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Omikron-Welle sorgt für ÖPNV-Ausfälle in Frankfurt: Stufenplan wird erstmals aktiviert

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Von: Florian Dörr

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Hauptbahnhof Frankfurt/Main
Auf mehreren Linien im Frankfurter ÖPNV ist aufgrund der Corona-Lage mit Einschränkungen zu rechnen. (Symbolbild) © Frank Rumpenhorst/dpa

Die Corona-Zahlen in Frankfurt sind in den vergangenen Wochen deutlich nach oben gegangen. Das hat nun erste Auswirkungen auf Bahnen und Busse in der Stadt.

Frankfurt – Der Punkt, vor dem in den vergangenen Wochen immer wieder gewarnt wurde, scheint im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in Frankfurt* erreicht: Aufgrund der Omikron-Welle, die die Corona-Zahlen* zuletzt massiv ansteigen ließ, kommt es zu Einschränkungen in der Infrastruktur.

Wie es bei der Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) heißt, kommen aktuell zu den jahreszeitlich bedingten Krankheitsfällen unter den Mitarbeitern noch jede Menge Ausfälle, die mit der Corona-Pandemie in Verbindung gebracht werden. Sei es durch direkte Erkrankungen der Angestellten oder Quarantäne.

Corona in Frankfurt: Zu viel Personal im ÖPNV fällt aus

„Nach fast zwei Jahren Corona-Pandemie, in denen das Nahverkehrsangebot in Frankfurt am Main planmäßig aufrechterhalten werden konnte, muss die städtische Nahverkehrsgesellschaft traffiQ nun erstmals ihren Stufenplan aktivieren“, heißt es bei der VGF. Damit soll sichergestellt werden, dass Fahrgäste weiterhin mit dem ÖPNV planen können. Der Stufenplan sieht vor, zuerst auf Linien mit geringerer Nachfrage, zu denen es aber Fahrtalternativen gibt, Einschränkungen bis hin zur völligen Einstellung umzusetzen.

Zunächst soll es am Freitag und Samstag (04.02.2022 und 05.02.2022) auf mehreren Linien in Frankfurt zu „spürbaren“ Fahrtausfällen aufgrund fehlenden Personals kommen.

Corona in Frankfurt: VGF empfiehlt Kunden, sich vor Fahrt zu informieren

Die genannten ÖPNV-Linien in Frankfurt verkehren weiterhin, allerdings sind Lücken im Fahrplan zu erwarten. Die ausfallenden Fahrten sind laut VGF aus der Fahrplanauskunft herausgenommen. Fahrgästen ist also zu empfehlen, sich vor Fahrtantritt über ihr aktuelles Fahrtenangebot in der RMV-App, auf www.rmv-frankfurt.de oder am RMV-Servicetelefon (069 24 24 80 24) zu informieren.

Wie geht die Situation weiter? Bei der VGF heißt es: Bislang „konnte seit Beginn der Pandemie nahezu durchgehend das uneingeschränkte Nahverkehrsangebot in der Stadt aufrechterhalten werden. Das ist auch weiterhin das Ziel, um all denen, die auf Bus und Bahn angewiesen sind, ein gutes Nahverkehrsangebot mit möglichst viel Platz machen zu können.“ Allerdings ist mit Blick auf die Omikron-Welle klar: Die Situation kann sich zum Positiven wie zum Negativen verändern. (fd) *fnp.de ist Teil von IPPEN.MEDIA.

Schon rund um den Jahreswechsel drohte bei der VGF in Frankfurt ein Notfallplan wegen Omikron.

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