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Serdar Dursun (l) jubelt mit Seung-ho Paik.
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Serdar Dursun (l) jubelt mit Seung-ho Paik.

Zweite Liga

Torwart als Feldspieler?

  • Daniel Schmitt
    vonDaniel Schmitt
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Das Zweitligaspiel zwischen Darmstadt 98 und Aufsteiger Würzburger Kickers findet statt, obwohl die Gäste durch eine Corona-Quarantäne nur mit zwölf Feldspielern anreisen können.

Die Posse hat ein Ende gefunden: Das Zweitligaspiel zwischen Darmstadt 98 und den Würzburger Kickers am Samstag (13 Uhr) findet doch statt. Der Tabellenletzte aus Bayern muss nach der Entlassung von vier Profis aus der Corona-Quarantäne mit einem kaum konkurrenzfähigen Rumpfteam zum Spiel nach Südhessen reisen. „Das ist kein Sport, das ist Politik“, wütete Kickers-Trainer Bernhard Trares. Ihm stünden nur „elfeinhalb“ einsatzfähige Feldspieler plus zwei Torhüter zur Verfügung.

Entsprechend der DFL-Statuten für den Corona-Sonderspielbetrieb kommt der Aufsteiger auf eine ausreichende Anzahl von mindestens 15 Akteuren. Dabei werden verletzte und gesperrte Spieler mitgezählt. „Es wird kein reguläres Spiel“, sagte Trares. Zu den zwölf Feldspielern, mit denen er nach Hessen reisen werde, zähle auch ein angeschlagener Akteur. Er werde womöglich einen Torwart als Feldspieler einwechseln müssen.

Nachdem ein Mitglied des Funktionsteams zu Wochenbeginn positiv auf das Coronavirus getestet wurde, hatte das Gesundheitsamt Würzburg die Kickers „bis auf Weiteres“ in Quarantäne geschickt. Darauf wurde das am Mittwoch geplante Spiel gegen St. Pauli abgesetzt. Am Donnerstag wurden dann vier Würzburger wieder aus der Quarantäne entlassen. Am Freitag ergab die Covid-19-Testreihe laut Vereinsangaben nur negative Ergebnisse. Darmstadt-Trainer Markus Anfang warnte trotzdem vor dem Gegner: „Die Kickers sind ein angeschlagener Boxer. Es wird dadurch aber nicht leichter für uns, wir haben eine Herausforderung von der Brust.“ (mit dpa)

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