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Peter Hanack.
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Peter Hanack.

Kommentar

Hessens Schulen in der Corona-Krise: Mehr Unterricht wagen

  • Peter Hanack
    VonPeter Hanack
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Warten, bis die Pandemie vorbei ist, ist keine Alternative. Dann ist die Bildungskatastrophe schon da. Der Kommentar.

Bei allem Respekt für die Sorgen und Ängste von Lehrkräften, die sich mit einer Öffnung der Schulen für den Regelbetrieb verbinden: Wie lange kann man noch warten, bis Kinder und Jugendliche wieder regelmäßig und unter der Anleitung von ausgebildeten Pädagogen lernen?

Seit Mitte März läuft allenfalls ein Notbetrieb, und bei allem Bemühen, das viele Lehrkräfte in das Homeschooling setzen mögen, bleibt es doch ein schlechter Ersatz für das pädagogische Miteinander im Klassenraum.

Corona-Infektionzahlen sinken - Unterricht sollte wieder stattfinden

Angesichts der Infektionszahlen scheint es verantwortbar, den Versuch eines geregelten Unterrichts im Klassenverband zu unternehmen. Natürlich wird auch dann Schule auf unabsehbare Zeit nicht mehr so sein wie vor Corona. Wenn Abstandsregeln fallen (müssen), keine Masken getragen werden (können), werden zumindest die Lerngruppen konstant sein müssen. Sport- und Musikunterricht wird eingeschränkt stattfinden, fächer- und gruppenübergreifender Unterricht kaum funktionieren können.

Was aber wäre die Alternative? Warten, bis die Pandemie vorbei ist? Dann ist die Bildungskatastrophe längst eingetreten.

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