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Der SV Darmstadt 98 lud am 24. Januar 2022 zu einer gemeinsamen Impfaktion in die Vereinsgaststätte „Lilienschänke“ ein. Eine Mutter brachte ihre Söhne Paul (links) und Noah zur Booster-Impfung.
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Impfen im Zeichen der Lilie: Der SV Darmstadt 98 lud am Montag, 24. Januar 2022, zu einer gemeinsamen Impfaktion in die Vereinsgaststätte „Lilienschänke“ ein. Die Brüder Paul (links) und Noah ließen sich ihre Booster-Impfung verabreichen.

Corona-Ticker für Darmstadt & Südhessen

Corona in Darmstadt: Gesundheitsamt schließt drei Testzentren

  • Claudia Kabel
    VonClaudia Kabel
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  • Jens Joachim
    Jens Joachim
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Bei Kontrollen in Darmstädter Testzentren fallen Mängel auf. Drei Stationen schließt das Amt. Indes steigen die Infektionszahlen in Darmstadt und den vier südhessischen Landkreise steigen weiter an. Für einige Zonen in den Hot-Spot-Regionen in den Innenstädten haben die Stadt Darmstadt und die Kreise Alkoholkonsumverbote sowie die Pflicht zum Tragen mindestens einer medizinischen Maske angeordnet.

  • Kreis Groß-Gerau übt Kritik an sogenannten „Spaziergängen“ und wirbt für Offenheit, Respekt  und Solidarität.
  • Zahl der erkrankten Kinder in Kliniken gestiegen
  • Bereits mehr als 1450 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Südhessen.

+++ Aktuelle Informationen zum Coronavirus gibt es auch auf den Corona-Sonderseiten der Stadt Darmstadt, des Landkreises Darmstadt-Dieburg, des Kreises Groß-Gerau, des Kreises Bergstraße, des Odenwaldkreises sowie des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration. Tagesaktuelle Übersicht der bestätigten Sars-CoV-2-Fälle für Hessen.

Covid-19-Fallzahlen in Südhessen - Stand: 27.01.2022 - 0.00 Uhr (Quellen: Robert-Koch-Institut, Hessisches Ministerium für Soziales und Integration, Stadt Darmstadt und Landkreise)

Stadt/Kreis7-Tages-Inzidenz*Fälle: neu / 7-Tage / kumulativTote - neu / kumulativ
Darmstadt1.657,3 (+9,4)473 / 2.638 / 16.5740 / 175
Darmstadt-Dieburg1.382,9 (+2)706 / 4.117 / 28.4100 / 369
Kreis Groß-Gerau1.197,9 (-66)599 / 3.304 / 31.7110 / 340
Kreis Bergstraße945,7 (+15,9)309 / 2.563 / 26.2200 / 394
Odenwaldkreis1.108,0 (+127,2)257 / 1.072 / 10.1920 / 203

*Berechnet als Anzahl der Fälle per 100.000 Einwohner:innen (Vergleich zum Vortag)

Zahl der Kinder im Krankenhaus gestiegen

Update vom Mittwoch, 26.01.2022, 11:17 Uhr: In den Darmstädter Kliniken ist die Zahl der Patentinnen und Patienten mit Covid-19 auf der Normalstation weiter leicht angestiegen. Das teilte die Stadt nach der Sitzung des Krisenstabs am Mittwochmorgen mit. Noch seien die Engpässe beim Personal überschaubar, allerdings gehe das Klinikum davon aus, dass der Ausfall des Personals durch Erkrankung oder Quarantäne analog zu anderen hessischen Kliniken ab der nächsten Woche sukzessive zunehmen werde. Derzeit werden in den Darmstädter Krankenhäusern 57 Menschen stationär wegen Covid-19 behandelt. Zwölf von ihnen intensivmedizinisch. Von den 57 Erkrankten sind zehn Kinder, die in den Kinderkliniken versorgt werden, so viele wie noch nie bisher.

Analog zur rasanten Zunahme der Fälle in der Gesamtbevölkerung steigen auch die Zahlen in den Kitas und Schulen weiter. In den Pflegeeinrichtungen gibt es laut Stadt zwar vereinzelt infizierte Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aktuell können die Einrichtungen im Rahmen der erprobten Hygiene- und Sicherheitskonzepte allerdings noch gut damit umgehen. In Erstwohnhäusern und Obdachlosenunterkünften seien die Impfungen vor Ort wieder angelaufen. 

Corona in Darmstadt: Bändchen-Konzept wird in Eberstadt erweitert

+++ 11:28 Uhr: Auch im Darmstädter Stadtteil Eberstadt sind ab sofort die sogenannten 2G-plus-Bändchen in vier Geschäften erhältlich. Mit denen farbigen Armbändchen, die der Verein Darmstadt Citymarketing herstellen lässt, können nach einer einmaligen Prüfung des Impfstatus unkompliziert etwa Gaststätten ohne eine weitere Prüfung besucht werden. Die Bändchen, die an Gäste mit einer dritten Booster-Impfung ausgegeben werden, gibt es im Café Hofmann, Heidelberger Landstraße 294, bei Fisch-Feinkost Gütlich in den Cityarkaden, El Quinto Vino, Heidelberger Landstraße 287 und in der Gaststätte „Radieschen“, Reuterallee 37.

Michael Kniess vom Gewerbeverein Eberstadt weist darauf hin, dass die 2G-plus-Bändchen nicht mit den 2G-Bändchen zu verwechseln sind, die nur für den Handel gelten. Nach Angaben von Bezirksverwalter Ludwig Achenbach solle es in Eberstadt zudem zusätzliche Testangebote in den Abendstunden geben, um die Gastronomie zu unterstützen.

Corona in Darmstadt: Gesundheitsamt schließt drei Testzentren

Update vom Dienstag, 25.01.2022, 20.40 Uhr: Drei Covid-Teststellen in Darmstadt sind vom Gesundheitsamt geschlossen worden. Hintergrund seien Mängel bezüglich Hygiene, Schutzkleidung, Organisation oder Dokumentation, die bei Begehungen entdeckt worden seien, teilte ein Sprecher der Stadt mit. Aus Datenschutzgründen könnten keine näheren Angaben zu den Testzentren gemacht werden. Es hätten mehr als 20 Begehungen stattgefunden. Bisher seien bei nahezu jeder Begehung Mängel gefunden worden.

Die Kontrollen von Teststellen finden laut Stadt anlassbezogen bei schwerwiegenden Beschwerden statt. Sie erfolgen als Begehung vor Ort mit mindestens zwei Mitarbeitern des Gesundheitsamts. In Darmstadt gibt es fast 60 Teststellen, sowohl von privaten Anbietern als auch von Apotheken. Das Darmstädter Echo hatte zuerst berichtet.

Kreis Groß-Gerau wirbt für Offenheit, Respekt  und Solidarität

Der Kreis Groß-Gerau unterstützt eine Initiative des Main-Kinzig-Kreises und äußert sich kritisch zu den sogenannten „Spaziergängen“, bei denen gegen die Corona-Regeln demonstriert wird. Mit der Erklärung, die bereits von rund 350 Menschen aus dem Kreis – darunter den Bürgermeistern von Riedstadt, Kelsterbach, Büttelborn, Bischofsheim, Groß-Gerau und Biebesheim – unterstützt wird, „beziehen wir für Offenheit, Respekt und Solidarität Position“, schreiben Landrat Thomas Will (SPD) und der Erste Kreisbeigeordnete Walter Astheimer (Grüne) in einer Mitteilung.

Die „Spaziergänge“ seien in der Regel nicht angemeldet und erfüllten damit nicht die gesetzlichen Vorgaben des Versammlungsrechts. Kritikwürdig seien zudem die wesentlichen Botschaften, die indirekt oder zum Teil ganz offenkundig von den „Spaziergänger:innen“ ausgingen. Ihnen würden zwar nicht pauschal rechtswidrige oder verletzende Absichten unterstellt.

Corona im Kreis Groß-Gerau: Kritik an sogenannten „Spaziergängen“

Doch wer an den „Spaziergängen“ teilnehme, solidarisiere sich mit verbaler und körperlicher Gewalt, die nachweislich in diesem Umfeld propagiert werde, heißt es in der Erklärung. Die „Spaziergänger:innen“ gerierten sich als schweigende Mehrheit, doch sie seien sind „eine Minderheit in unserer Gesellschaft“.

Wer die Initiative unterstützen will, kann die Erklärung im Internet unter www.kreisgg.de/erklaerung unterzeichnen.

