Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Olympische Ringe gibt es in Deutschland weiterhin nur an historischen Stätten wie in Berlin zu begutachten.
+
Olympische Ringe gibt es in Deutschland weiterhin nur an historischen Stätten wie in Berlin zu begutachten.

Abfuhr für Rhein-Ruhr

Wieder kein Olympia in Deutschland

  • Daniel Schmitt
    vonDaniel Schmitt
    schließen

Auch die Olympischen Spiele 2032 werden nicht in Deutschland stattfinden. Das ist bitter für die Rhein-Ruhr-Initiative. Aber eine logische Entwicklung. Ein Kommentar.

Es ist nicht die Entscheidung selbst, sondern der frühe Zeitpunkt der Verkündung elf Jahre vor den Sommerspielen 2032, der die Olympia-Initiatoren aus Rhein-Ruhr mit verständlichem Groll zurücklässt. Ausgebremst, bevor es richtig losgehen konnte. Das fühlt sich schlecht an – zumal der Faktor Zeit für die deutsche Bewerbung unabdingbar gewesen wäre.

Eines ist klar: Der Großraum Queensland mit seinem Epizentrum Brisbane, der hübschen Millionenstadt an der Gold Coast, führte das Bewerberfeld für 2032 seit längerem an. Im Grunde spricht wenig gegen eine Austragung des größten aller großen Sportevents an der australischen Ostküste. Die Wettkampfstätten sind weitestgehend vorhanden, die Infrastruktur lässt sich sehen, und – jetzt wird’s entscheidend – die Australier:innen stehen mehrheitlich hinter dem Mega-Event in ihrem Land. Das ist nicht überall der Fall, gerade zu bestaunen in Tokio.

Rhein-Ruhr-Bewerbung scheitert

Und in Deutschland? Da legten die Rhein-Ruhr-Initiatoren zwar ein schlüssiges Konzept vor, lieber alles nicht ganz so geballt, nicht ganz so groß, eigentlich genau dem olympischen Gedanken folgend. Ob sie dafür aber letztlich die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger erhalten würden, ist ungewiss. Nachdem früherer deutsche Bewerbungen aus München (Winter) und Berlin (Sommer) bereits das Stoppschild aus der Bevölkerung vorgehalten bekommen hatten, war Ähnliches auch für Rhein-Ruhr denkbar.

Im Herbst parallel zur Bundestagswahl, was rein organisatorisch ja logisch klingt, sollte eine Bürgerbefragung Aufschluss bringen. Zu spät für das IOC. Die Macher des Weltsports wollen schon im Sommer auf einer ihrer Sitzungen Nägel mit Köpfen machen. Das mag (zu) früh sein, aber das IOC giert förmlich nach positiven Nachrichten. Rhein-Ruhr kann diese nicht gewährleisten – Brisbane schon.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare