung sitzt unter Löw seit Wochen nur auf der Bank.

EM 2021: Müller-Ausfall gegen Ungarn - Jogi Löw ignoriert Leroy Sané

„Ich kann nicht bestätigen, was die fehlende Einstellung bei Leroy Sané betrifft. Natürlich war er enttäuscht, dass er nicht spielt.“ Löws Worte dienstags auf der PK über Sané lassen erahnen, dass der Flügelflitzer des FC Bayern München auch bei einem Müller-Ausfall höchstwahrscheinlich nur auf der Ersatzbank sitzen wird. Sicher, Löw sagte bei besagter PK auch Dinge wie: „Er hat absolute weltklasse Qualitäten und hat sich in der Rückwärtsbewertung verbessert.“ Doch darauf folgten Dinge wie: „Seine Trainingsleistungen waren absolut OK und gut.“ Mit okayen Trainingsleistungen hat vermutlich noch kein Nationalspieler den Sprung in die erste Elf geschafft.

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte: Leroy Sané (r) hat unter Bundestrainer Joachim Löw keinen leichten Stand im DFB-Team.

16 Minuten gegen Frankreich, drei Minuten gegen Portugal: Die Einsatzzeiten Sanés bei dieser EM sind bisher überschaubar. Wahrscheinlicher ist ohnehin ein Startelf-Comeback von Leon Goretzka. Der Muskelprotz war rund fünf Wochen aufgrund eines Muskelfaserrisses im Oberschenkel ausgefallen, gegen Portugal folgte ein vielversprechender Kurzeinsatz.

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Und so klangen Löws Worte in Richtung Goretzka am Dienstag schon deutlich positiver: „Leon Goretzka macht im Training einen sehr dynamischen Eindruck.“ Und: „Von daher denke ich, dass er absolut bereit ist.“

EM 2021: Gündogan spricht sich pro Sané aus

Sané selbst hatte sich in den vergangenen Tagen recht bedeckt gehalten. Dass er nach einer mittelmäßigen Saison bei den Bayern nun auch im DFB-Dress nur eine untergeordnete Rolle spielt, dürfte dem 25-Jährigen freilich nicht schmecken. Nach der Frankreich-Pleite hatte sich sogar Kollege Ilkay Gündogan pro Sané ausgesprochen und betont: „Er muss das Gefühl haben, immer zu spielen, dann ist er unglaublich.“

Doch Löw blieb bei seiner Startelf, das Portugal-Spiel gab ihm recht. Gegen Ungarn (Deutschland gegen Ungarn live im TV und Live-Stream) dürfte es weiterhin keine Veränderungen geben – bis eben auf Müller, vielleicht. Doch selbst dann droht Sané die ungeliebte Reservisten-Rolle. (nc)

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