Kreis Groß-Gerau mit neuen Kinderimpfungen

Der Kreis Groß-Gerau hat neue Termine für Kinderimpfungen veröffentlicht, die ab sofort über die Terminplattform https://www.terminland.eu/impfen-kreisgg/ buchbar sind. Termine könnten bis einschließlich Sonntag, 13. Februar, gebucht werden, teilt der Kreis mit. Auch Eltern, die lediglich einen Termin für die Zweitimpfung ihres Kindes benötigten, weil das Kind die Erstimpfung bereits an anderer Stelle erhalten habe, könnten diesen über die Terminplattform buchen.

Die aktuellen Impfzeiten und -kapazitäten in den Impfambulanzen des Kreises Groß-Gerau sehen folgendermaßen aus:

Helvetia Parc Groß-Gerau: täglich von 12.15 bis 19.45 Uhr;

Alte Zulassung Rüsselsheim: täglich von 9.15 bis 16.45 Uhr; Kinderimpfungen in Rüsselsheim Samstag und Sonntag von 9.30 bis 17.30 Uhr;

Impfambulanz Raunheim: Montag bis Freitag von 9.15 bis 16.45 Uhr;

Alte Sparkasse Wolfskehlen: Montag bis Freitag von 9.15 bis 16.45 Uhr; Kinderimpfungen in Wolfskehlen Samstag und Sonntag von 9.30 bis 17.30 Uhr.

Weiterhin gilt laut Mitteilung es Kreises: Wer eine Erst- oder Zweitimpfung benötigt, kann jederzeit ohne Termin zu den Impfstationen kommen. Aktuell sind auch Boosterimpfungen spontan und ohne Termin möglich.

Corona in Darmstadt: Impfen im Zeichen der Lilie

Update vom Montag, 24.01.2022, 19.45 Uhr: Unter dem Motto „Jeder Piks hilft im Kampf gegen die Corona-Pandemie“ hat der Fußballzweitligist SV Darmstadt 98 am Montag zusammen mit der „Lilienschänke Sportsbar“ eine achtstündige Impfaktion in der Vereinsgaststätte neben dem Stadion am Böllenfalltor veranstaltet. Die ersten Impfwilligen standen bereits vor Beginn um 12 Uhr nur einen Steinwurf vom Eingang zum Fußballstadion entfernt an, um sich impfen zu lassen.

Bis zum Nachmittag hatten sich nach Angaben von Gastwirt Roger Menzer rund 100 Menschen eine Spritze setzen lassen, darunter viele Familien und etliche zum ersten Mal. Auch Menzers elfjähriger Sohn erhielt eine Impfdosis. Angeboten wurden Erst- und Zweit- sowie Booster-Impfungen. Organisiert wurde die Aktion von einer Eventagentur in Zusammenarbeit mit zwei Ärzten der Offenbacher Test- und Impfpraxis des Mediziners Jaber Zare.

Anstieg der Corona-Fällen in Darmstadt geht ungebremst weiter

Der steile Anstieg der Neuinfektionen mit dem Coronavirus setzt sich auch in Darmstadt ungebremst fort. Nach der jüngsten Sitzung des Covid-19-Krisenstabs gab es in der ersten Kalenderwoche des Jahres einen Pandemie-Höchstwert von 778 Fällen. In der zweiten Kalenderwoche waren es 1302 Fälle und in der zurückligenden dritten Woche bereits 2194 bestätigte Fälle mit Covid-19. 

„Die Zahlen steigen weiter, bundesweit, hessenweit und auch in Darmstadt erreichen wir immer neue Höchstwerte. Ein Plateau ist leider weiterhin nicht in Sicht“, teilte Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) nach der Sitzung des Krisenstabs mit. Mittlerweile liegen alle hessischen Ballungsgebiete bei einer Inzidenz über 1000 Fälle bezogen auf 100.000 Einwohner:innen. Dies, so OB Partsch, bringe die Gesundheitsämter bei der Dokumentation „zunehmend an ihre Grenzen“. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Darmstadt betrug am Montag 1420,5. 

Corona in Darmstadt: Mehr Infizierte auf den Covid-Stationen

In den Darmstädter Kliniken schlägt sich der sprunghafte Anstieg der Inzidenz nach Angaben der Stadt nun vor allem auf den Normalstationen nieder. Dies habe laut dem Klinikum vor allem damit zu tun, dass die Fälle derzeit insgesamt weniger schwer verlaufen, aber auch damit dass immer mehr Menschen, die mit anderen Anliegen in die Krankenhäuser kommen, positiv auf Covid-19 getestet werden und zum Schutz der anderen Patientinnen und Patienten auf der Covid-Station isoliert werden müssten.

Auf den Normal- (und den Intensivstationen) befinden sich aktuell im Klinikum Darmstadt 16 (11), im Elisabethenstift 11 (0), im Alice-Hospital ebenfalls 11 (0) und in den Kinderkliniken 6 Patientinnen und Patienten, davon drei bestätigt und 3 Verdachtsfälle. 

Auch in den Schulen und Kitas steigt die Zahl der Fälle weiter. Bisher musste nach Angaben der Stadt allerdings noch keine Klasse oder kein Jahrgang komplett nach Hause geschickt werden. Eine leichte Ballung von Infektionsfällen sei inzwischen in den Grundschulen festzustellen, was auf die dort deutlich niedrigere Impfquote zurückzuführen sein könnte.  

Corona in Darmstadt: Nachfragerückgang bei Impfungen

Die Impfambulanzen melden weiter einen Rückgang der Nachfrage nach Terminen. Die Freigabe des Boosters für die 12- bis 17-Jährigen habe noch nicht zur erwarteten Steigerung bei der Nachfrage geführt. Noch werden im Kongresszentrum Darmstadtium täglich etwa 400 und in Bessungen etwa 250 Impfungen verabreicht. 

Das Darmstädter Ordnungsamt hat nach eigenen Angaben die Kontrollen zur Maskenpflicht in der Innenstadt in den vergangenen Tagen in Zusammenarbeit mit der Landespolizei nochmals verstärkt. Masken müssen auf allen Straßen und Plätzen in der Fußgängerzone getragen werden.  

Im Bereich der Darmstädter Fußgängerzone darf nun kein Alkohol konsumiert und Masken getragen werden.

Corona in Südhessen: Inzidenz im Kreis Groß-Gerau erstmals über 1000

Update vom Samstag, 22.01.2022, 13.20 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen in Darmstadt und den vier Landkreisen in Südhessen innerhalb einer Woche erreicht immer weiter neue Höchststände. Am Samstag wurden vom Robert-Koch-Institut in Berlin im Vergleich zum Vortag knapp 2300 neue Infektionsfälle gemeldet. In den vergangenen sieben Tagen registrierten die Gesundheitsämter mit 11.071 neuen Fällen fast 1700 Fälle mehr als im Odenwaldkreis seit Beginn der Pandemie im Frühjahr 2020 festgestellt wurden.

Die Sieben-Tage-Inzidenz für Darmstadt stieg am Samstag abermals um mehr als 100 Fälle je 100.000 Einwohner auf den neuen Höchstwert von 1312,4. Im Landkreis Darmstadt-Dieburg liegt der Wert nun bei 1.179,7 und im Kreis Groß-Gerau mit 1.033,3 erstmals über der 1000er-Marke.

Corona in Südhessen: Die Lage in den Kreiskliniken

Der Darmstadt-Dieburger Landrat Klaus Peter Schellhaas (SPD) schrieb am Freitagabend in seinem „Landrats Blog“, die hohen Fallzahlen müsse er „erst mal verdauen“. Vor einigen Wochen wären solche Werte „kaum denkbar gewesen“. Schellhaas berichtet von ersten Schließungen von Einrichtungen sowie Betriebsbeschränkungen. Gerade die Schließung von Betreuungseinrichtungen würden Eltern „große Sorgen“ machen. Das Wichtigste sei jedoch, dass das Gesundheitssystem handlungsfähig bleibe, so Schellhaas.

Am Standort Groß-Umstadt der Darmstadt-Dieburger Kreiskliniken wurden nach einer Mitteilung der Kreisverwaltung in Darmstadt vom Freitag eine an Covid-19 erkrankte Person auf der Normalstation und zwei weitere auf der Intensivstation behandelt. In der Kreisklinik in Seeheim-Jugenheim würden derzeit 14 Covid-Patienten intensivmedizinisch betreut. 

Im Kreis Bergstraße waren laut einer Mitteilung der Kreisverwaltung in Heppenheim im Zeitraum zwischen Freitag, 14. Januar, und Donnerstag, 20. Januar, 44 Schulen, 29 Kindertagesstätten, 3 Pflegeeinrichtungen und 7 Gemeinschaftsunterkünfte neu oder wieder von Corona-Infektionen betroffen. Am Donnerstag, 20. Januar, befanden sich laut dem Landratsamt 40 Personen (22 davon geimpft) mit einer positiven PCR-Testung in stationärer Betreuung, davon seien 12 Personen (2 davon geimpft) in intensivmedizinischer Betreuung. 

