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Statische Skyliners

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Von: Timur Tinç

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Miese Leistung in Chemnitz: die Frankfurt Skyliners.
Miese Leistung in Chemnitz: die Frankfurt Skyliners. © Eibner/Imago

Die nächste Niederlage für die Frankfurter Basketballer - 76:89 in Chemnitz.

Eine kurze Zeit lang zwischen Ende Dezember und Anfang Januar sah es so aus, als würden die Frankfurt Skyliners einige Schritte nach vorne in ihrer Entwicklung machen. Stattdessen haben sie innerhalb von nur sechs Tagen nun gewaltige Rückschritte hingelegt. Nach der 72:88-Niederlage gegen Crailsheim zu Hause, folgte am Samstag die nächste klare Pleite in Chemnitz. Beim 76:89 war es ein unterirdisches drittes Viertel (14:31), was dem hessischen Basketball-Bundesligisten mögliche Punkte kostete. „Es war so chaotisch von unserer Seite, dass ich noch einmal genau analysieren muss, was da alles passiert ist“, sagte Trainer Geert Hammink.

Die Niederlage sollte den Skyliners zu denken geben. Einmal mehr haben sie klar das Rebound-Duell mit 31:43 klar verloren. Zwar holte Center Matt Haarms diesmal sieben Rebounds, doch der kürzlich genesene Flügelspieler Einaras Tubutis nur zwei. Er spielte auch nur zwölf Minuten. Die Frankfurter brauchen dringend noch einen weiteren Spieler für die Centerposition. Die Größennachteile haben die Hessen gegen Teams wie Rostock, Ludwigsburg und Göttingen kompensieren können. Zum einen, weil das Zusammenspiel in diesen Partien sehr gut funktionierte, zum anderen, weil die Gegner überfordert waren und zum Teil personelle Probleme hatten. Aber auf Dauer geht das so nicht gut.

Gegen Crailsheim und jetzt gegen Chemnitz war das Offensivspiel der Skyliners viel zu statisch. Der Ball bewegte sich fast überhaupt nicht und wenn doch nur rund um die Dreierlinie. Es fehlt ein Go-to-Guy auf den großen Positionen. Nur elf Assists sprechen Bände. Außer den starken Isaiah Washington (27 Punkte) und Laurynas Beliauskas (21) kam niemand auch nur annähernd an seine Form heran. Hinzu kommen die großen Schwierigkeiten in der Verteidigung. Egal ob im Eins-gegen-Eins oder nach dem Pick-and-Roll.

Mit Hamburg am Sonntag (15 Uhr) und Heidelberg (1. Februar/19 Uhr) kommen nun zwei Heimspiele, die die Skyliners unbedingt gewinnen müssen. Hamburg ist Tabellen-14., Heidelberg 15. und Frankfurt liegt auf Rang 16. Die Skyliners müssen sich dramatisch verbessern, um diese Spiele erfolgreich zu gestalten.

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