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In der Bundesregierung und zwischen den Bundesländern gibt es verschiedene Ansichten darüber, wann Schulen wieder öffnen sollten.
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In der Bundesregierung und zwischen den Bundesländern gibt es verschiedene Ansichten darüber, wann Schulen wieder öffnen sollten.

Regelungen

Die Debatte um Schulöffnungen bewegt ganz Deutschland

  • Peter Hanack
    vonPeter Hanack
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In der Bundesregierung und zwischen den Bundesländern gibt es verschiedene Ansichten darüber, wann Schulen wieder öffnen sollten. Auch Fachverbände sind sich uneins. Ein Überblick.

Auch in der Bundesregierung  ist umstritten, ob Schulen wieder in nahezu vollem Umfang öffnen sollen oder nicht. Familienministerin Franziska Giffey (SPD) fordert einen Normalbetrieb nach den Sommerferien. Bildungs- ministerin Anja Karliczek (CDU) dagegen warnt vor einem schnellen Wiedereinstieg in den Schulbetrieb trotz anhaltender Corona-Pandemie. Die Entscheidung liegt bei den Bundesländern.

Am vergangenen Freitag hat sich die Kultusministerkonferenz der Länder  darauf verständigt, Schulen so schnell wie möglich wieder für den Regelbetrieb zu öffnen. Es gehe darum, den Schülerinnen und Schülern ihr Recht auf Bildung einzulösen. Zur nächsten Sitzung am 18. Juni sind Bildungswissenschaftlerinnen und Bildungswissenschaftler eingeladen, um darüber zu beraten, wie das Schuljahr 2020/2021 aussehen könnte.

In Schleswig-Holstein  bieten seit dem gestrigen Montag die Grundschulen wieder einen weitgehend regulären Unterricht für alle Kinder an. In den letzten Wochen vor den Sommerferien sollen dort - ab 22. Juni - alle Jahrgänge wieder im Klassen- verband in die Schule gehen können. Im neuen Schuljahr soll es wieder einen Regelbetrieb geben.

Für Sachsen  hat Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) die vollständige Öffnung der Schulen nach den Sommerferien angekündigt.

Der Präsident des Deutschen Lehrerverbands,  Heinz-Peter Meidinger, mahnt, die Schulen könnten zu Superspreadern werden, also zu Infektionsherden mit hohem Ansteckungsrisiko.

Auch die Lehrerverbände  Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und der Verband Bildung und Erziehung (VBE) mahnen, die Öffnungen könnten zu früh kommen. Es sei „ein Spiel mit dem Feuer“, so der VBE-Vorsitzende Udo Beckmann.

Vier Fachverbände  - die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene, die Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie, die Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendmedizin und der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte in Deutschland - haben gefordert, die Schulen schnellstmöglich wieder zu öffnen. Die sozialen und gesund- heitlichen Folgen der Schließ- ungen seien zu gravierend.  

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