Auf der Corona-Station im Gesundheitszentrum Odenwaldkreis in Erbach wurden am Samstag 19 Menschen behandelt, davon zwei auf der Intensivstation. Bei einer Person stehe das Testergebnis noch aus, teilte die Kreisverwaltung mit. In Kliniken außerhalb des Kreises befänden sich zudem vier weitere Personen aus dem Kreis.

Impfaktionen in Groß-Umstadt und neben dem „Bölle“ in Darmstadt

Am Sonntag, 23. Januar, gibt es von 11 Uhr bis 16 Uhr ein offenes Impfangebot in der Stadthalle von Groß-Umstadt. Im Rahmen der Kampagne „Privatärzte impfen mit“ bietet die Ärztin Dr. med. Corinna Gaster laut einer Mitteilung der Stadt gemeinsam mit ihrem Team an diesem Tag Erst-, Zweit- und Boosterimpfungen für alle Impfwilligen ab 12 Jahren an.
Verabreicht werden die Impfstoffe der Firmen Biontech/Pfizer und und Moderna.

Der SV Darmstadt 98 lädt am kommenden Montag, 24. Januar, zusammen mit der „Lilienschänke Sportsbar“ neben dem Fußballstadion am Böllenfalltor, dem „Böle“, zu einer gemeinsamen Impfaktion ein. „Jeder Piks hilft im Kampf gegen die Corona-Pandemie und bringt uns einen Schritt in Richtung Normalität“, heißt es in einer Mitteilung des Vereins.

Termin der Impfaktion ist am Montag von 12 bis 20 Uhr in der Vereinsgaststätte, Nieder-Ramstädter-Straße 170. Möglich seien sowohl Erst- und Zweit- als auch Boosterimpfungen, heißt es. Auch Kinder ab fünf Jahren können sich impfen lassen. Eine Voranmeldung sei nicht notwendig. Es könne aber zu Wartezeiten kommen.

Corona in und um Darmstadt: Booster-Impfungen für Kinder

Update vom Freitag, 21.01.2022, 15.15 Uhr: In den Impfambulanzen in Darmstadt und im Landkreis Darmstadt-Dieburg können sich ab sofort auch Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren boostern lassen. Das haben die Verwaltung des Landkreises Darmstadt-Dieburg und die Stadt Darmstadt mitgeteilt. Die endgültige Empfehlung der Ständigen Impfkomission (Stiko) liege seit Donnerstagnachmittag vor.

Boosterimpfungen werden frühestens drei Monate nach der Zweitimpfung verabreicht, heißt es seitens der Kreisverwaltung. Die Stiko empfehle jedoch, möglichst bis zu sechs Monate nach der Grundimmunisierung zu warten. Begründet werde dies damit, dass der Impfschutz dann größer sei. Termine können ab sofort online gebucht werden.

Ständige Impfmöglichkeiten in Darmstadt und Südhessen

Corona in Darmstadt: OB Partsch ermutigt zur Boosterimpfung

Seit Donnerstagmittag, 20. Januar, können auch Kinder-Impf-Termine für die Fünf- bis Elfjährigen für Erst- und Zweitimpfungen für den 12. Februar online gebucht werden. Weitere Termine für Kinder und Jugendliche sollen nach Angaben der Kreisverwaltung in Darmstadt vom 12. Februar an in einem 14-tägigen Turnus in der Impfambulanz in Reinheim und im Kongresszenzrum Darmstadtium in Darmstadt angeboten werden. 

Darmstadts Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) teilte am Freitag, Impfstoff sei „ausreichend vorhanden“. Daher könne er „alle Interessenten nur ermutigen, sich für ihren eigenen Schutz und den Schutz von Familie und Freunden nun die Auffrischungsimpfung abzuholen“.

Corona in Südhessen: Weiter drastischer Anstieg der Neuinfektionen

In Darmstadt ist die Sieben-Tage-Inzidenz am Donnerstag über die Marke von 1000 und am Freitag über den Wert von 1200 gestiegen. Auch im Landkreis Darmstadt-Dieburg wurde am Freitag die 1000er-Marke überschritten und erreichte den Wert von 1.115,5 Fällen je 100.000 Einwohner:innen. Der Kreis Groß-Gerau lag mit einer Inzident von 966,6 noch knapp unter der 1000er-Marke.

Aus Sicht des Darmstädter Gesundheitsamtes ist trotz des abermaligen Höchstwerts bei den Neuinfektionen „das Plateau definitiv noch nicht erreicht“. Die Kontaktnachverfolgung konzentriere sich aufgrund der extrem hohen Fallzahlen derzeit vor allem auf die kritischen Bereiche Pflegeheime, Schulen und Kitas. 

Wegen Quarantäne: Leistungen in Kliniken werden eingeschränkt

In den Darmstädter Kliniken wirkt sich der drastische Anstieg der Fallzahlen bislang allerdings nicht auf die Zahl der Patientinnen und Patienten aus. Auf der Normal- (und den Intensivstationen) befinden sich im Klinikum Darmstadt 9 (12), im Elisabethenstift 8 (0) und im Alice-Hospital 6 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19. Dafür steigt nach Angaben der Stadt in den Kliniken von Tag zu Tag die Anzahl der Mitarbeitenden in Quarantäne.

Die Planungsstäbe rechnen damit, dass im Februar etwa 30 Prozent der Mitarbeitenden durch Quarantäne ausfallen könnten, was die Krankenhäuser vor „enorme Herausforderungen bei der Planung“ stellen und „definitiv zu Leistungseinschränkungen“ führen werde. Sowohl in den Darmstädter Schule als auch in den Kitas steigt die Zahl der Infektionen weiter an. In Pflegeeinrichtungen sei ebenfalls ein Anstieg zu beobachten, der allerdings „derzeit noch nicht zu kritischen Situationen“ führe, heißt es seitens der Stadt. 

Corona in Darmstadt: Bürgermeisterin Akdeniz positiv getestet

Update vom Dienstag, 18.01.2021, 17.25 Uhr: In Darmstadt, wo die Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstag mit 863,2 Fällen einen neuen Höchststand erreichte, hat sich Bürgermeisterin Barbara Akdeniz (Grüne) mit dem Coronavirus infiziert. Ein PCR-Test sei am Freitag positiv gewesen, teilte Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) nach der jüngsten Sitzung des Krisenstabs der Stadt mit. Bürgermeisterin Akdeniz habe sich umgehend in häusliche Isolation begeben und führe ihre Amtsgeschäfte nun von zu Hause aus weiter. Es gehe ihr „aktuell gut“, habe sie dem Krisenstab am Montag mitgeteilt, so Partsch.

Corona-Hotspot: In der Darmstädter Fußgängerzone müssen wieder Masken getragen werden - auch auf dem Friedensplatz rund um das Reiterdenkmal neben dem Schloss, das an die Rolle von Großherzog Ludwig IV. als Feldkommandeur im Frankreich-Krieg 1870/71 erinnert.

Der Oberbürgermeister kündigte zugleich an, dass aufgrund vieler Krankheitsfälle im öffentlichen Personennahverkehr einzelne Fahrten ausfallen werden. In den Darmstädter Kliniken sind die stationären Zahlen noch stabil. Im Klinikum Darmstadt befanden sich am Montag nach Angaben der Stadt 11 Personen mit der Diagnose Covid-19 auf der Normalstation und weitere 12 auf der Intensivstation, im Elisabethenstift waren es 7 (1) und im Alice-Hospital 6 (0) Patientinnen und Patienten. Allerdings blicken die Verantwortlichen nach Angaben der Stadt „mit großer Sorge auf die derzeit steigenden Ausfälle bei den eigenen Mitarbeitenden in den Kliniken aufgrund der aktuellen Quarantänevorschriften“.

Am Standort der Darmstadt-Dieburger Kreiskliniken in Groß-Umstadt werden derzeit nach einer Mitteilung der Kreisverwaltung des Landkreises Darmstadt-Dieburg drei Covid-Patienten auf der Normalstation und 2 weitere Personen auf der Intensivstation behandelt. Am Standort der Kreisklinik in Jugenheim werden 15 Covid-Patienten intensivmedizinisch betreut.  

Omikron-Welle in Darmstadt: Zahlreiche Kitas und Schulen betroffen

Auch in den Darmstädter Kitas und Schulen zeige sich die aktuelle Omikron-Welle nun „immer deutlicher“. Zahlreiche Einrichtungen seien von Covid-19-Fällen betroffen. Zwar gebe es in den Schulklassen derzeit „keine größeren Ausbruchsgeschehen“, in Kitas seien aber „leider durchaus Ausbrüche zu verzeichnen“. Die Stadt äußert sich nicht dazu, welche Einrichtungen betroffen sind und welches Ausmaß die Infektionen konkret haben. In den Pflegeeinrichtungen sei die Lage aktuell „vergleichsweise ruhig“.

