Konnte trotz zweier Asse nicht zufrieden sein: United-Neuzugang Tim Grozer (Nummer 9).
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Konnte trotz zweier Asse nicht zufrieden sein: United-Neuzugang Tim Grozer (Nummer 9).

United Volleys

Unangenehme Premiere

  • vonHarald Joisten
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Die Frankfurter Volleyball starten mit zwei Niederlagen in die Saison.

Diese Erfahrung ist neu. Und die United Volleys hätten gerne darauf verzichtet. Erstmals in ihrer fünfjährigen Zugehörigkeit zur Bundesliga sind die Frankfurter Volleyballer mit zwei Niederlagen in eine Saison gestartet.

Nach dem ebenso überraschenden wie ernüchternden 0:3 (19:25, 25:27, 19:25) am Samstag bei den Netzhoppers Bestensee in Brandenburg ist das ambitionierte Team von Trainer Juan Manuel Serramalera ans Tabellenende abgerutscht – auch das gab es noch nie. „Wir sind alle sehr unglücklich über dieses Ergebnis“, sagte Trainer Serramalera. „Wir hatten andere Erwartungen.“

Denn erstmals war auch Hoffnungsträger Rodrigo Quiroga dabei, der sein Debüt für die Hessen gab. Der langjährige Kapitän der argentinischen Nationalmannschaft hatte nach knapp zweiwöchiger Quarantäne wegen eines positiven Corona-Tests allerdings erst eine Trainingseinheit mit seiner neuen Mannschaft absolvieren können und daher verständlicherweise noch gewisse Abstimmungsprobleme.

„Er hat zumindest eine Zeitlang etwas mehr Stabilität hineingebracht und sich voll reingehängt, wenn man die schwierigen Umstände bedenkt“, konstatierte sein Landsmann und Coach Serramalera, fügte dann aber an: „Insgesamt waren wir einfach viel zu unausgeglichen und unsicher.“

Ein großer Knackpunkt im Spiel der Frankfurter war vor 100 erlaubten Fans erneut die wacklige Annahme. Nach nunmehr drei Niederlagen zum Saisonauftakt – das 0:3 im Supercup gegen Meister Berlin mit eingerechnet – hoffen die United Volleys am kommenden Samstag (19.30 Uhr) in eigener Halle gegen Herrsching auf die Trendwende.

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