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Wo meine Sonne scheint.
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Wo meine Sonne scheint.

Bilderrätsel

Das scheppe Ding in Frankfurt

  • Thomas Stillbauer
    VonThomas Stillbauer
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Unser Bilderrätsel zeigte diesmal die Flößerbrücke, und eine Rekordzahl an Leserinnen und Lesern wusste es.

Wer früher eine Uroma in Dietzenbach hatte, fuhr jeden Sonntag über die Seufzerbrücke. Die liegt – richtig, in Venedig. Damals aber lag auch eine Seufzerbrücke in Frankfurt. Und zwar funktionierte sie so: Der Opa gab, auf dem Rückweg aus Dietzenbach durch Sachsenhausen brausend, einmal tüchtig Gas, sein Ford Taunus rauschte die Brücke empor, und auf dem Scheitelpunkt in der Mitte stieß die Familie im randvoll besetzten Wagen – huuuiiii! – einen kollektiven Seufzer aus. Weil das Auto abrupt absackte zur Hibbdebacher Seite.

Das waren Zeiten. Sie dauerten von Mitte der 1960er bis Anfang der 80er Jahre. Dann wurde das Provisorium zurückgebaut. Es gab seither nie mehr eine derart steile Autobrücke in Frankfurt, aber es gibt seither die neue Flößerbrücke. Und die ist die Lösung unseres aktuellen Bilderrätsels.

Oben, am höchsten Punkt, strahlen Sonnen auf beiden Straßenseiten. Die Brücke ist seit dem Neubau zwar nicht mehr die steilste, aber die schrägste Brücke, sie führt im 70-Grad-Winkel über den Main. Aber wem erzählen wir das, Sie wussten es sowieso.

Heute viel zu eben für einen Seufzer: Flößerbrücke zwischen Sachsenhausen und Ostend.

336 Leserinnen und Leser haben diesmal mitgemacht, und fast alle lagen richtig, sogar die weiteste Zuschrift aus New York (ja, aus d e m New York in Amerika!). Weitere weit gereiste Wahrheiten kamen aus Wanfried-Aue, Wandlitz und Waiblingen. Wir sagen Danke, auch für launige Kommentare wie: „Dieses Mal kann es keine Verwechslungen geben: Die Sonne ziert einen der Bögen der Flößerbrücke“ von einem Teilnehmer aus Frankfurt. Oder: „Frankfurts scheppe Brücke, Ersatz für eine Behelfsbrücke, klapperte fürchterlich beim Drüberfahren“, wie ein weiterer Frankfurter schilderte. „Als langjährige Bewohner der Ostendstraße in den 90ern kennen wir die aufgehende Sonne“, schrieb ein Kenner, inzwischen aus Oberursel. Interessante Frage von einer Leserin aus Frankfurt: „Die Sonne scheint an der Flößerbrücke. Hat das was mit der Sonnemannstraße in der Nähe zu tun?“ Und einer lachte uns aus: „Die neue Flößerbrücke – das war ja einfach.“

Sogar in Gedichtform kam eine richtige Antwort. Das Werk von Wulf-Dieter Preiß endet mit den Zeilen: „un scheint drum jetz rot-golden munter / von de Flößerbrigg erunter“.

Unsere Gewinnerin, wie immer von der FR-Glücksfee gezogen, heißt aber heute: Martina-D. Hadiprono aus Kriftel. „Das scheppe Ding, Flößerbrücke, bekannt durch ihre Ikone von Blick auf die sich türmende Stadt“, fügte sie poetisch hinzu. Herzlichen Glückwunsch! Die Preise sind schon auf der Reise. Bis zum nächsten Rätsel, liebe Frankfurt-Kennerinnen und -Kenner.

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