Die Impfambulanzen informieren darüber, dass täglich durchschnittlich weiterhin rund 400 Personen im Kongresszentrum Darmstadtium und rund 300 in einem Gebäude an der Bessunger Straße unweit des Gesundheitsamtes geimpft werden. Noch seien die Impfambulanzen „gut ausgelastet“, aber ab der fünften Kalenderwoche, die am Montag, 31 Januar, beginnt, gebe es derzeit noch viele freie Impftermine. Der Darmstädter Oberbürgermeister appellierte daher noch einmal an die Bürgerinnen und Bürger, sich impfen zu lassen. Impfen sei „nach wie vor die beste Möglichkeit zum Schutz vor dem Virus“. Impfstoff sei „in ausreichenden Mengen vorhanden“, so Partsch.

Corona in Mörfelden-Walldorf: Lollitests werden fortgeführt

Der Magistrat der Stadt Mörfelden-Walldorf im Kreis Groß-Gerau hat beschlossen, dass die unentgeltlichen und freiwilligen PCR-Lolli-Tests in den Kindertagesstätten bis zum 22. April fortgeführt werden. Das Angebot gelte auch für die konfessionellen Kindertageseinrichtungen und die freien Träger der U 3-Betreuung. Die Tests laufen seit den Sommerferien des vergangenen Jahres.

Es sei die einfachste, effektivste und sicherste Methode, die es derzeit gebe, teilte die Stadt mit. „Wir haben von Beginn an gute Erfahrungen gemacht und hoffen, dass sich noch weitere Eltern dafür entscheiden, sich an der Strategie zu beteiligen“, so der Erste Stadtrat und Sozialdezernent Karsten Groß (CDU).

Corona in Südhessen: 7.153 Neuinfektionen in einer Woche

Update vom Montag, 17.01.2021, 10.00 Uhr: Seit diesem Montag, 17. Januar, fallen die Stadt Darmstadt sowie alle vier Landkreise in Südhessen unter die Hotspot-Regelung der hessischen Landesregierung, weil die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus inzwischen mindestens drei Mal über dem Schwellenwert von 350 Fällen je 100.000 Einwohner:innen gelegen hatte.

Die Gesundheitsbehörden registrierten in den vergangenen sieben Tagen in ganz Südhessen 7.153 Neuinfektionen. Nach Zahlen des Robert-Koch-Instituts vom Montagmorgen kamen allein am Sonntag 580 neue Fälle hinzu. In Darmstadt liegt die Sieben-Tage-Inzidenz mit 787,2 am höchsten, gefolgt vom Landkreis Darmstadt-Dieburg (728,9), dem Kreis Groß-Gerau (669,3), dem Kreis Bergstraße (525,4) und dem Odenwaldkreis (475,4).

Odenwaldkreis von heute an Corona-Hotspot

Die Kreisverwaltung de Odenwaldkreises in Erbach teilte am Montagmorgen mit, dass auf der Corona-Station im Gesundheitszentrum Odenwaldkreis in Erbach derzeit 13 Patientinnen und Patienten behandelt würden, davon vier auf der Intensivstation. Bei zwei Personen stehe das Testergebnis noch aus. In Kliniken außerhalb des Kreises befänden sich fünf weitere Personen.

Weil die 7-Tage-Inzidenz drei Tage in Folge über 350 gelegen habe, gelten nach Angaben der Kreisverwaltung vom heutigen Montag an im Odenwaldkreis die Hotspot-Regeln des Landes wie 2G-Plus in der Gastronomie, beim Indoor-Sport und anderen Freizeiteinrichtungen sowie strengere Vorgaben für Veranstaltungen.

Corona in Südhessen: Mehr als 6.900 Neuinfektionen in einer Woche

Update vom Sonntag, 16.01.2021, 14.45 Uhr: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen steigen in Darmstadt und Südhessen weiter an. Am Sonntag lagen die Zahlen - vermutlich wegen geschlossener Praxen und weniger Testmöglichkeiten - aber deutlich unter denen Zahlen der Vortage. In den vergangenen sieben Tagen wurden von den Gesundheitsbehörden 6.932 neue Infektionen mit dem Coronavirus in Darmstadt und den vier südhessischen Landkreisen registriert. Am Samstag waren - bezogen auf die komplette Vorwoche - 6756 neue Fälle und am Freitag rund 5.900 Neuinfektionen gemeldet worden.

Im Kreis Groß-Gerau, der seit Freitag als Corona-Hotspot gilt, stieg die Sieben-Tage-Inzidenz am Freitag um mehr als 100 Punkte auf den Wert von 577,2 Fälle je 100.000 Einwohner:innen an, am Samstag stieg der Wert auf 625,4, am Sonntag auf 654,4 an. Auch der Kreis Bergstraße ist - wie schon in Darmstadt und im Landkreis Darmstadt-Dieburg - seit Samstag ein Corona-Hotspot, da der Schwellwert am Freitag mit 457,9 zum dritten in Folge über dem Wert von 350 lag. Am Samstag lag der Wert schon bei 496,7, am Sonntag bei 510,7. In Darmstadt (Sonntag: 797,2) könnte in der kommenden Woche der Sieben-Tage-Inzidenzwert von 1.000 übertroffen werden.

Auch der Odenwaldkreis wird von Montag an Corona-Hotspot

Und auch im Odenwaldkreis, der am Freitag mit 362,8 zum ersten Mal, am Samstag mit 406,2 zum zweiten Mal und am Sonntag mit 456,8 zum dritten Mal den Schwellwert von 350 übertroffen hatte, gilt von diesem Montag, 17. Januar, an als Corona-Hotspot.

Das heißt, dass in ganz Südhessen von Montag, 17. Januar, an die vom Land Hessen erlassenen Hotspot-Regeln wie 2G-Plus in der Gastronomie, beim Indoor-Sport und anderen Freizeiteinrichtungen sowie strengere Vorgaben für Veranstaltungen gelten.

Demonstration von „Querdenken“ und Gegenproteste in Darmstadt

In Darmstadt wurden für diesen Samstag nach Angaben der Polizei mehrere Demonstrationen angemeldet. Initiativen aus der „Querdenken“-Szene haben eine Demonstration und eine Kundgebung auf dem Messplatz mit etwa 500 Menschen angemeldet. Ein breites Bündnis hat zeitgleich Gegenproteste angekündigt.

Aus diesem Grund wird es nach Angaben der Polizei insbesondere im Bereich des Rhönrings und im Bereich der Innenstadt zeitweise zu Einschränkungen im Straßenverkehr sowie vereinzelt auch im öffentlichen Personennahverkehr kommen. Die Polizei begleitet laut einer Mitteilung die angemeldeten Versammlungen von 11 Uhr. Themen dieser Versammlungen sind zum einen die Kritik an Corona-Impfungen, zum anderen daraus resultierende Gegendemonstrationen.

Corona in Darmstadt: 2G-plus-Bändchen für Geboosterte

+++ 19.45 Uhr: Nach der Einführung der 2G-Bändchen wird das Konzept jetzt in Darmstadt erweitert. Das hat der Verein Darmstadt Citymarketing mitgeteilt. Von diesem Freitag, 14. Januar, an gibt es laut der Mitteilung 2G-plus-Bändchen ausschließlich für Geboosterte. Diese sollen einen einfacheren Zutritt unter anderem in Restaurants und in Kultureinrichtungen ermöglichen. Diese 2G-plus-Bändchen sind bis Ende Januar gültig. Ein tagesaktueller Test reiche deshalb nicht aus, um eines zu erhalten.

Getragen wird das Projekt vom Verein Darmstadt Citymarketing mit Unterstützung der Darmstadt Marketing GmbH. Ausgegeben werden die Bändchen laut Stadt voraussichtlich unter anderem im Café Bormuth, im Café Extrablatt und im Ratskeller (alle am Marktplatz) sowie im City Braustüb’l an der Wilhelminenstraße.

Corona in Südhessen: Auch der Kreis Bergstraße wird wohl zum Hotspot

Update vom Donnerstag, 13.01.2021, 12.30 Uhr: Nach der Stadt Darmstadt und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg wird auch der Kreis Groß-Gerau von Freitag, 14. Januar, an als Corona-Hotspot eingestuft, nachdem am Donnerstag zum dritten Mal in Folge die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis bei über 350 Fällen je100.000 Einwohner:innen gelegen hatte. Und auch im Kreis Bergstraße lag der Wert am Donnerstag mit 430,6 zum zweiten Mal in Folge über dem Schwellenwert. In Südhessen liegt derzeit nur noch der Odenwaldkreis unter dem Schwellenwert.

Der Kreis Groß-Gerau kündigte am Donnerstag in einer Mitteilung die Veröffentlichung einer Allemeinverfügung an, die am Freitag in Kraft trete., Entsprechend den Landesregeln gelte bei Veranstaltungen mit mehr als zehn Personen sowie im Kultur-, Sport- und Freizeitbereich (Sportplatz, Fitnessstudio, Kino, Theater etc.) und in der Gastronomie sowie bei touristischen Übernachtungen die 2G-Plus-Regel. Prostitutionsstätten müssen nun geschlossen werden und es wird eine Maskenpflicht sowie Alkoholverbote auf bestimmten Plätzen und in bestimmten Zonen angeordnet, Die jeweiligen Zonen bestimmen die Kommunen.

Kreis Groß-Gerau: Alkoholkonsumverbot und Maskentragepflicht

Der Konsum von Alkohol gemäß der Corona-Schutzverordnung wird demnach in folgenden Bereichen untersagt: In Kelsterbach – Rathausplatz, Sandhügelplatz, Außengelände der Gesamtschule und Außengelände des Fritz-Treutel-Hauses – sowie in Mörfelden-Walldorf: Tizianplatz inclusive der Buswendeschleife/Walldorfer Weg, Bahnhofsplatz Walldorf, Rathausvorplatz Mörfelden, Salvador-Allende-Platz und die Bereiche um das Jugendzentrum Walldorf sowie das Jugend- und Kulturzentrum Mörfelden.

Die Pflicht zum Tragen einer OP-Maske oder Schutzmaske der Standards FFP2, KN95, N95 ohne Ausatemventil besteht zudem nach Angaben des Kreises im Zeitraum von 8 bis 22 Uhr an folgenden Orten : In Kelsterbach auf Rathausplatz und Sandhügelplatz, in Mörfelden-Walldorf am Fachmarktzentrum Walldorf, Farmstraße 101, und in der Kreisstadt Groß-Gerau an folgenden Orten: Marktplatz (Fußgängerzone und Parkplatz) inklusive Eingrenzung Elisabethenstraße, Am Marktplatz, Darmstädter Straße von der Kreuzung Friedrichstraße/Klein-Gerauer-Straße bis Jahnstraße/Frankfurter Straße, Frankfurter Straße von der Kreuzung Darmstädter/Jahrstraße bis Kreuzung Hellwigstraße/Schützenstraße, Sandböhlplatz zwischen Darmstädter Straße/Schulstraße/Am Sandböhl, Am Sandböhl und Kirchgartenstraße zwischen Frankfurter Straße/Schöneckenstraße/Sandböhlplatz, Helvetia Parc, Real-Markt (Mainzer Straße 50) und Lidl (Odenwaldstraße 2), Einkaufszentrum Nord: Netto, Roßmann u.a. (Münchner Straße 2).  

Corona im Kreis-Groß-Gerau: Booster-Impfungen für Kinder ab 12 Jahren

Der Kreis Groß-Gerau teilte am Donnerstag, 13. Januar, zudem mit, das die Kinderimpfungen in den Impfambulanzen ausgeweitet würden. Entsprechend der neuen Empfehlung der Ständigen Impfkommission würden nun auch Kinder geboostert, die zwölf Jahre und älter seien, heißt es in der Mitteilung des Kreises.

Auf der Terminplattform des Kreises - erreichbar auf der Internetseite des Kreises unter www.kreisgg.de/impfung - sind für Januar weitere Termine für Kinderimpfungen im früheren, von der Stadt Riedstadt zur Verfügung gestellten Sparkassengebäude in Riedstadt-Wolfskehlen freigeschaltet worden. Immer samstags und sonntags von 9.30 bis 17.30 Uhr soll dort geimpft werden. Pro Tag sind 48 Termine eingeplant. Diese Wochenendtermine für Kinder macht der Kreis dann ab Februar in Riedstadt-Wolfskehlen zur dauerhaften Einrichtung. Zusätzlich bleibt das Kinderimpfen an den Wochenenden (Samstag/Sonntag) in der Impfambulanz im Gebäude Hans-Sachs-Straße 96 in Rüsselsheim im Impfangebot des Kreises. 

Landkreis Darmstadt-Dieburg ist jetzt Corona-Hotspot

Update vom Mittwoch, 12.01.2021, 9.40 Uhr: Auch der südhessische Landkreis Darmstadt-Dieburg gehört nun zu den Corona-Hotspots, nachdem die Sieben-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen auf über 350 Fälle je 100.000 Einwohner:innen gestiegen ist. Deshalb gelten von Donnerstag, 13. Januar, an verschärfte Maßnahmen im Kreis: Zum einen ist dies ein Alkoholverbot an publikumsträchtigen Plätzen der 23 Kreiskommunen und zum anderen gibt es eine Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken in der Zeit von 8 bis 20 Uhr in den Fußgängerzonen in Dieburg und Griesheim.

Und auch zwei weitere südhessische Landkreise dürften bei den rasant steigenden Infektionszahlen im weiteren Verlauf der Woche zu Corona-Hotspots werden, nachdem an diesem Mittwoch im Kreis Groß-Gerau der Schwellenwert bereits zum zweiten Mal in Folge und im Kreis Bergstraße zum ersten Mal der Schwellenwert von 350 überschritten wurde.

Corona im Landkreis Darmstadt-Dieburg: 2G-plus gilt ab sofort

Bereits von ab heute, 12. Januar, gilt bei Veranstaltungen von mehr als zehn Personen, im Kultur-, Sport- und Freizeitbereich (Sportplatz, Fitnessstudio, Kino, Theater etc.) und in der Gastronomie sowie bei touristischen Übernachtungen in Innenräumen 2G-Plus-Regel (Zutritt nur mit Booster-Impfung oder einem tagesaktuellem Negativ-Nachweis). Im Freien gilt 2G.

Hotspot-Kommunen in Hessen sind laut dem hessischen Sozialministerium inzwischen neben dem Landkreis Darmstadt-Dieburg auch die Landkreise Fulda und Offenbach, der Hochtaunuskreis sowie die Städte Wiesbaden, Frankfurt, Darmstadt und Offenbach.

Darmstadt: Mit antifaschistischen Parolen gegen „Querdenken“

+++ 19.15 Uhr: An einer Mahnwache gegen die unangemeldeten „Spaziergänge“ von Impfgegner:innen und Rechtsextremisten haben am Montagabend auf dem Luisenplatz in Darmstadt nach Angaben der Polizei rund 100 Menschen teilgenommen. Die Veranstalter sprachen von 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Zu der Versammlung hatten das „Bündnis gegen Rechts“ und die Bewegung „Fridays for Future“ aufgerufen.

Auf dem Darmstädter Mathildenplatz versammelten sich nach Angaben einer Polizeisprecherin zeitgleich bis zu 35 Menschen aus dem „Querdenken“-Milieu. Wegen des Verdachts der Körperverletzung sei auf dem Luisenplatz ein 43-Jähriger vorläufig festgenommen und gegen ihn ein Ermittlungsverfahren eingeleitet worden. Nach unbestätigten Informationen könnte es sich bei dem Festgenommenen um einen mutmaßlichen Rechtsextremisten handeln.

Kinderimpfungen in Rüsselsheim, Riedstadt-Wolfskehlen, Darmstadt und Reinheim

Update vom Dienstag, 11.01.2021, 10.00 Uhr: Die Kinderimpfen in der Rüsselsheimer Impfambulanz des Kreises Groß-Gerau ist am vergangenen Wochenende gut angelaufen. Das hat der Kreis mitgeteilt. Am Samstag und Sonntag seien, wie geplant, Kinder im Alter zwischen fünf und elf Jahren am Standort der Impfambulanz im Gebäude Hans-Sachs-Straße 96 gegen Corona geimpft – am Samstag 48 und am Sonntag 47. Im Untergeschoss der früheren Zulassungsstelle sein Räume für die Kinderimpfungen eingerichtet worden, sodass die Familien mit ihren Kindern im Wartebereich etwas mehr für sich sind.

Sechs Kinderärzte und -ärztinnen stehen dem Kreis fürs Kinderimpfen zur Verfügung, weitere könnten noch dazu stoßen, hieß es, sodass die personellen Kapazitäten ausreichen. Auch Impfstoff für die Kinder sei ausreichend vorhanden, erklärt Mehmet Cakmak, der ärztliche Leiter der Impfstationen des Kreises Groß-Gerau. So sei geplant, dass die Impfzeiten für Kinder ausgeweitet werden und noch ein weiterer Standort im Kreis für Kinderimpfungen geöffnet wird. Zum Start galt 9.30 bis 17.30 Uhr samstags und sonntags in Rüsselsheim. Die Januar-Termine dort sind aber schon ausgebucht. Die Terminplattform - zu finden auf www.kreisgg.de/impfung - wird soll bald für weitere Termine ab Februar freigeschaltet werden. 

