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Wer zieht für Frankfurt in den Bundestag ein? Darüber wird am 26. September entschieden. Foto: Rolf Oeser
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Wer zieht für Frankfurt in den Bundestag ein? Darüber wird am 26. September entschieden.

Bundestagswahl 2021

Frankfurt: Knappes Rennen um Direktmandate

  • Christoph Manus
    VonChristoph Manus
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In Frankfurt haben CDU, SPD und Grüne jeweils gute Chancen bei der Bundestagswahl die Direktmandate für den Bundestag zu gewinnen.

Mit dem Ende der Sommerferien beginnt für die Parteien nun auch in Hessen die heiße Phase der Bundestagswahl. Nicht einmal vier Wochen haben sie noch Zeit, zu mobilisieren, an Ständen, an der Haustür, bei Veranstaltungen und via Social Media um Stimmen zu werben. Motivierend dürfte helfen, dass es diesmal knapp wie nie werden könnte – und das auch in Frankfurt.

Dreimal in Folge hat die CDU beide Direktmandate gewonnen, 2017 lag Matthias Zimmer im westlichen Wahlkreis 182 am Ende knapper als erwartet vor Oliver Strank (SPD). Bettina Wiesmann (CDU) setzte sich klar gegen Ulli Nissen (SPD) und Omid Nouripour (Grüne) durch. Doch diesmal könnte es anders ausgehen.

Die Frankfurter Grünen gehen sehr selbstbewusst in die Bundestagswahl 2021

Nicht nur das Schwächeln der CDU gibt Grünen und SPD Hoffnung. Die SPD schneidet in Umfragen so gut wie lange nicht ab, liegt erstmals seit Ewigkeiten vor den Unionsparteien, profitiert offenbar stark von der Popularität ihres Kanzlerkandidaten Olaf Scholz. Die Frankfurter Grünen haben zuletzt drei Wahlen in Folge in der Stadt gewonnen und zeigen sich sehr selbstbewusst.

Livestream zum FR-Stadtgespräch

Das FR-Stadtgespräch zur Bundestagswahl mit fünf Frankfurter Direktkandidatinnen und Direktkandidaten beginnt am morgigen Dienstag, 31. August, um 19 Uhr. Auf dem Podium: Bettina Wiesmann (CDU), Omid Nouripour (Grüne), Kaweh Mansoori (SPD), Janine Wissler (Linke) und Thorsten Lieb (FDP). Die FR-Redakteur:innen Sandra Busch, Florian Leclerc, Georg Leppert und Christoph Manus moderieren.

Verfolgt werden kann die Podiumsdiskussion nur noch online. Die Plätze im Museum für Kommunikation sind bereits vergeben. Der Livestream des FR-Stadtgesprächs ist unter www.fr.de/eventvideo zu finden. cm

„Es war noch nie so einfach, die CDU zu schlagen wie diesmal“, hat Nouripour zum Wahlkampfauftakt gesagt. Der außenpolitische Sprecher der Grünen versucht zum vierten Mal den östlichen Wahlkreis zu gewinnen. Dass er diesmal vor Wiesmann und dem SPD-Kandidaten Kaweh Mansoori landen wird, ist allerdings alles andere als ausgemacht. Zum Wahlkreis zählen zwar Hochburgen der Grünen wie das Nordend, aber auch Stadtteile im Norden Frankfurts, in denen die CDU traditionell sehr stark ist und im Osten der Stadt, wo die SPD meist sehr gut abschneidet.

429 000 Wahlberechtigte gibt es in Frankfurt bei der Bundestagswahl 2021

Auch im westlichen Wahlkreis scheint offen, wer direkt in den Bundestag einziehen könnte. Dort tritt für die CDU zum ersten Mal Axel Kaufmann an. Gute Chancen dürften auch Armand Zorn (SPD) und Deborah Düring (Grüne) haben, die ebenfalls zum ersten Mal kandidieren. Wer am Ende vorne liegt, könnte auch davon abhängen, wie viele Erststimmen Janine Wissler erhält, die als Spitzenkandidatin der Linken zur Bundestagswahl antritt.

Rund 429 000 Frankfurterinnen und Frankfurter können bei der Bundestagswahl wählen. Viele dürften bereits ihre Stimme abgegeben haben. Die Stadt geht wegen der Corona-Pandemie von einem sehr hohen Briefwahlaufkommen aus. Mindestens die Hälfte der Wähler:innen werde diese Möglichkeit nutzen, schätzt Stadtrat Jan Schneider (CDU). Bei der Kommunalwahl hatten erstmals mehr Menschen in Frankfurt per Briefwahl als am Wahltag ihre Stimmen abgegeben.

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