Am kommenden Wochenende (15. und 16. Januar) besteht zusätzlich zu den bereits terminierten Impfungen in Rüsselsheim die Möglichkeit, mit seinen Kindern in die Impfambulanz nach Riedstadt-Wolfskehlen zu kommen. Im ehemaligen Sparkassengebäude neben dem alten Rathaus wird am Samstag und am Sonntag jeweils von 9.30 bis 17.30 Uhr geimpft. An jedem der beiden Tage kann der Impfstoff von Biontech an rund 50 Kinder verabreicht werden. Anmeldungen sind erforderlich und ab sofort über die Terminplattform des Kreises möglich, die sich im Internet auf www.kreisgg.de/impfung findet.

Und auch in den Impfambulanzen im Kongresszentrum darmstadtium in Darmstadt sowie und in Reinheim werden am Samstag, 29. Januar, nach vorheriger Terminvereinbarung Impfungen für Kinder zwischen fünf bis elf Jahren durchgeführt. Nach einer Mitteilung der Stadt Darmstadt wird der eigens für Kinder zugelassene Impfstoff von Biontech gespritzt. Eine vorherige Terminvereinbarung über die Buchungsplattform Terminland (siehe: https://www.gesundheitsamt-dadi.de/impfambulanzen-des-gesundheitsamtes/) ist notwendig. 

Corona in Darmstadt: Omikron-Welle nimmt Fahrt auf

Update vom Montag, 10.01.2021, 15.00 Uhr: „Nach Ansicht des Gesundheitsamtes nimmt die Omikron-Welle mit den aktuell deutlich steigenden Infektionszahlen eindeutig auch in Südhessen Fahrt auf“. Das hat Darmstadts Oberbürgermeister Jochen Partsch am Montag nach der Sitzung des städtischen Krisenstabs mitgeteilt. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Corona-Hotspot Darmstadt liegt nun bei 527,1. Und auch im Landkreis Darmstadt-Dieburg ist mit einem Wert von 383,6 bereits zum zweiten Mal in Folge der Schwellenwert von 350 überschritten worden.

Daher, so OB Partsch, sei es wichtig gewesen, dass am vergangenen Sonntag eine neue Allgemeinverfügung in Kraft getreten sei, die unter anderem auch wieder eine Maskenpflicht und ein Alkoholkonsumverbot auf öffentlichen Straßem und Plätzen in der Innenstadt vorsehe. Das Ordnungsamt und die Landespolizei hätte diesbezüglich auch bereits entsprechende Kontrollen durchgeführt.

Corona-Hotspot Darmstadt: Die Lage in den Kliniken

In den Darmstädter Kliniken sind die zuletzt sinkenden stationären Aufnahmen wegen Covid-19 zum Stehen gekommen. Hier könne man derzeit noch nicht genau sagen, wie stark sich die anrollende Omikron-Welle auf die Kliniken auswirken werde, so OB Partsch. Die Medizinerinnen und Mediziner gingen aber auch hier von „wieder steigenden Covid-19-Behandlungen aus“. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 15 (15), im Elisabethenstift 7 (1) und im Alice-Hospital 8 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19. In den Kinderkliniken befinden sich 4 Patientinnen und Patienten.

Die Impfambulanzen berichten von 568 Impfungen am Freitag, am Samstag wurden beim Kinderimpftag 204 Kinder geimpft, davon waren 149 Erst- und 55 Zweitimpfungen. Am Sonntag kamen dann noch einmal 285 Impfungen im Darmstadtium dazu. In der laufenden Woche sind die Impfambulanzen noch gut ausgelastet. Von der nächsten Woche an gibt es aber noch viele freie Termine.

Corona in Darmstadt: Infektionsfälle bei Tests in Schulen entdeckt

Mit dem Beginn des Präsenzunterrichts in den Schulen an diesen Montag erwarten die Schulämter auch wieder einen Anstieg der Infektionszahlen. Erste Positiv-Meldungen seien bereits am Vormittag übermittelt worden, heißt es seitens der Stadt. Auch die Kitas gingen nun wieder in den Regelbetrieb. Und auch hier rechnet die Stadt nun wieder mit mehr Infektionsfällen. Derzeit sind nach Auskunft des Darmstädter Jugendamtes „eher die etwas älteren Kinder von Infektionen betroffen“.

Aus den Altenpflege-, Flüchtlings- und Obdachloseneinrichtungen gebe es derzeit „keine Veränderungen zu berichten“, teilte die Stadt mit. Der Krisenstab kommt am Mittwoch, 12. Januar, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

Corona in Darmstadt: Impfambulanz verlängert Öffnungszeiten

Die Impfambulanz im Kongresszentrum Darmstadtium hat seit Montag, 10. Januar, längere Öffnungszeiten. An allen sieben Wochentagen ist die Impfambulanz nun jeweils von 8.45 Uhr bis 19.15 Uhr geöffnet. Gebucht werden können die Termine wie bisher über die Buchungssysteme auf der Internetseite der Stadt Darmstadt oder der Seite des Gesundheitsamtes: www.darmstadt.de oder https://www.gesundheitsamt-dadi.de/impfambulanzen-des-gesundheitsamtes.

Aktuell sind Termine bis Mitte Februar freigeschaltet. Termine, die storniert werden, sollen nach Angaben der Stadt sofort wieder freigeschaltet werden. Es lohne sich, „regelmäßig in die Terminliste zu sehen, um auch kurzfristig einen Termin zu erhalten“, heißt es in der Mitteilung der Stadt. Und auch im Kreis Groß-Gerau stehen laut einer Mitteilung der Kreisverwaltung kurzfristig in den vier Impfambulanzen Riedstadt-Wolfskehlen, Groß-Gerau, Raunheim und Rüsselsheim Impftermine frei.

Corona-Hotspot Darmstadt: Inzidenz steigt auf 473,7

Update vom Sonntag, 09.01.2022, 13.15 Uhr: Die Stadt Darmstadt gilt seit Samstag, 8. Januar, als Corona-Hotspot, weil die Sieben-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen über dem Schwellenwert von 350 Fällen je 100.000 Einwohner:innen gelegen hatte. Am Sonntag lag der Wert nach Angaben des Robert-Koch-Instituts und des hessischen Sozialministeriums bereits bei 473,7. Von den Gesundheitsbehörden wurden in den vergangenen sieben Tagen 754 neue Infektionsfälle in Darmstadt registriert, davon 53 allein am Samstag.

Auch im Landkreis Darmstadt-Dieburg wurde am Sonntag der Schwellenwert von 350 um fünf Punkte übertroffen. Aber auch der Kreis Bergstraße (343,5) und der Kreis Groß-Gerau (337,6) nähern sich dem Schwellenwert. Nur im Odenwald liegt die Inzidenz derzeit noch mit 234,6 deutlich unter dem Hotspot-Schwellenwert.

Odenwald: Knapp Zweidrittel aller Neuinfizierten sind geimpft

Die Odenwälder Kreisverwaltung in Erbach teilte am Sonntag mit, dass von den 227 in den vergangenen sieben Tagen neu infizierten Personen mit 147 fast Zweidrittel vollständig geimpft gewesen seien. Bei 60 positiven Testergebnissen habe es Hinweise auf die Omikron-Variante gegeben.
 
Auf der Corona-Station im Gesundheitszentrum Odenwaldkreis in Erbach wurden nach Angaben des Landratsamtes am Wochenende 13 Patientinnen und Patienten behandelt, davon vier auf der Intensivstation. Bei einer Person stehe das Testergebnis noch aus. In Kliniken außerhalb des Kreises befänden sich acht weitere Personen.

Corona-Hotspot Darmstadt: 2G-plus, Alkoholverbot und Maskenpflicht

In Darmstadt gelten nun zusätzliche Hotspot-Regeln des Landes. Bereits seit Samstag gilt für Innenbereiche die 2G-plus-Regel in der Gastronomie, bei touristischen Übernachtungen, im Kultur-, Sport- und Freizeitbereich (Sportplatz, Fitnessstudio, Kino, Theater etc.) sowie bei Veranstaltungen mit mehr als zehn Personen. Das heißt, Gäste sowie Besucherinnen und Besucher müssen vollständig geimpft oder genesen sein und zusätzlich eine Booster-Impfung oder einen tagesaktuellen negativen Covid-19-Test vorweisen. Im allgemeinen Einzelhandel wird laut einer Mitteilung der Stadt „vorläufig weiter nach der 2G-Regel verfahren“.

Bei besonders kritischen und sensiblen Einrichtungen – wie Krankenhäusern und Pflegeheimen – könne der tagesaktuelle negative Testnachweis allerdings nicht durch einen Booster-Nachweis ersetzt werden. 2G-plus bedeute in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen also, dass der Zutritt ausschließlich mit einem tagesaktuellem negativen Test möglich sei.

Stadt Darmstadt reaktiviert Maskenpflicht- und Alkoholverbotszone

Zudem hat die Stadt in einer am Samstag veröffentlichten Allgemeinverfügung angeordnet, dass in der Kernzone der Darmstädter Innenstadt - der auch den kompletten Bereich der Fußgängerzone umfasst - mit Wirkung von diesem Sonntag, 9. Januar, an wieder in der Öffentlichkeit kein Alkohol mehr konsumiert werden darf. Zudem gilt dort nun in der Zeit von 8 bis 22 Uhr wieder eine generelle Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske im Sinne der Corona-Schutzverordnung. Die Verpflichtung bestehe jedoch nicht für Kinder, die jünger als sechs Jahre seien, sowie für Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder Behinderung keine medizinische Maske tragen könnten.

Die Alkoholverbots- und Maskenpflichtzone umfasst - wie bereits in der Zeit von Oktober 2020 bis Anfang Juni 2021 - im Norden der Darmstädter Innenstadt den Bereich zwischen der Zeughausstraße (vor dem Hessischen Landesmuseum) und der Bleichstraße bis zur Einmündung in die Grafenstraße, im Westen die Grafenstraße in südlicher Richtung bis zur Elisabethenstraße und die Elisabethenstraße in westlicher Richtung bis zur Einmündung in die Zimmerstraße und die Zimmerstraße in südlicher Richtung bis zur Hügelstraße, im Süden die Hügelstraße in östlicher Richtung bis zur Kirchstraße sowie im Osten die Kirchstraße, die Holzstraße und den Schlossgraben bis zur Einmündung in die Zeughausstraße südlich des Karolinenplatzes. Auch die Straßen seien „Teil der Verbotszone, soweit sie diese begrenzen“, heißt es in der Allgemeinverfügung der Stadt.

Kreisverwaltung Darmstadt-Dieburg: Ab Montag gilt 3G-Regel

Von Montag, 10. Januar, an müssen Besucherinnen und Besucher einen 3G-Nachweis (geimpft, genesen, getestet) vorlegen, wenn sie in die Kreishäuser in Darmstadt und Dieburg sowie alle Außenstellen der Kreisverwaltung möchten. Das hat die Kreisverwaltung mitgeteilt. Für die Beschäftigten der Verwaltung gelte die 3G-Regelung bereits seit Mitte November.

Weiterhin muss laut der Mitteilung aus dem Landratsamt in Darmstadt in allen Gebäuden der Kreisverwaltung ein Mund-Nasen-Schutz (medizinische Maske oder FFP2-Maske) getragen werden. Ausgenommen von der Nachweispflicht seien Kinder, die noch nicht die Schule besuchen. Bei Schülerinnen und Schülern werde das Testheft als Nachweis anerkannt. 

Darmstadt: In Notfällen auch ohne 3G-Nachweis zum Jugendamt

Wer keinen vollständigen Impfschutz habe oder wer nicht genesen sei, müsse einen aktuellen negativen Testnachweis vorzeigen, der nicht älter als 24 Stunden (bei PCR-Tests 48 Stunden) sein dürfe. Ein Selbsttest sei „nicht ausreichend“, heißt es in der Mitteilung. Geimpfte oder genesene Personen müssten zudem ihren Impf- oder Genesenenstatus entsprechend belegen. Zudem müsse der Personalausweis oder ein vergleichbares Dokument vorgezeigt werden.

Kontrolliert werde an den Eingangsbereichen der Verwaltungsgebäude. Eine Ausnahme gebe es jedoch im Jugendamt in den Gebäuden Mina-Rees-Straße 2 und 6 in Darmstadt. In Notfällen dürfen die Räume in den Gebäuden auch ohne 3G-Nachweis betreten werden. 

Corona-Fall: Alternativprogramm statt Ballett im Staatstheater Darmstadt

Update vom Samstag, 08.01.2022, 16.25 Uhr: Wegen eines Corona-Falls im Theaterensemble müssen die beiden Ballettvorstellungen „Der Nussknacker“ an diesem Samstag, 08. Januar, um 19:30 Uhr und am Sonntag, 09. Januar, um 18 Uhr im Großen Haus des Staatstheaters Darmstadt entfallen. Mit einem musikalischen Alternativangebot will stattdessen das Staatsorchester Darmstadt am Samstagabend mit Werken von Strauß, Lincke, Ibert und Weill beim „Neujahrskonzert“ für gute Unterhaltung sorgen, teilt das Staatstheater mit.

Als Ersatz für die Sonntagsvorstellung lässt das Staatsorchester Tschaikowskis zauberhafte Ballettmusik in einer konzertanten Variante vom Nussknacker in Tim Plegges Fassung mit Hammond-Orgel erklingen. Orchesterdirektor und Konzertdramaturg Gernot Wojnarowicz führt durch die Geschichte des Klassikers.

Corona an der Bergstraße: Die aktuelle Lage in den Kliniken

+++ 19.30 Uhr: Im Kreis Bergstraße wurden laut einer Mitteilung der Kreisverwaltung in Heppenheim vom Freitag, 7. Januar, bislang 92 Fälle der sogenannten Omikron-Variante des Coronavirus durch das die Proben analysierende Labor bestätigt. Am Donnerstag, 6. Januar, befanden sich nach Angaben des Kreises 27 Personen aus dem Kreis Bergstraße mit einer bestätigten Corona-Infektion in stationärer Behandlung, davon seien neun Personen geimpft.

Neun Personen - davon zwei Geimpfte - befanden sich am Donnerstag in intensivmedizinischer Betreuung. Bei zwei Personen sei der Impfstatus noch unklar. Der Altersdurchschnitt der stationär betreuten Personen liege bei derzeit rund 59 Jahren. Die Kreisverwaltung weist jedoch darauf hin, dass bei den Patientinnen und Patienten nicht in allen Fällen Covid-19-typische Symptome vorlägen und somit „nicht immer die Covid-19 Infektion ausschlaggebend für die stationäre Betreuung“ sei.

Im Zeitraum von Silvester, 31. Dezember, bis Donnerstag, 6. Januar, waren nach Angaben der Heppenheimer Kreisverwaltung drei Kindertagesstätten, eine Pflegeeinrichtung sowie zwei Gemeinschaftsunterkünfte neu oder erneut von Corona-Infektionsfällen betroffen.

Corona-Hotspot Darmstadt: Maskenpflicht, Alkoholverbot und 2G-plus

Update vom Freitag, 07.01.2022, 16.05 Uhr: In Darmstadt gilt von Sonntag, 9. Januar, an eine generelle Maskenpflicht und ein Alkoholkonsumverbot auf allen öffentlichen Straßen und Plätzen in der Innenstadt. Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) kündigte am Freitag nach einer Sitzung des Krisenstabs an, dass an diesem Samstag, 8. Januar, eine Allgemeinverfügung mit den verschärften Regeln veröffentlicht werde.

Bereits von diesem Samstag, 8. Januar, an gilt zudem in den Darmstädter Restaurants, Sportstätten, Schwimmbädern und Museen die 2G-plus-Regel. Das heißt, Gäste müssen vollständig geimpft oder genesen sein und zusätzlich eine Booster-Impfung oder einen tagesaktuellen negativen Covid-19-Test vorweisen. Ausgenommen hiervon sind Kinder, die jünger als sechs Jahre sind und Kinder, die noch nicht eingeschult sind. Bei Schülerinnen und Schülern bis 18 Jahren genügt die Vorlage des regelmäßig aktualisierten Testhefts. Beim Negativnachweis kann es sich um einen Antigentest, der nicht älter als 24 Stunden sein darf, oder um einen PCR-Test, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, handeln. Selbsttests sind nicht zulässig.

Corona-Hotspot Darmstadt: Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 424,7

Im allgemeinen Einzelhandel wird vorläufig weiter nach der 2G-Regel verfahren. Bei besonders kritischen und sensiblen Einrichtungen – wie Krankenhäusern und Pflegeheimen – kann der tagesaktuelle negative Testnachweis nicht durch einen Booster-Nachweis ersetzt werden. Das heißt, in Kliniken und Pflegeeinrichtungen ist der Zutritt ausschließlich für vollständig Geimpfte oder Genesene nur mit einem tagesaktuellem negativen Test möglich.

In Darmstadt wurden am Freitag 145 neue Infektionsfälle registriert. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg auf 424,7 an. Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) teilte mit, dass sich die Omikron-Variante des Coronavirus auch in Darmstadt „äußerst schnell“ verbreite. Partsch forderte dazu auf, sich „bedacht zu verhalten“ und umfassend durch FFP2-Masken und Abstandhalten zu schützen. Zudem gelte es, „Kontakte soweit möglich zu vermeiden“, so OB Partsch.

Long Covid: Neue Selbsthilfegruppe für Region Darmstadt entsteht

Update vom Donnerstag, 06.01.2022, 15.37 Uhr: Genesen, aber lange noch nicht gesund: Viele Menschen leiden nach einer Covid-Erkrankung weiterhin an Symptomen: Eine der ersten Selbsthilfegruppen für Betroffene von Long Covid in Hessen will jetzt das Selbsthilfebüro Darmstadt der gemeinnützigen Gesellschaft Paritätische Projekte gründen.

Das erste Treffen soll am 24. Januar in Ober-Ramstadt (Landkreis Darmstadt-Dieburg) stattfinden. Eine Selbsthilfegruppe in Frankfurt besteht schon.

Corona in Darmstadt: Bis zu 30 Prozent Omikron-Anteil bei Neuinfektionen

Update vom Mittwoch, 05.01.2022, 17.55 Uhr: Mit 180 neuen laborbestätigte Fällen von Covid-19 verzeichnet Darmstadt die höchste Zunahme an einem Tag seit Beginn der Covid-19-Pandemie. Das teilte die Stadt am Mittwochnachmittag mit. Die Inzidenz beträgt aktuell 361,1.

Laut Gesundheitsamt ist diese Entwicklung derzeit überall in Hessen zu beobachten. Den Anteil von Omikron an den Neuinfektionen schätzt das Amt derzeit auf 25 bis 30 Prozent. Dieser Anteil steige stark an. Es handele sich um ein diffuses Geschehen, es gebe keine erkennbaren lokalen Hotspots.

Corona in Darmstadt: Maskenpflicht und Alkoholverbot

Wenn die Inzidenz in einer Kommune oder in einem Landkreis drei Tage lang in Folge über 350 liegt, sind verschärfte Maßnahmen vorgesehen. Dies könnte in Darmstadt am Freitag der Fall sein, so dass am Tag darauf neben den Bestimmungen der Corona-Schutzverordnung auch eine Allgemeinverfügung der Stadt Darmstadt veröffentlicht werden würde.

Diese sieht laut Pressemitteilung ein Verbot des Alkoholgenusses sowie die Maskenpflicht auf öffentlichen Straßen und Plätzen der Innenstadt vor. Weitere Verordnungen werden nach Sachlage durch Bundes- und Landesvorgaben bestimmt, darunter auch eine 2G-plus-Regel für Restaurants. 

Corona in Darmstadt: Stadt bereitet Notfallpläne vor

In den Darmstädter Kliniken rechnet man damit, dass sich der Anstieg der Inzidenz mit einer gewissen zeitlichen Verzögerung auf den Stationen auswirkt. Derzeit werden 32 Covid-Erkrankte stationär behandelt. 14 von ihnen auf den Intensivstationen. In allen Einrichtungen der Stadt Darmstadt, in den Krankenhäusern, bei der Feuerwehr, beim EAD und bei Heag mobilo sowie der Entega und bei allen öffentlichen Diensten bereitet man sich derzeit auf möglicherweise höhere Krankenstände oder in Quarantäne gesetzte Mitarbeitende vor.

Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) sagte dazu: „In sämtlichen Handlungsfeldern der Kritischen Infrastruktur arbeiten wir an der steten Aktualisierung der Notfallpläne, der Sicherstellung der Einsatzbereitschaft zum Beispiel in den jeweiligen Leitstellen und nicht zuletzt am Schutz der Mitarbeitenden und der Unterbindung von Kontakten.“

Impfambulanz in Darmstadt: 50.000 Impfungen bis Mitte Februar

Die Darmstädter Impfambulanz meldet für die beiden vergangenen Tage jeweils um die 600 Immunisierungen. Die Versorgung mit Impfstoff sei sichergestellt; deshalb werde die Ambulanz bis Mitte Februar rund 50.000 weitere Termine anbieten. Am Samstag, 8. Januar 2022, gibt es in Darmstadt und in Reinheim jeweils eine Kinderimpfung.

In den Altenpflegeheimen ist die Zahl der Covid-19-Infizierten von elf auf zwei zurückgegangen. Bei den zuvor mit Covid-19 infizierten Bewohnerinnen und Bewohnern hat sich gezeigt, dass sie dank der kompletten Impfung entweder gar nicht erkrankt sind oder bei einer Erkrankung einen milden Verlauf haben.

Corona in Darmstadt: Infizierter Lilien-Spieler in Quarantäne

Update vom Montag, 03.01.2022, 14.30 Uhr: Der Covid-19-Krisenstab der Stadt Darmstadt hat sich während seiner ersten Sitzung des neuen Jahres an diesem Montag abermals mit der Entwicklung des Infektionsgeschehens und den wieder deutlich steigenden Infektionszahlen in der Stadt beschäftigt. Wie das für die Stadt Darmstadt und den Landkreis Darmstadt-Dieburg zuständige Darmstädter Gesundheitsamt mitteilte, sind für die Stadt seit Weihnachten bis einschließlich Sonntag, 2. Januar, 380 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, für den Landkreis wurden in diesem Zeitraum 512 neue Fälle registriert.

Für den heutigen Montag lagen nach Angaben der Stadt „wegen eines Übermittlungsproblems“ zunächst keine Daten vor. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt in Darmstadt derzeit beil 251,9, im Landkreis bei 172. Laut dem Gesundheitsamt steigt auch der Anteil der Infektionsfälle mit der Omikron-Variante des Coronavirus. Konkrete Angaben hierzu machte die Stadt allerdings nicht. Es werde nun erwartet, „dass die gegenwärtige vierte Welle (Delta) in die fünfte Welle (Omikron) übergeht“.

Odenwald: Bei 12 von 169 Infektionsfällen Hinweise auf Omikron

Die Kreisverwaltung des Odenwaldkreises meldete am Montag, 3. Januar, dass das Gesundheitsamt in Erbach in den vergangenen sieben Tagen 169 neue Corona-Infektionen erfasst habe. Von den 169 infizierten Personen seien 103 „vollständig geimpft“ gewesen. Bei zwölf positiven Testergebnissen habe es Hinweise auf die Omikron-Variante gegeben.

Auf der Corona-Station im Gesundheitszentrum Odenwaldkreis (GZO) in Erbach würden derzeit 19 Patient:innen behandelt, davon drei auf der Intensivstation. In Kliniken außerhalb des Kreises befinden sich nach Auskunft des Kreises elf weitere Personen.

Corona in Darmstadt: Die Lage in den Kliniken und Heimen

In den Darmstädter Kliniken ist ein leichter Anstieg bei der Belegung der Normalstationen mit Covid-19-Erkrankten zu beobachten. Auf den Normal- und den Intensivstationen (in Klammern) befinden sich im Klinikum Darmstadt 17 (12), im Elisabethenstift 10 (3) und im Alice-Hospital 7 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19. In den Kinderkliniken befindet sich ein Patient. Die Darmstädter Impfambulanz meldete für Sonntag, 2. Januar, knapp 300 Immunisierungen. Derzeit würden „alle Anstrengungen unternommen, auch für die kommenden Wochen stets ausreichend Impfstoff zur Verfügung zu haben“, teilte die Stadt mit.

In den Altenpflegeheimen gebe es „eine Reihe neuinfizierter Bewohnerinnen und Bewohner in zwei Einrichtungen“. Die Anzahl der Infizierten teilte die Stadt allerdings nicht mit. Pflegekräfte seien jedoch nicht betroffen. Die Erkrankten hätten „durchweg einen milden Verlauf“. In den Darmstädter Kitas gebe es zwei Mitarbeitende, die sich neu mit dem Coronavirus infiziert hätten. 

Darmstadt: Corona-Fall bei den Lilien

Fußballzweitligist SV Darmstadt 98 teilte am Montagvormittag mit, dass im Zuge der Testungen am Montagmorgen „alle Spieler negativ getestet worden“ seien.

Beim Trainingsauftakt habe allerdings Torwart Morten Behrens gefehlt, bei dem trotz vollständiger Impfung in dessen Urlaubszeit ein positiver Corona-Befund festgestellt worden sei und der sich nun in Darmstadt in häuslicher Quarantäne befinde. 

+++ Hier geht‘s zu älteren Nachrichten zur Corona-Lage in Darmstadt und Südhessen mit den Nachrichten vom 24.11. bis 31.12.2021 +++

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